Mittwoch, 30. September 2026

Großeinsatz gegen Hells Angels und Organisierte Kriminalität

Mehr als 1.000 Einsatzkräfte im Einsatz - über 100 Objekte durchsucht - 14 Haftbefehle vollstreckt - Vermögensarreste über 48,6 Millionen Euro

ANC-NEWS Duisburg - Seit den frühen Morgenstunden läuft ein international koordinierter Großeinsatz gegen Strukturen der Organisierten Kriminalität. Unter Führung der Staatsanwaltschaft Duisburg gehen Polizei und Finanzbehörden gleichzeitig in Nordrhein-Westfalen, drei weiteren Bundesländern sowie in Belgien, Bulgarien und den Niederlanden gegen insgesamt 71 Beschuldigte vor. Im Fokus stehen unter anderem der Verdacht auf Bildung einer kriminellen Vereinigung, Erpressung, Betrug und gewerbsmäßige Geldwäsche. Zu den Beschuldigten zählen Verantwortliche eines bundes- und europaweit agierenden Geldwäschenetzwerks sowie hochrangige Mitglieder einer Rockergruppierung. Bei den Maßnahmen werden mehr als 100 Objekte durchsucht. Zudem vollstrecken die Ermittler 14 Haftbefehle und Vermögensarreste in einer Gesamthöhe von rund 48,6 Millionen Euro. Dabei geht es unter anderem um Vermögenswerte, die nach bisherigen Erkenntnissen durch Straftaten erlangt und über Firmen sowie Grundbesitz in einen scheinbar legalen Wirtschaftskreislauf eingebracht worden sein sollen. An dem Großeinsatz sind weit mehr als 1.000 Einsatzkräfte von Polizei, Staatsanwaltschaft und Finanzbehörden beteiligt. Unterstützt werden die Maßnahmen unter anderem durch Spezialeinheiten sowie Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten.

  • inkl. O-Ton Julia Tekock - Polizei Duisburg


Vulkanstraße


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Bochum: 44-Jährige von Straßenbahn erfasst und schwer verletzt

Frau unter Linie 302 eingeklemmt - Passanten retten sie vor Eintreffen der Feuerwehr - Straßenbahnfahrer leitet Gefahrenbremsung ein

ANC-NEWS Bochum - Am Dienstagabend (29.09.) ist es auf der Wittener Straße in Bochum-Altenbochum zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Eine 44-jährige Fußgängerin wurde in Höhe der Haltestelle „Altenbochum Kirche“ von einer Straßenbahn der Linie 302 erfasst und schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte die Frau gegen 19.30 Uhr die Wittener Straße überqueren. Gleichzeitig war die Straßenbahn in Richtung Innenstadt unterwegs. Der 51-jährige Straßenbahnfahrer leitete noch eine Gefahrenbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Die Frau stürzte und geriet unter die Straßenbahn. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnten mehrere Passanten, darunter ein Arzt, die schwerverletzte Frau unter der Bahn hervorholen und medizinisch erstversorgen. Anschließend übernahmen Rettungsdienst und Notarzt die Versorgung. Die 44-Jährige wurde nach der Stabilisierung in ein Krankenhaus gebracht. Eine Lebensgefahr konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden. Die Fahrgäste der Straßenbahn und der Fahrer wurden durch die Einsatzkräfte betreut. Weitere Verletzte gab es nicht. Für die Unfallaufnahme musste die Wittener Straße in Richtung Innenstadt zeitweise gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Unfallursache aufgenommen.



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Dienstag, 29. September 2026

Hürth: Vespa-Fahrer stirbt bei Kollision mit Polizeiwagen

Streifenwagen bei Ausbildungsfahrt mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs - Unfallaufnahmeteam ermittelt vor Ort

ANC-NEWS Hürth (Rhein-Erft-Kreis) - Am Dienstagnachmittag (29.09.) ist es in Hürth zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Gegen 14 Uhr kollidierten im Bereich der Kreuzung Frechener Straße/Efferener Straße ein Polizeifahrzeug und ein Vespa-Fahrer. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der Streifenwagen im Rahmen einer Ausbildungs- beziehungsweise Trainingsfahrt im Einsatz und war mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn unterwegs. Dabei soll das Polizeifahrzeug eine rote Ampel passiert haben. Im Kreuzungsbereich kam es anschließend zum Zusammenstoß mit dem Zweirad. Der Vespa-Fahrer erlitt bei der Kollision schwerste Verletzungen. Trotz der sofort eingeleiteten notärztlichen Versorgung konnte sein Leben nicht gerettet werden. Er starb noch an der Unfallstelle. Der Unfallbereich wurde für die Rettungs- und Ermittlungsarbeiten weiträumig abgesperrt. Ein spezielles Unfallaufnahmeteam der Polizei sicherte vor Ort Spuren und dokumentierte die Unfallstelle. Wie genau es zu dem Zusammenstoß kommen konnte, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Das Polizeifahrzeug war nach ersten Angaben mit mehreren Polizeianwärterinnen und -anwärtern im Rahmen einer Trainingsfahrt unterwegs. In der benachbarten Stadt Brühl befindet sich ein Ausbildungszentrum der Polizei.




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17-jährige Radfahrerin in Herten von Auto erfasst und tödlich verletzt

17-jährige Fahrradfahrerin von Toyota erfasst - Jugendliche erliegt noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen - 24-jähriger Autofahrer nach Zusammenstoß von Notfallseelsorgern betreut - Verkehrsunfallaufnahme-Team sichert umfangreich Spuren am Unfallort - Kriminalpolizei ermittelt zu den Hintergründen des tödlichen Geschehens

ANC-NEWS Herten (Kreis Recklinghausen) - Bei einem schweren Verkehrsunfall in Herten ist am Montagabend (28.09.) eine 17-jährige Fahrradfahrerin ums Leben gekommen. Die Jugendliche wurde auf der Ewaldstraße von einem Toyota Aygo erfasst, der von einem 24-jährigen Autofahrer aus Marl gefahren wurde. Der Unfall ereignete sich gegen 21.04 Uhr. Nach dem Zusammenstoß wurden umgehend Rettungskräfte zur Ewaldstraße alarmiert. Trotz aller Bemühungen konnte der 17-Jährigen nicht mehr geholfen werden. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der 24-jährige Autofahrer blieb nach ersten Erkenntnissen körperlich unverletzt. Er wurde nach dem tödlichen Zusammenstoß von Notfallseelsorgern betreut. Die Hintergründe des Geschehens sind derzeit noch unklar. Neben einem Verkehrsunfall prüfen die Ermittler auch, ob dem Zusammenstoß möglicherweise ein anderes Geschehen zugrunde lag. Nach bislang unbestätigten Informationen soll zwischen der 17-Jährigen und dem 24-Jährigen möglicherweise eine persönliche Beziehung bestanden haben. Ob dies im Zusammenhang mit dem Tod der Jugendlichen steht, ist derzeit nicht geklärt. Insbesondere ist bislang offen, ob die 17-Jährige versehentlich von dem Toyota erfasst wurde oder ob der Zusammenstoß möglicherweise absichtlich herbeigeführt worden sein könnte. Eine abschließende Bewertung durch die Ermittlungsbehörden liegt bislang nicht vor. Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei sichert an der Ewaldstraße Spuren und rekonstruiert den genauen Ablauf. Auch die Kriminalpolizei ist mit den Ermittlungen befasst.



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