Montag, 5. November 2018

Feuerwehreinsätze nach Brandstiftung in zwei Essener Mehrfamilienhäusern

Kinderwagen in Flammen - zwei Bewohner im Krankenhaus - drei Personen festgenommen

ANC-NEWS Essen - In der Nacht zu Montag (05.11.) musste die Essener Feuerwehr kurz hintereinander zu zwei Bränden in Essen-Altendorf ausrücken. Der erste Einsatz begann um 01:30 Uhr in der Buddestraße. Dort stand ein Kinderwagen im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in Flammen. Kurz darauf gegen 02:00 Uhr wurden die Löschkräfte alarmiert, weil mehrere Kinderwagen in einem Mehrfamilienhaus auf der Altendorfer Straße brannten. Der Hausflur war so stark verraucht, dass sich die Hausbewohner in den oberen Wohnungen auf die Balkone retten mussten. Die Feuerwehr konnte sie anschließend mittels Drehleiter in Sicherheit bringen. Zwölf Personen wurden vor Ort rettungsdienstlich behandelt, zwei Bewohner wurden ins Krankenhaus gebracht. Noch während des laufenden Einsatzes brannten Mülltonnen auf der Kepplerstraße. Alle Einsatzstellen liegen in einem Radius von drei Kilometern. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung konnten drei Personen, zwei Männer und eine Frau, vorläufig festgenommen werden. Die weiteren Ermittlungen der Polizei müssen nun zeigen, inwieweit die drei Personen mit den Taten in Verbindung stehen.

  • inkl. O-Ton Sascha Keil - Feuerwehr Essen



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Sonntag, 4. November 2018

Schießerei forderte mehrere schwer verletzte Personen in Köln

Polizei nahm vier Tatverdächtige fest - Mordkommission eingerichtet

ANC-NEWS Köln - Am späten Samstagabend (03.11.) sind in Köln-Ostheim drei Kölner (26, 38, 41) bei einer Auseinandersetzung auf offener Straße durch Schüsse schwer verletzt worden. Die Polizei hat vier Männer (29, 35, 37, 45) vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, an der Tat beteiligt zu sein. Die Ermittler einer Mordkommission prüfen derzeit, ob es sich um Streitigkeiten im Rockermilieu handeln könnte. Nach jetzigem Ermittlungsstand eskalierte gegen 23.30 Uhr ein Streit zwischen mehreren Männern vor einer Gaststätte im Steinrutschweg. Anwohner hörten die Schüsse und wählten den Notruf der Polizei. Zeugen sahen mehrere Fahrzeuge vom Tatort flüchten. Rettungskräfte der Feuerwehr versorgten die Schwerverletzten und fuhren sie in Krankenhäuser. Drei Verdächtige nahmen Polizisten noch in Tatortnähe fest. Ein weiterer Mann stellte sich im Laufe der Nacht auf einer Kölner Polizeiwache. Zeugen, die Angaben zum Tatverlauf oder den Hintergründen machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de beim Kriminalkommissariat 11 der Polizei Köln zu melden. (Quelle: Polizei Köln)

  • inkl. O-Ton: Christoph Schulte, Polizei Köln



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Diebestrio durch die Polizei auf frischer Tat in Neuss ertappt

Frau weigerte sich Altkleidercontainer zu verlassen

ANC-NEWS Neuss - In der Samstagnacht (03./04.11.) meldete ein aufmerksamer Zeuge gegen 00:35 Uhr drei verdächtige Personen, die sich an einem Altkleidercontainer auf der Kasterstraße in Neuss zu schaffen machten. Umgehend wurden mehrere Streifen entsandt, die vor Ort einen 31-Jährigen und eine 38-Jährige antreffen konnten. Eine 32-jährige Frau befand sich noch im Kleidercontainer und weigerte sich, herauszukommen. Sie war offensichtlich über die Klappe in den Container "gekippt" worden, um von dort aus entsprechend Kleidung nach draußen anzugeben. Da auch gutes Zureden nicht half, wurde die Feuerwehr Neuss im Rahmen der Amtshilfe zur Öffnung des Altkleidercontainers angefordert. Bevor die Feuerwehr jedoch mit schwerem Gerät zur Öffnung ansetzte, besann sich die Dame eines Besseren, legte sich in die Klappe und ließ sich wieder nach draußen befördern. Hier klickten zunächst die Handschellen, bevor sie und ihre Mittäter der Wache zugeführt wurden. Alle drei Personen, die in Deutschland wohnungslos sind, erwartet nun ein Strafverfahren wegen schwerem Diebstahl. (Quelle: Polizei)



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Samstag, 3. November 2018

Geburtstagsfeier endet mit Massenschlägerei in Gelsenkirchen

100 Beteiligte - Polizeikräfte aus mehreren Städten vor Ort im Einsatz

ANC-NEWS Gelsenkirchen - Im Rahmen einer türkischen Geburtstagsfeier kam es in Gelsenkirchen auf der Kirchstraße am Freitagabend (02.11.) gegen 22:17 Uhr aus bisher unbekannten Gründen zu Streitigkeiten und verschiedenen Handgreiflichkeiten unter Beteiligung einer Vielzahl der ca. 100 Gäste. Zeugen wollten auch Schussgeräusche gehört haben. "Es wurden Kräfte aus verschiedenen Nachbarbehörden (u.a. Essen) angefordert um die zunächst unübersichtliche Lage zu bewältigen, die Parteien zu trennen und schließlich die Feierlichkeit zu beenden", laut einem Sprecher der Polizei Gelsenkirchen am Samstag. Vor Ort wurden, neben zahlreichen Kräften, auch Hunde der Polizei eingesetzt. Schusswaffen oder Schlagwerkzeuge konnten nicht festgestellt werden, Strafanzeigen gegen Beteiligte werden gefertigt, so der Sprecher weiter.



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Donnerstag, 1. November 2018

Sexuelle Übergriffe nach "Zombie-Walk" in der Innenstadt von Essen

Opfer sollen sich bei der Polizei melden

ANC-NEWS Essen - Nach Beendigung des Zombiewalks in Essen kam es Mittwochabend (31. Oktober 2018), gegen 21.50 Uhr, im Bereich der Kettwiger Str./Willy-Brandt-Platzes möglicherweise zu sexuellen Übergriffen durch einen jordanischen Zuwanderer. Zwei Zeugen beobachteten eine Gruppe Zuwanderer, die sich nach Beendigung des Zombiewalks im Bereich der Kettwiger Straße/Willy-Brandt-Platzes aufhielten. Eine Person aus dieser Gruppe soll nach Angaben der Zeugen mindestens sieben Frauen in den Intimbereich gegriffen haben. Durch Polizeibeamte konnte ein 30-jähriger Jordanier im Bereich des Hauptbahnhofes festgenommen werden. Die geschädigten Frauen haben sich bisher nicht bei der Polizei gemeldet. Der Tatverdächtige wurde auf der Kriminalwache vernommen und erkennungsdienstlich behandelt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Polizei bittet die Frauen, die gestern Abend im Bereich Hauptbahnhof/Kettwiger Straße/ Willy-Brandt-Platz sexuell belästigt wurden, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0201/8290 zu melden.

  • Der NRW-Innenminister Reul machte sich am Abend ein Bild von dem allgemeinen Einsatz der Polizei. Bildmaterial ausgeleuchteter Hauptbahnhof (Ort der Festnahme laut Polizei) verfügbar.



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Sechs bewaffnete Männer überfallen Ehepaar mitten in der Nacht in ihrem Haus

Großfahndung mittels Hubschrauber blieb bislang erfolglos

ANC-NEWS Gladbeck (Kreis Recklinghausen) - In der Nacht zum Donnerstag (01.11.) kam es gegen 01:40 Uhr zu einem schweren bewaffneten Raubüberfall in Gladbeck. Laut Polizei sollen sechs männliche Täter, zumindest einer mit einer Schusswaffe bewaffnet, ein Ehepaar (58 und 62 Jahre) wachgeschellt und nach Öffnung der Wohnungstüre überwältigt haben. "Erbeutet wurde Schmuck und Bargeld in nicht geringer Höhe", laut einem Sprecher der Polizei am Donnerstag. Zu Fahndungszwecken wurden zahlreiche Kräfte und ein Hubschrauber der Polizei eingesetzt. Das Ehepaar stehe unter Schock und konnte noch nicht ausführlich befragt werden, so die Polizei weiter. Experten der Kriminalpolizei führten bereits am Tatort erste Ermittlungen durch. Weitere Hintergründe und Details zur Tat seien noch unklar.



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Menschenrettungen bei schwerem Hausbrand an der Stadtgrenze Duisburg/Oberhausen

Feuerwehren im Großeinsatz - Angrenzende Bahnstrecke gesperrt

ANC-NEWS Duisburg - Seit dem frühen Donnerstagmorgen (01.11.) bekämpfen die Feuerwehren seit 07:25 Uhr einen schweren Hausbrand mit mehreren Verletzten an der Stadtgrenze Duisburg/Oberhausen. Die Kräfte der Feuerwehr wurden u.a. unter dem Einsatzstichwort "Massenanfall von Verletzten" (MANV) zur Obermeidericher Straße nach Duisburg alarmiert. Menschen sollen sich in hilfloser Lage auf dem Dach des brennenden Gebäudes befinden. Bereits auf der Anfahrt konnte von weitem eine Rauchsäule durch die Kräfte ausgemacht werden. Zeitgleich wurden zur überörtlichen Hilfe zahlreiche Einsatzmittel aus Oberhausen zur Unterstützung angefordert. Bei Eintreffen konnten mehrere Personen im Dachbereich ausgemacht werden, die sich nicht mehr selbst retten konnten. Die Feuerwehr konnte, parallel zur ersten Brandbekämpfung, alle Personen mittels Drehleitern aus dem Gefahrenbereich retten. Nach ersten Erkenntnissen wurden fünf Personen verletzt, von denen drei ins Krankenhaus transportiert wurden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste eine angrenzende Bahnstrecke komplett gesperrt werden. Die Feuerwehren führten aus allen möglichen Richtungen Löschangriffe durch, um den Brand, der wahrscheinlich im Dachbereich ausgebrochen war, unter Kontrolle zu bringen. Dazu wurden mehrere Drehleitern eingesetzt. Der Einsatz wird, nach Informationen des Einsatzleiters der Feuerwehr Duisburg, wahrscheinlich noch den gesamten Feiertag andauern. Die Polizei hat die ersten Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

  • inkl. O-Ton:  Torsten Gehner, Feuerwehr Duisburg



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Fahrzeug prallt gegen Haus bei schwerem Unfall in Essen

34-jähriger Fahrer stand vermutlich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss

ANC-NEWS Essen - Am Halloweenabend (31.10.) gegen 22:04 Uhr wurde die Feuerwehr und die Polizei Essen zu einem schweren Unfall zur Dumberger Straße in Fahrtrichtung Hattingen alarmiert. In Höhe der Hausnummer 48 kam ein Fahrzeugführer (34) mit seinem Auto nach rechts von der Fahrbahn ab, schoss über eine kleine Mauer und prallte mit voller Wucht gegen eine Hausfassade. Der Fahrer konnte durch Ersthelfer aus seinem Auto gerettet werden und wurde vor Ort vom Notarzt der Feuerwehr behandelt. Der Mann, der vermutlich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fuhr, wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus verbracht wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. An dem Unfallwagen entstand wahrscheinlich Totalschaden. Aufgrund des Einsatzes musste die Straße gesperrt bleiben.



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