Montag, 26. Oktober 2026

Tödlicher Bahnunfall in Essen: ICE erfasst zwei Gleisarbeiter

Sechs Gleisarbeiter auf offener Bahnstrecke unterwegs - Zwei Mitarbeiter von ICE erfasst - Eine Person stirbt noch an der Unfallstelle - Zweiter Arbeiter schwer verletzt - Feuerwehr rettet Verletzten mithilfe einer Drehleiter aus Gleisbereich - Notfallseelsorger betreuen Betroffene und Lokführer - Bundespolizei erkundet Einsatzstelle mit Hubschrauber - Unfallursache noch unklar

ANC-NEWS Essen - Am späten Sonntagabend (25.10.) wurde die Feuerwehr Essen um 23:11 Uhr zu einem schweren Bahnunfall im Bereich der Grundstraße in Essen-Katernberg alarmiert. Gemeldet wurde ein Unfall auf offener Gleisstrecke der Deutschen Bahn. Nach ersten Erkenntnissen befand sich eine sechsköpfige Gruppe von Gleisarbeitern im betroffenen Streckenabschnitt, als zwei der Mitarbeiter von einem ICE erfasst wurden. Für eine der beiden Personen kam jede Hilfe zu spät. Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod feststellen. Eine weitere Person wurde schwer verletzt. Sie wurde durch die Feuerwehr mithilfe einer Drehleiter aus dem Gleisbereich auf die Straße gerettet, dort an den Rettungsdienst übergeben und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Aufgrund der belastenden Einsatzsituation waren drei Notfallseelsorger aus Essen und Mülheim vor Ort, um betroffene Personen zu betreuen. Auch der Triebfahrzeugführer des ICE wurde durch einen Notfallseelsorger begleitet. Ein Fachberater des Deutschen Roten Kreuzes unterstützte bei der Einschätzung des Betreuungsbedarfs. Ein Hubschrauber der Bundespolizei erkundete die Einsatzstelle aus der Luft. Die Feuerwehr Essen war mit zahlreichen Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Essen-Katernberg sowie dem Rettungsdienst vor Ort. Ebenfalls im Einsatz waren Kräfte der Bundespolizei, ein Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie Fachberater des Deutschen Roten Kreuzes. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte rund zwei Stunden. Zu den genauen Umständen des Unfalls können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Quelle: Feuerwehr

  • inkl. O-Ton Daniel Schroten - Pressesprecher Feuerwehr Essen



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Sonntag, 25. Oktober 2026

Feuer in Gladbeck: Metallbrand in Industriebetrieb

Brandmeldeanlage löst mitten in der Nacht aus - Brennende Metalle in Industriehalle entdeckt - Feuerwehr fordert Speziallöschmittel und weitere Einsatzkräfte an - Bevölkerung über Warn-App NINA informiert - Messzug stellt keine Schadstoffe fest - THW bringt brennendes Metall mit Bagger ins Freie

ANC-NEWS Gladbeck (Kreis Recklinghausen) - Am Sonntagmorgen, dem 25. Oktober 2026, wurde die Feuerwehr Gladbeck um 01:58 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage an der Stollenstraße im Gladbecker Norden alarmiert. Vor Ort bestätigte sich der Brand von Metallen in einer Halle. Da Metalle nur mit geeigneten Speziallöschmitteln bekämpft werden kann, wurden weitere Einsatzkräfte und Löschmittel angefordert. Um eine Ausbreitung des Feuers auf das gesamte Objekt zu verhindern, richteten die Einsatzkräfte mehrere Riegelstellungen ein. Über die Warn-App NINA wurde die Bevölkerung informiert. Der Messzug des Kreises Recklinghausen kam ebenfalls zum Einsatz, stellte jedoch keine Schadstoffe fest. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das brennende Metall mithilfe eines Baggers des Technischen Hilfswerks (THW) aus der Halle ins Freie gebracht und dort gezielt mit einem geeigneten Speziallöschmittel abgelöscht. Die Feuerwehr Gladbeck erhielt Unterstützung durch das Technische Hilfswerk, die Werkfeuerwehr des Chemieparks Marl, die Feuerwehren Marl und Recklinghausen, die Berufsfeuerwehren Herten und Duisburg sowie das Ingenieuramt der Stadt Gladbeck. Insgesamt waren 87 Einsatzkräfte mit 37 Fahrzeugen vor Ort. Der Grundschutz für das Stadtgebiet wurde durch die Freiwillige Feuerwehr sichergestellt. Der Einsatz dauerte bis in die Morgenstunden an. Quelle: Feuerwehr



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Samstag, 24. Oktober 2026

Sturmtief in Bochum: Großer Baum stürzt auf Mehrfamilienhaus

Heftige Sturmböen - Feuerwehr evakuiert Bewohner - Gebäude über Nacht nicht mehr bewohnbar - Bewohner dürfen nur noch Wertsachen holen - Statiker muss Gebäude begutachten - Aufwendige Bergung des Baumes erforderlich - Feuerwehr beseitigt weitere gefährliche Äste

ANC-NEWS Bochum - Am Freitagabend (23.10.) wurde die Feuerwehr Bochum im Zuge zahlreicher Sturmeinsätze zur Elsa-Brändström-Straße im Stadtteil Eppendorf alarmiert. Dort war ein großer Baum umgestürzt und gegen ein Mehrfamilienhaus gefallen. Der Baum lehnte anschließend am Gebäude. Die Feuerwehr sperrte den betroffenen Bereich weiträumig ab und sicherte die Einsatzstelle. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses wurden vorsorglich evakuiert. Nach einer Begutachtung des Baumes und der Gefahrenlage entschieden die Einsatzkräfte, dass die Bewohner lediglich noch einmal kurz in ihre Wohnungen zurückkehren dürfen, um persönliche Gegenstände und Wertsachen zu holen. Anschließend müssen sie die Nacht bei Freunden, Bekannten oder in anderen Unterkünften verbringen. Das Mehrfamilienhaus ist aufgrund der Gefahrenlage vorerst nicht bewohnbar. Wie der große Baum sicher vom Gebäude entfernt werden kann, muss nun unter Einbeziehung eines Statikers und weiterer Fachkräfte geklärt werden. Dabei gilt es insbesondere, mögliche Schäden am Gebäude und weitere Gefahren durch den angelehnten Baum zu berücksichtigen. Auch ein benachbarter Baum stellte eine Gefahr dar. Mehrere Äste waren bereits teilweise abgebrochen oder drohten herabzustürzen. Die Feuerwehr kürzte deshalb den Baum und entfernte weitere gefährliche Äste. Wann die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können, ist derzeit noch unklar. Auch das Ausmaß möglicher Schäden am Mehrfamilienhaus steht noch nicht fest.



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A2 bei Gelsenkirchen: Schwerer Unfall beim Spurwechsel

Audi und VW-Bus kollidieren - Elf Personen in den beiden Fahrzeugen - Audi schwer beschädigt - Mindestens ein Verletzter ins Krankenhaus - A2 zeitweise voll gesperrt

ANC-NEWS Gelsenkirchen - In der Nacht zu Samstag (24.10.) ist es auf der A2 in Fahrtrichtung Oberhausen, rund 400 Meter vor der Anschlussstelle Gelsenkirchen, zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Nach ersten Informationen ereignete sich die Kollision beim Spurwechsel. Dabei stießen ein Audi mit vier Insassen und ein VW-Bus mit sieben Personen zusammen. Bei Regen und stürmischem Wetter kam es zu der Kollision. Die Wucht des Aufpralls war erheblich: Der Audi wurde stark beschädigt. Dabei wurden unter anderem ein Rad sowie die hintere Beifahrertür aus dem Fahrzeug gerissen. Als die ersten Einsatzkräfte an der Unfallstelle eintrafen, flüchtete ein Insasse aus dem Audi. Aufgrund der Vielzahl der beteiligten Personen wurde zunächst MANV-Alarm ausgelöst. MANV steht für einen Massenanfall von Verletzten. Mehrere Rettungswagenbesatzungen und Notärzte versorgten die Insassen beider Fahrzeuge. Nach ersten Informationen wurde mindestens eine Person zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Wie viele Menschen insgesamt verletzt wurden, war zunächst unklar. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A2 in Fahrtrichtung Oberhausen zunächst vollständig gesperrt werden. Später konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die genauen Umstände des Unfalls waren zunächst noch unklar.



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Donnerstag, 22. Oktober 2026

Rheine: Kellerbrand in einem Wohnhaus

Dichter Rauch aus Garage - Feuer in darunterliegendem Werk- und Hobbyraum - Zwei Trupps bekämpfen Kellerbrand von zwei Seiten - 30 Feuerwehrkräfte im Einsatz - Brandursache noch unklar - Polizei nimmt Ermittlungen auf

ANC-NEWS Rheine (Kreis Steinfurt) - Ein Kellerbrand hat in der Nacht zu Donnerstag (22.10.) einen Feuerwehreinsatz an der Disselbergstraße in Rheine-Eschendorf ausgelöst. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr wurde um 0.29 Uhr alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus einer Garage. In einem darunterliegenden Werk- und Hobbyraum war ein Feuer ausgebrochen. Zwei Trupps gingen von zwei Seiten mit jeweils einem C-Rohr zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Da sich dieser ausschließlich unter der Garage befindet, blieb das angrenzende Einfamilienhaus unbeschädigt. Die Feuerwehr Rheine war mit rund 30 Kräften der Hauptwache und des Löschzugs rechts der Ems im Einsatz. Was genau in dem Raum brannte und wodurch das Feuer ausgelöst wurde, ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.



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