Montag, 14. September 2026

Drei Tote bei Kleinflugzeug-Absturz in Erkelenz

Kleinmaschine stürzt bei Gerderath auf ein Feld - Alle drei Insassen kommen ums Leben - Experten untersuchen Unglücksstelle

ANC-NEWS Erkelenz (Kreis Heinsberg) - Bei einem Kleinflugzeug-Absturz im Erkelenzer Ortsteil Gerderath sind am Montagvormittag (14.09.) drei Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine stürzte gegen 11:20 Uhr auf einem Feld ab und wurde dabei weitgehend zerstört. Nach Angaben der Polizei überlebte keiner der drei Insassen das Unglück. Am Absturzort waren zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Auch ein Hubschrauber der Bundeswehr kam zur Unglücksstelle. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zur Ursache des Absturzes haben begonnen. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurden zur Unfallstelle hinzugezogen. Noch ist unklar, warum die Maschine abstürzte. Nach bisherigen Erkenntnissen war das Kleinflugzeug am niederländischen Flugplatz Hilversum gestartet. Weitere Einzelheiten zu den Insassen sowie zum Flugziel sind derzeit noch nicht bekannt.

Inklusive O-Töne:
  • Angela Jansen - Polizei Heinsberg
  • Heinz Kamphausen - Feuerwehr Erkelenz



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Großeinsatz: Feuer in Essener Pflegeheim

Pflegekräfte retten leblose Bewohnerin aus brennendem Zimmer - Zehn Patientenzimmer evakuiert - Rund 100 Einsatzkräfte vor Ort - Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache - Feuerwehr im Großeinsatz

ANC-NEWS Essen - In der Nacht zu Montag (14.09.) ist es in einem Pflegeheim des Deutschen Roten Kreuzes an der Dahlhauser Straße in Essen zu einem Brand gekommen. Eine 84 Jahre alte Bewohnerin wurde leblos aus ihrem Zimmer gerettet und musste reanimiert werden. Gegen 4.40 Uhr wurde die Feuerwehr Essen zunächst durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage zu dem Pflegeheim alarmiert. Noch während der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte gingen weitere Notrufe aus der Einrichtung bei der Leitstelle ein. Demnach brannte es in einem Patientenzimmer. Drei Pflegekräfte reagierten sofort. Sie zogen eine leblose 84-jährige Bewohnerin aus dem Brandzimmer und unternahmen erste Löschversuche. Die Seniorin musste anschließend durch die Rettungskräfte reanimiert werden. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund des Brandes und der starken Rauchentwicklung wurden insgesamt zehn Patientenzimmer evakuiert. Die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner wurden zunächst in einem sicheren Bereich des Pflegeheims untergebracht und dort durch den Rettungsdienst untersucht. Aufgrund der Anzahl der Betroffenen wurde ein sogenannter MANV, ein Massenanfall von Verletzten, ausgelöst. Die Feuerwehr konnte den Brand in dem Patientenzimmer unter Kontrolle bringen und löschen. Durch das Feuer und die damit verbundene Rauchentwicklung sind mehrere Patientenzimmer derzeit nicht bewohnbar. Die betroffenen Heimbewohner sollen deshalb vorübergehend in einer anderen Einrichtung untergebracht werden. Mehr als 100 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Rettungsdienst waren an dem Einsatz beteiligt. Wie es zu dem Feuer in dem Patientenzimmer kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.



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Freitag, 11. September 2026

Großbrand in Düsseldorfer VW-Niederlassung

Feuer brach im Werkstattbereich der VW-Niederlassung aus - Betrieb geräumt - Rettungshubschrauber an der Einsatzstelle - NINA warnte vor Geruchsbelästigung - Massive Rauchentwicklung

ANC-NEWS Düsseldorf - Bei einem Brand in einer VW-Niederlassung im Düsseldorfer Stadtteil Flingern ist am Freitag (11.09.) eine Person schwer verletzt worden. Das Feuer war im Werkstattbereich des Betriebs am Höher Weg ausgebrochen. Gegen kurz nach 14 Uhr wurde die Düsseldorfer Feuerwehr zu dem Gewerbegebiet alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte es im Werkstattbereich der Niederlassung. Die Feuerwehr leitete umgehend Löschmaßnahmen ein und ließ den betroffenen Betrieb vorsorglich räumen. Bei dem Brand wurde nach Angaben der Feuerwehr eine Person schwer verletzt. Rettungskräfte übernahmen die medizinische Versorgung des Verletzten. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde zusätzlich ein Rettungshubschrauber alarmiert, der in unmittelbarer Nähe der Einsatzstelle landete. Während der Löscharbeiten kam es in der Umgebung zu einer deutlichen Geruchsbelästigung. Über die Warn-App NINA wurde deshalb eine Warnung für die Stadtteile Flingern, Gerresheim und Grafenberg herausgegeben. Anwohner wurden aufgefordert, vorsorglich Türen und Fenster geschlossen zu halten. Der Höher Weg wurde während des Einsatzes zwischen der Kettwiger Straße und der Ronsdorfer Straße vollständig gesperrt. Autofahrer mussten den Bereich weiträumig umfahren.



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Donnerstag, 10. September 2026

A42 bei Gelsenkirchen: Unfall nach mutmaßlichem Autorennen

Dunkler Kleinwagen flüchtet - Drei Verletzte - Mehrere Fahrzeuge beschädigt - Augenzeuge berichtet von gefährlicher Situation bei 170 km/h - Autobahn mehr als sechs Stunden gesperrt

ANC-NEWS Gelsenkirchen - Am Mittwochabend (09.09.) kam es gegen 21 Uhr auf der A42 bei Gelsenkirchen zu einem Verkehrsunfall nach einem mutmaßlich illegalen Autorennen. Nach ersten Informationen waren ein weißer Renault Twingo und ein dunkler Kleinwagen auf der A42 in Fahrtrichtung Duisburg unterwegs. Laut Polizei war es bereits zuvor zu einem aggressiven Fahrverhalten zwischen den beiden Fahrzeugen gekommen. Ein Augenzeuge berichtete gegenüber unserer Kamera, der dunkle Kleinwagen sei zunächst über den Standstreifen bis auf die linke Fahrspur gefahren. Dahinter habe sich der weiße Renault Twingo befunden. Kurz darauf habe der Zeuge die Scheinwerfer des Twingos entgegen der Fahrtrichtung auf sich zukommen sehen. Er und mehrere Fahrzeuge vor ihm mussten nach eigenen Angaben bei rund 170 km/h stark abbremsen. Im weiteren Verlauf kollidierte der Renault Twingo mit einem Opel, drehte sich und kam stark beschädigt entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Zwei weitere Fahrzeuge wurden durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt. Der dunkle Kleinwagen entfernte sich von der Unfallstelle. Insgesamt wurden drei Personen leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Münster übernahm die Unfallaufnahme. Die A42 war in Fahrtrichtung Duisburg für mehr als sechs Stunden gesperrt. Die Fahndung nach dem dunklen Kleinwagen dauert an.

  • inkl. O-Ton Marvin - Augenzeuge



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Mittwoch, 9. September 2026

Meerbusch: Polizei schießt vor Wache auf Mann

23-Jähriger meldet Molotowcocktails vor Polizeiwache - Mann führt Beamte rund 50 Meter zum Fundort - Plötzlich zieht er ein Messer und greift Polizisten an - Beamter eröffnet das Feuer - Angreifer schwer verletzt und notoperiert - Entschärfer alarmiert

ANC-NEWS Meerbusch (Kreis Neuss) - Dramatischer Polizeieinsatz am Mittwochabend (09.09.) in Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss: Ein 23 Jahre alter Mann soll versucht haben, mehrere Polizeibeamte mit einem Messer anzugreifen. Einer der Polizisten setzte daraufhin seine Dienstwaffe ein und schoss auf den Mann. Der 23-Jährige wurde schwer verletzt und musste in einem Krankenhaus notoperiert werden. Der Vorfall begann gegen 20.45 Uhr zunächst mit einer ungewöhnlichen Meldung. Der junge Mann betrat die Polizeiwache in Meerbusch und informierte die dort anwesenden Beamten darüber, dass sich in der Nähe des Gebäudes zwei Molotowcocktails befinden würden. Gemeinsam mit den Polizisten ging der 23-Jährige anschließend zu der von ihm genannten Stelle. Diese befindet sich nach ersten Informationen etwa 50 Meter von der Polizeiwache entfernt. Dort soll die Situation plötzlich eskaliert sein. Nach ersten Erkenntnissen zog der 23-Jährige ein Messer und soll versucht haben, die ihn begleitenden Polizeibeamten damit anzugreifen. Daraufhin machte einer der Beamten von seiner Dienstwaffe Gebrauch und schoss auf den Mann. Der 23-Jährige wurde von mindestens einem Schuss getroffen und schwer verletzt. Rettungskräfte versorgten ihn zunächst vor Ort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus. Dort wurde er am Mittwochabend notoperiert. Die beteiligten Polizeibeamten blieben nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. An der vom 23-Jährigen genannten Stelle wurden tatsächlich zwei mutmaßliche Molotowcocktails aufgefunden. Entschärfer wurden alarmiert, um die Gegenstände zu untersuchen und zu sichern. Ob die Brandsätze von dem 23-Jährigen selbst dort abgelegt wurden und in welchem Zusammenhang sie mit dem späteren Polizeieinsatz stehen, ist Gegenstand der Ermittlungen. Nach ersten Informationen prüfen die Ermittler zudem, ob bei dem Mann möglicherweise eine psychische Erkrankung eine Rolle gespielt haben könnte. Nach dem Schusswaffengebrauch hat die Polizei Düsseldorf die weiteren Ermittlungen übernommen. Der Bereich rund um die Polizeiwache sowie den Fundort der mutmaßlichen Brandsätze wurde weiträumig abgesperrt. Die Spurensicherung war am Abend vor Ort und sicherte mögliche Beweismittel. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf und zu den Hintergründen des Vorfalls dauern an.



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