Freitag, 29. Mai 2026

Klima-Aktivisten blockieren Zufahrt zu KNDS-Werk in Mülheim/Ruhr

Aktivisten des Bündnisses „Ende Gelände“ blockieren die Werkseinfahrt des Rüstungsunternehmen - Rund 120 bis 200 Demonstrierende protestieren - Polizei mit vielen Kräften vor Ort - Schichtwechsel gestört, Polizei fordert Ende des Protests

ANC-NEWS Mülheim an der Ruhr - Vor dem Werk des Rüstungsunternehmens KNDS in Mülheim haben Klima-Aktivisten am Freitagmorgen (29.05.) mit einer Blockadeaktion gegen die Rüstungsindustrie protestiert. Die Demonstrierenden versammelten sich vor dem Werkstor an der Friedrich-Ebert-Straße und verhinderten zeitweise den regulären Schichtwechsel. Nach Angaben des Aktionsbündnisses „Ende Gelände“ beteiligten sich rund 200 Menschen an der Protestaktion. Demnach konnte die Nachtschicht das Werksgelände noch verlassen, Beschäftigte der Frühschicht seien jedoch nicht mehr auf das Gelände gelangt. Die Aktivisten begründen ihre Aktion mit ihrer Kritik an der Produktion von Rüstungsgütern und den Auswirkungen von Krieg und Aufrüstung auf Klima und Gesellschaft. Die Polizei bestätigte eine nicht angemeldete Versammlung vor dem Werk. Während die Einsatzkräfte am frühen Morgen zunächst von mindestens 40 Teilnehmenden ausgingen, wurde die Zahl der Protestierenden im Laufe des Vormittags auf etwa 120 Personen geschätzt. Nach Angaben der Behörden verlief die Kundgebung bislang friedlich. Um die Situation zu sichern, sperrte die Polizei eine Fahrspur unmittelbar vor dem Werksgelände. Der Verkehr auf der Friedrich-Ebert-Straße konnte dennoch weitgehend ohne größere Behinderungen fließen. Die Demonstrierenden hielten sich weiterhin direkt vor der Werkseinfahrt auf. Die Einsatzkräfte versuchten dabei, die Blockade der Zufahrt aufzulösen und die Teilnehmenden zur genehmigten Mahnwache zu bewegen. Diese befindet sich rund 150 Meter vom Werkstor entfernt an der Friedrich-Ebert-Straße. Die Polizei forderte die Demonstrierenden auf, die Blockade freiwillig zu beenden. Sollte dies nicht geschehen, könnten weitere Maßnahmen zur Räumung der Zufahrt folgen. Zum Zeitpunkt der Gespräche blieb die Lage vor Ort jedoch ruhig. Das Werk von KNDS, das auf dem Gelände der ehemaligen Friedrich-Wilhelms-Hütte angesiedelt ist, gehört zu den bedeutenden Standorten der deutschen Rüstungsindustrie. Die Protestaktion reiht sich in eine Serie von Demonstrationen ein, mit denen Klimaschutzgruppen verstärkt auf die Verbindungen zwischen Aufrüstung, Ressourcenverbrauch und Klimakrise aufmerksam machen wollen.



Bestellung von Bewegtbild (nur TV- und Zeitungsredaktionen) 24h unter +49-201-2486281
ANC-NEWS-TELEVISION GmbH, Laaksweg 7, 45359 Essen, HRB 12411, Amtsgericht Essen, Geschäftsführer: C. Anhuth

Donnerstag, 28. Mai 2026

Gelsenkirchen: Razzia im Drogen- und Waffenmilieu

SEK stürmt mehrere Gebäude - Ermittlungen wegen Drogen- und Waffenhandels - Organisierte Kriminalität - Mögliche Bezüge zum Rocker-Milieu - Sicherstellen von Beweismitteln - Acht Tatverdächtige

ANC-NEWS Gelsenkirchen - Im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens hat die Polizei Gelsenkirchen am frühen Donnerstagmorgen (28.05.) mehrere Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Insgesamt wurden neun Objekte durchsucht, vier in Gelsenkirchen, vier in Gladbeck sowie ein weiteres Objekt in Niedersachsen. Wie Polizeisprecher Florian Mühlenbrock mitteilte, stehen die Maßnahmen im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln sowie des Handels mit Waffen. Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt acht männliche Tatverdächtige. Aufgrund einer entsprechenden Gefahrenbewertung waren neben Einsatzkräften der Polizei Gelsenkirchen auch Spezialeinheiten des Spezialeinsatzkommandos (SEK), Kräfte der Bereitschaftspolizei sowie Unterstützungskräfte aus Niedersachsen im Einsatz. Die Durchsuchungen sind Teil eines bereits seit längerer Zeit geführten Ermittlungsverfahrens. Ziel der Maßnahmen sei die Sicherung von Beweismitteln und die weitere Aufklärung der den Beschuldigten vorgeworfenen Straftaten. In den durchsuchten Wohnungen und Objekten suchten die Ermittler nach beweiserheblichen Gegenständen. Zu möglichen Ermittlungsergebnissen wollte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben machen. Auch ein möglicher Bezug zum Rockermilieu ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Nach Angaben der Polizei könne ein Zusammenhang zur Rockerkriminalität derzeit weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

  • inkl. O-Ton Florian Mühlenbrock - Pressesprecher Polizei Gelsenkirchen



Bestellung von Bewegtbild (nur TV- und Zeitungsredaktionen) 24h unter +49-201-2486281
ANC-NEWS-TELEVISION GmbH, Laaksweg 7, 45359 Essen, HRB 12411, Amtsgericht Essen, Geschäftsführer: C. Anhuth

Herne: Tödlicher Badeunfall im Rhein-Herne-Kanal

Vermisste Person nach anderthalb Stunden geborgen - Über 50 Kräfte an der Suche beteiligt - Notfallseelsorger betreuen Betroffene

ANC-NEWS Herne - Am späten Mittwochabend (27.05.) gab es einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Rhein-Herne-Kanal. Mit allen verfügbaren Mitteln suchten die Einsatzkräfte im Bereich des Herner Meeres nach einem jungen Mann. Der Vermisste konnte nur noch tot aus dem Rhein-Herne-Kanal geborgen werden. Gegen 22:40 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Herne informiert, dass ein junger Mensch im Rhein-Herne-Kanal schwimmen gegangen sei und dann plötzlich unter Wasser geriet. Auch das beherzte Eingreifen von Ersthelfern konnte nicht verhindern, dass er nicht mehr auftauchte. Aufgrund der Meldung alarmierte die Leitstelle umgehend beide Wachen der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr mit den Sondereinheiten Wasserrettung und Drohne sowie die Taucherstaffel der Feuerwehr Gelsenkirchen. Die eintreffenden Einsatzkräfte suchten mit Booten auf dem Wasser. Aus der Luft unterstützten eine Drohne der Feuerwehr sowie ein Hubschrauber der Polizei. Etwa eineinhalb Stunden nach Einsatzbeginn fanden die Taucher der Feuerwehr Gelsenkirchen eine leblose Person unter Wasser. Mit Unterstützung eines Feuerwehrbootes wurde sie geborgen und an Land gebracht. Dort konnte der Notarzt nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Die Begleiter des jungen Mannes standen unter dem Eindruck des Erlebten und wurden als Betroffene von Notfallseelsorgern vor Ort betreut. Insgesamt waren von Feuerwehr und Rettungsdienst über 50 Einsatzkräfte vor Ort. Quelle: Feuerwehr Herne



Bestellung von Bewegtbild (nur TV- und Zeitungsredaktionen) 24h unter +49-201-2486281
ANC-NEWS-TELEVISION GmbH, Laaksweg 7, 45359 Essen, HRB 12411, Amtsgericht Essen, Geschäftsführer: C. Anhuth

Mittwoch, 27. Mai 2026

Dinslaken: Auto erfasst mehrere Kinder auf dem Schulweg

Zwei Kinder schwerst verletzt, ein weiteres leicht - Lebensgefahr nicht ausgeschlossen - Autofahrerin leicht verletzt

ANC-NEWS Dinslaken (Kreis Wesel) - Heute Morgen (27.05.) gegen 07:45 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Hagenstraße/Feldstraße in Dinslaken ein Verkehrsunfall, bei dem mehrere Kinder zum Teil schwerst verletzt wurden. Eine Frau war mit ihrem Auto auf der Hagenstraße unterwegs und kam aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab. Anschließend kollidierte sie mit drei Kindern, die auf Fahrrädern unterwegs waren. Bei dem Zusammenstoß wurden zwei Kinder schwerst und ein weiteres Kind leicht verletzt. Die Rettungskräfte versorgten die Verletzten vor Ort und brachten sie in umliegende Krankenhäuser, wo sie weiter medizinisch betreut wurden. Eine Lebensgefahr bei den Schwerstverletzten konnte nicht ausgeschlossen werden. Die Autofahrerin wurde leicht verletzt und ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Mehrere Fahrzeuge wurden beschädigt. Die Unfallstelle ist weiträumig gesperrt, um Aufräum- und Ermittlungsarbeiten zu ermöglichen.

  • inkl. O-Ton Henner Störmer - Pressesprecher Kreispolizeibehörde Wesel



Bestellung von Bewegtbild (nur TV- und Zeitungsredaktionen) 24h unter +49-201-2486281
ANC-NEWS-TELEVISION GmbH, Laaksweg 7, 45359 Essen, HRB 12411, Amtsgericht Essen, Geschäftsführer: C. Anhuth

Montag, 25. Mai 2026

Essen: Schwerer Kreuzungsunfall mit Rettungswagen

Rettungswagen kollidiert auf Einsatzfahrt mit PKW - PKW-Fahrerin schwer verletzt - Zwei Personen aus dem RTW leicht verletzt

ANC-NEWS Essen - Am Pfingstmontag (25.05.) kam es gegen 10:45 Uhr im Kreuzungsbereich Kruppstraße/Friedrichstraße (B224) zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach ersten Informationen war ein Rettungswagen (RTW) auf einer Einsatzfahrt mit Sondersignal unterwegs, als er in den Kreuzungsbereich einfuhr. Aus bislang unbekannter Ursache kollidierte er mit einem PKW. Die PKW-Fahrerin wurde schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus. Der Rettungswagenfahrer und der Beifahrer wurden leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste vorübergehend eine Richtungsfahrbahn gesperrt werden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.



Bestellung von Bewegtbild (nur TV- und Zeitungsredaktionen) 24h unter +49-201-2486281
ANC-NEWS-TELEVISION GmbH, Laaksweg 7, 45359 Essen, HRB 12411, Amtsgericht Essen, Geschäftsführer: C. Anhuth