Samstag, 27. Juni 2026

Herne: Tödlicher Badeunfall am Rhein-Herne-Kanal

Sechsjähriges Kind verstorben - Polizei ermittelt den genauen Unfallhergang

ANC-NEWS Herne - Polizei und Feuerwehr wurden am Samstagnachmittag (27.06.) gegen 14:50 Uhr zu einer vermissten Person im Rhein-Herne-Kanal in Herne alarmiert. Bei der vermissten Person handelt es sich um ein sechsjähriges Kind. An der Suchaktion waren Polizei, Feuerwehr und ein Rettungshubschrauber beteiligt. Mit einem Großaufgebot an Kräften wurde der Kanal sowohl zu Wasser als auch an Land abgesucht. Ein Polizeihubschrauber suchte den Kanal aus der Luft ab. Das Kind wurde leblos im Wasser gefunden und an Land gebracht; trotz Reanimation verstarb es noch vor Ort. Notfallseelsorger waren für die Angehörigen vor Ort. Wie es zu dem tragischen Unfall kam, muss nun die Polizei ermitteln.

  • inkl. O-Ton Badegast



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Extreme Hitze: Krisenstab Dormagen berät nach Vorfall in Seniorenheim

Todesfall in der Nacht - Teilweise über 35 Grad im Gebäude - 167 Bewohner betroffen - Klimatisierter Notaufenthaltsraum eingerichtet - Zehn Bewohner stationär behandelt

ANC-NEWS Dormagen (Rhein-Kreis Neuss) - Am Samstag (27.06.) hat der Krisenstab der Stadt Dormagen nach einem Vorfall in der Seniorenresidenz an der Virchowstraße um 6:30 Uhr seine Arbeit aufgenommen. Ein Bewohner starb gegen 0:15 Uhr. Es besteht bisher kein bestätigter Zusammenhang mit der hohen Hitze. In dem Gebäude wurden Temperaturen von teils über 35 Grad Celsius gemessen, weshalb umfangreiche Schutzmaßnahmen für die 167 Bewohnerinnen und Bewohner angeordnet wurden. Zehn Personen befinden sich derzeit in stationärer Behandlung. In der Cafeteria der Einrichtung wurde ein klimatisierter Notaufenthaltsraum eingerichtet, und externe Aufenthaltsmöglichkeiten werden vorbereitet, um mobile Bewohner gegebenenfalls vorübergehend unterzubringen. Der Betreiber stellt zusätzlich Mitarbeitende für Versorgung und Begleitung bereit. Der Krisenstab bewertet die Lage fortlaufend und prüft, ob auch andere Senioreneinrichtungen durch die anhaltende Hitze betroffen sein könnten. Verkehrsbehinderungen oder zeitweise Straßensperrungen rund um Virchowstraße und angrenzende Straßen sind möglich.



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Tödlicher Brand in Asylunterkunft in Recklinghausen

Meterhohe Flammen zerstören Containerdorf - 14 Bewohner retten sich, für eine Person kommt jede Hilfe zu spät - Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache - Großeinsatz der Feuerwehr

ANC-NEWS Recklinghausen - Ein größerer Brand in einer Asylunterkunft an der Herner Straße hat in der Nacht auf tragische Weise ein Menschenleben gefordert. Gegen 0.50 Uhr wurde die Feuerwehr Recklinghausen zunächst durch die automatische Brandmeldeanlage zur Unterkunft alarmiert. Bereits auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte jedoch weitere Meldungen, wonach mehrere Wohncontainer in Vollbrand stehen sollten. Daraufhin wurde das Einsatzstichwort umgehend erhöht. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen die Flammen bereits meterhoch aus den Fenstern des Containerdorfs. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und leitete sofort eine umfangreiche Brandbekämpfung ein. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz gegen das Feuer vor, um die Flammen einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Insgesamt konnten sich 14 Bewohner selbstständig aus den brennenden Containern ins Freie retten. Aufgrund der zunächst unklaren Lage und der Anzahl potenziell Betroffener wurde das Einsatzstichwort zwischenzeitlich auf einen Massenanfall von Verletzten (MANV) erhöht. Für eine Person kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie konnte nur noch tot geborgen werden. Zur Identität des Verstorbenen sowie zur genauen Ursache des Brandes liegen derzeit noch keine offiziellen Angaben vor. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis tief in die Nacht an. Nach Abschluss der Löscharbeiten übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache. Ob es sich um einen technischen Defekt oder eine vorsätzliche Brandstiftung handelt, ist derzeit Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Die Feuerwehr Recklinghausen war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort und wurde bei dem umfangreichen Einsatz von weiteren Rettungs- und Hilfsorganisationen unterstützt.



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Mittwoch, 24. Juni 2026

Essen: Dachstuhlbrand nach Feuer im Hinterhof - Drei Einsatzkräfte verletzt

Druckbehälter explodiert - Drei Einsatzkräfte mit Knalltrauma ins Krankenhaus - Parksituation erschwert Anfahrt der Einsatzfahrzeuge

ANC-NEWS Essen - In der Nacht zu Mittwoch (24.06.2026) wurde die Feuerwehr Essen gegen 02:15 Uhr zu einem Wohnungsbrand in der Woermannstraße in Essen-Karnap alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar; im Hinterhof des mittleren Gebäudeteils eines dreigeteilten Hauses brannte Unrat. Das Feuer griff rasch auf den Dachstuhl über und breitete sich auf die Dachbereiche der mittleren und rechten Gebäudeteile aus. Bei der Erkundung kam es zu einer Explosion, vermutlich durch einen Druckbehälter im Brandbereich. Drei Einsatzkräfte erlitten Knalltraumata und wurden medizinisch versorgt sowie in ein Krankenhaus gebracht. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen in den Gebäuden; der rechte Gebäudeteil ist unbewohnt, die anderen Bewohner nicht zu Hause. Die Feuerwehr leitete einen umfangreichen Löschangriff mit zwei Wenderohren von Drehleitern, einem B-Rohr und mehreren C-Rohren ein; so konnte ein Übergreifen auf die linke Gebäudeeinheit verhindert werden. Die linke Hälfte blieb weitgehend unbeschädigt; die mittlere und die rechte Hälfte wurden deutlich beschädigt. Versorgungsunternehmen trennten Strom- und Gasleitungen. Die Anfahrt war durch abgestellte Fahrzeuge erschwert; teilweise mussten Einsatzfahrzeuge über Gehwege anfahren. Zudem kam es zu Problemen bei der Aufstellung der Hubrettungsfahrzeuge, wodurch die Löschmaßnahmen zeitlich verzögert wurden. Gegen 06:00 Uhr war „Feuer aus“. Am heutigen Tag folgen Brandnachschauen. Die Berufsfeuerwehr wurde durch Freiwillige aus Katernberg, Stoppenberg, Kray und Mitte unterstützt; weitere ehrenamtliche Kräfte sichern den Grundschutz. Die Polizei ermittelt zu Brandursache und Schadenhöhe.



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Störung des digitalen Bahnfunks: Zugbetrieb Bundesweit eingestellt

Alle Züge enden vorläufig an Bahnhöfen - Techniker arbeiten mit Hochdruck an Störungsbeseitigung - Chaos an Bahnhöfen

ANC-NEWS Essen/ Gelsenkirchen (NRW) - Seit dem späten Dienstagabend (23.06.2026) wird der Zugverkehr bundesweit eingestellt. Nach ersten Informationen gab es seit dem Abend eine bundesweite Störung des digitalen Bahnfunks GSM-R. Bis eine sichere Weiterfahrt gewährleistet ist, enden sämtliche Züge an den Bahnhöfen. Die Techniker arbeiten mit Hochdruck daran, die Störung schnellstmöglich zu beheben. Am Essener Hauptbahnhof ging nichts mehr; zahlreiche Zuggäste warteten vergeblich auf ihren Zug. Auch am Hauptbahnhof Gelsenkirchen warteten Besucher des Helene-Fischer-Konzerts auf ihren Zug. Um 00:29 Uhr gab es über www.zuginfo.nrw die Information "Der Zugbetrieb wird bundesweit wieder aufgenommen"

Essen

Gelsenkirchen


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