Freitag, 4. September 2026

Großfahndung nach mutmaßlichem Saboteur - Spezialkräfte durchsuchen Lkw

Tatfahrzeug in Niederzier entdeckt – SEK durchsucht Lkw, doch vom gesuchten Mann fehlt jede Spur

ANC-NEWS Niederzier (Kreis Düren) - Die Fahndung nach einem Tatverdächtigen im Zusammenhang mit mehreren Sabotageakten an der Strominfrastruktur läuft auf Hochtouren. Nachdem Spezialkräfte am Freitagvormittag (04.09.) ein Haus in Gevelsberg gestürmt hatten, verlagerte sich der Einsatz am Nachmittag in den Kreis Düren. In Niederzier entdeckten Einsatzkräfte auf einem Parkplatz einen Lkw, der dem Gesuchten zugeordnet werden soll. Daraufhin wurde der Bereich großräumig abgesperrt und weitere Spezialkräfte, darunter Beamte des MEK, hinzugezogen. Bewaffnete Spezialkräfte näherten sich dem Lkw mit gezogenen Waffen und durchsuchten das Fahrzeug. Der Tatverdächtige konnte jedoch nicht angetroffen werden. Die Fahndung wurde anschließend ausgeweitet. Die Polizei kann derzeit nicht ausschließen, dass sich der Mann noch in der Umgebung aufhält. Der Gesuchte steht im Verdacht, für mehrere Sabotageakte an Anlagen der Stromversorgung verantwortlich zu sein. Im Zusammenhang mit den Taten waren zudem Bekennerschreiben aufgetaucht. Die Fahndungsmaßnahmen dauern an.



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Gevelsberg: SEK stürmt Wohnhaus nach Sabotageakten an Umspannwerke

Tatverdächtiger nicht angetroffen – Polizei durchsucht Gebäude nach aufgetauchtem Bekennerschreiben

ANC-NEWS Gevelsberg (Ennepe-Ruhr-Kreis) - Nach mehreren Sabotageversuchen an Umspannwerken hat die Polizei am Freitagmittag (04.09.) in Gevelsberg das Wohnhaus eines Tatverdächtigen gestürmt. Der Zugriff durch das SEK erfolgte gegen 12 Uhr. Der 1977 geborene Mann konnte nach bisherigen Informationen nicht im Gebäude angetroffen werden. Das Wohnhaus wird derzeit von Polizeibeamten durchsucht. Hintergrund ist ein aufgetauchtes Bekennerschreiben, in dem sich der Verfasser zu den Sabotageaktionen bekannt und weitere mögliche Tatorte genannt haben soll. Zuletzt war am Donnerstagabend ein weiterer Sabotageversuch an einem Umspannwerk in Dormagen entdeckt worden.



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Großbrand auf Schrottplatz in Essen

Feuerwehr mit rund 70 Einsatzkräften im Großeinsatz - Brennender Schrotthaufen muss auseinandergezogen werden - NINA-Warnung wegen starker Rauchentwicklung - Mehrere Kindergärten bleiben geschlossen - Löscharbeiten dauern voraussichtlich mehrere Stunden

ANC-NEWS Essen - Auf einem Schrottplatz an der Emscherstraße in Essen-Katernberg ist am frühen Freitagmorgen (4. September) ein größerer Brand ausgebrochen. Gegen 3.20 Uhr gingen die ersten Notrufe bei der Feuerwehr ein. Bereits auf der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung über dem Gelände zu erkennen. Auf dem Schrottplatz stand ein etwa 20 mal 20 Meter großer Schrotthaufen in Flammen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Rund 70 Einsatzkräfte sind vor Ort und kämpfen gegen die Flammen. Die Löscharbeiten gestalten sich aufwendig. Das Feuer hat sich an zahlreichen Stellen tief innerhalb des Schrotthaufens ausgebreitet. Um sämtliche Brandnester erreichen zu können, muss der Schrott deshalb nach und nach mit schwerem Gerät auseinandergezogen und anschließend von den Einsatzkräften abgelöscht werden. Die Feuerwehr geht davon aus, dass die Arbeiten noch mehrere Stunden andauern werden. Durch den Brand entwickelte sich eine große Rauchwolke, die über Teile von Essen sowie in Richtung Gelsenkirchen und Herne zieht. Aufgrund der starken Rauch- und Geruchsbelästigung wurde eine Warnung über die Warn-App NINA herausgegeben. Anwohner in den betroffenen Bereichen werden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Aufenthalte im Freien sollten möglichst vermieden werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten mehrere Kindergärten am Freitagmorgen geschlossen bleiben. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Der Schrottplatz an der Emscherstraße war bereits mehrfach Schauplatz größerer Brände. Die Ursachen früherer Feuer waren unter anderem Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Wie es zu dem aktuellen Brand kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen zur Brandursache dürften nach Abschluss der Löscharbeiten aufgenommen werden.



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Jüchen: Flammen schlagen meterhoch aus Wohngebäude

Feuer breitet sich auf gesamtes Obergeschoss aus - 50 Einsatzkräfte im Einsatz - Hund aus Gebäude gerettet - Keine Verletzten

ANC-NEWS Jüchen (Rhein-Kreis Neuss) - Am Donnerstagabend (03.09.) ist die Feuerwehr zu einem Zimmerbrand auf der Königstraße in Jüchen alarmiert worden. Gegen 20 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle ein. Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung feststellen. Aufgrund der ersten Erkenntnisse wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Kräfte zur Einsatzstelle geschickt. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits meterhohe Flammen aus mehreren Fenstern im Dachgeschoss. Dichter Rauch drang aus dem Gebäude, das Feuer hatte sich bereits erheblich ausgebreitet. Im weiteren Verlauf breitete sich der Brand zügig auf das gesamte Obergeschoss aus. Die Feuerwehr leitete umgehend einen umfangreichen Löschangriff ein. Mehrere Einsatzkräfte gingen zur Brandbekämpfung vor, während weitere Kräfte das Gebäude kontrollierten. Glücklicherweise befanden sich keine Menschen mehr in dem Gebäude beziehungsweise wurde niemand verletzt. Bei der Kontrolle konnten die Einsatzkräfte jedoch einen Hund aus dem brennenden Gebäude retten und in Sicherheit bringen. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte an dem Einsatz beteiligt. Die umfangreichen Lösch- und Nachlöscharbeiten dauerten längere Zeit. Zur Versorgung der Einsatzkräfte wurden während des Einsatzes außerdem 30 Pizzen bestellt. Die Ursache des Brandes sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens sind derzeit noch unklar. Die weiteren Ermittlungen sollen nun klären, wie es zu dem Feuer kommen konnte.



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Donnerstag, 3. September 2026

Verdächtige Gegenstände an Umspannwerk in Dormagen entdeckt

Polizei sperrt Gelände in Gohr weiträumig ab - Möglicher Sabotageversuch wird geprüft - Kein Kurzschluss ausgelöst

ANC-NEWS Dormagen (Rhein-Kreis Neuss) - In Dormagen-Gohr ist die Polizei am Donnerstagabend (03.09.) wegen verdächtiger Gegenstände in unmittelbarer Nähe eines Umspannwerks im Einsatz gewesen. Ein Spaziergänger hatte die Gegenstände am Abend in einem Feld entdeckt und die Polizei informiert. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um sogenannte „sensible Gegenstände“, die möglicherweise geeignet gewesen sein könnten, einen Kurzschluss auszulösen. Zu einem Kurzschluss oder einer Störung des Umspannwerks kam es nach bisherigen Erkenntnissen jedoch nicht. Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab und setzte zahlreiche Einsatzkräfte zur Sicherung und Absuche des Geländes ein. Spezialisten untersuchen die aufgefundenen Gegenstände. Ob es sich um einen möglichen Sabotageversuch handelt und wodurch die Gegenstände aktiviert werden sollten, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Der Vorfall steht im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu ähnlichen Ereignissen an Energieanlagen. Erst kürzlich war es unter anderem an einem Umspannwerk bei Bergheim (wir berichteten)zu einem Vorfall mit möglichem Sabotagehintergrund gekommen.



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