Montag, 7. September 2026

Spontandemonstration in Aachen eskaliert - Polizei durchsucht Autonomes Zentrum

Vermummte sollen Pyrotechnik auf Einsatzkräfte geworfen haben - Rund 50 Personen aus dem Autonomen Zentrum gebracht - Weitere Versammlung verläuft friedlich

ANC-NEWS Aachen - Nach einer spontanen Demonstration in Aachen ist es in der Nacht zum Montag (07.09.) zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Nach Angaben der Polizei hatten sich zunächst rund 200 Menschen in der Innenstadt versammelt und waren vom Elisenbrunnen in Richtung Hauptbahnhof und Autonomes Zentrum (AZ) gezogen. Im Verlauf der Demonstration sollen vermummte Personen Pyrotechnik in Richtung von Polizeibeamten geworfen haben. Mehrere Tatverdächtige flüchteten anschließend in das Autonome Zentrum. Die Polizei forderte die dort befindlichen Personen mehrfach auf, das Gebäude zu verlassen. Nachdem dies nicht geschehen sei, verschafften sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zugang zu dem Gebäude und brachten rund 50 Personen nach draußen. Mehrere von ihnen wurden anschließend in Gewahrsam genommen. Gegen Tatverdächtige wird unter anderem wegen des Verdachts auf schweren Landfriedensbruch und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Bei dem Einsatz wurde das Autonome Zentrum durchsucht. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt. Die Römerstraße blieb während des Einsatzes über längere Zeit gesperrt. Im Anschluss formierte sich eine weitere Versammlung mit rund 150 Teilnehmern. Diese verlief nach bisherigen Erkenntnissen friedlich.



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Sonntag, 6. September 2026

Schwerer Auffahrunfall auf der A1 bei Greven

Zwei Personen schwer, drei leicht verletzt - Zwei Rettungshubschrauber im Einsatz - Drei Fahrzeuge beteiligt - A1 in Richtung Osnabrück für Stunden gesperrt

ANC-NEWS Greven (Kreis Steinfurt) - Am Sonntagmittag (06.09.) kam es auf der A1 bei Greven in Fahrtrichtung Osnabrück aus bislang unbekannter Ursache zu einem schweren Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Die erste Unfallmeldung ging um 11:42 Uhr bei der Polizei ein. Insgesamt waren zehn Personen an dem Unfall beteiligt. In dem vorausfahrenden Pkw befanden sich zwei Personen, im auffahrenden Fahrzeug fünf Insassen und im dritten beteiligten Fahrzeug drei weitere Personen. In dem weißen auffahrenden Pkw wurden zwei Personen schwer verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt. Sie mussten von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Drei weitere Insassen erlitten leichte Verletzungen und wurden zur weiteren Untersuchung mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die fünf Insassen der beiden anderen Fahrzeuge blieben unverletzt. Aufgrund der zunächst unübersichtlichen Einsatzlage wurde ein Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgelöst, um zusätzliche Rettungsmittel zur Unfallstelle zu bringen. Für die beiden Schwerverletzten wurden zudem zwei Rettungshubschrauber alarmiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht keine Lebensgefahr. Die A1 blieb in Fahrtrichtung Osnabrück für mehrere Stunden gesperrt. Die Sperrung war für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten erforderlich. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

  • inkl. O-Ton Tim Kirschner - Feuerwehr Greven



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Samstag, 5. September 2026

Tödlicher Wohnungsbrand in Düsseldorf

Ein Mensch stirbt in Brandwohnung - Drei Bewohner leicht verletzt - Mehrere Wohnungen vorerst unbewohnbar - Feuerwehr verhindert Brandausbreitung

ANC-NEWS Düsseldorf - Am Samstagnachmittag (05.09.) meldeten Anrufer ein Brandereignis in einem Mehrfamilienhaus in Unterbilk. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte stellen diese eine starke Rauchentwicklung aus dem Gebäude fest. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Drei Personen wurden leicht verletzt. Für eine Person kam jede Hilfe zu spät. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Gegen 15.45 Uhr meldeten mehrere Anrufer ein Brandereignis in einem Mehrfamilienhaus an der Bilker Allee. Umgehend alarmierte die Leitstelle mehrere Einheiten von Feuerwehr und Rettungsdienst zur gemeldeten Adresse. Als die ersten Einsatzkräfte nur drei Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle eintrafen, stellten sie eine starke Verrauchung aus einer Wohnung im dritten Obergeschoss fest. Sofort gingen die Feuerwehrleute zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Trotz des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte verstarb ein Mensch in der Brandwohnung. Eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Wohnungen verhinderten die Feuerwehrleute erfolgreich. Aufgrund der starken Rauchausbreitung sind mehrere Wohnungen des Gebäudes vorerst nicht bewohnbar. Der Rettungsdienst der Landeshauptstadt Düsseldorf untersuchte mehrere Bewohner des Gebäudes, da diese Brandrauch eingeatmet hatten. Drei von ihnen wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in Krankenhäuser transportiert. Der Einsatz für die etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst dauerte rund zweieinhalb Stunden. Während der Einsatzmaßnahmen war die Bilker Allee im Bereich der Einsatzstelle vollständig gesperrt. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle zur weiteren Ermittlung an die Polizei übergeben. Quelle: Feuerwehr Düsseldorf



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Fahndung nach mutmaßlichem Saboteur: Polizei durchsucht Hambacher Forst

Großaufgebot im Waldgebiet - Polizeihubschrauber unterstützt die Suche nach dem weiterhin flüchtigen Tatverdächtigen

ANC-NEWS Niederzier (Kreis Düren) - Die Fahndung nach dem Tatverdächtigen im Zusammenhang mit mehreren Sabotageakten an der Strominfrastruktur geht weiter. Nachdem am Freitag in Niederzier das Fahrzeug des Gesuchten entdeckt und von Spezialkräften durchsucht worden war, ohne dass der Mann angetroffen werden konnte, konzentrierte sich der Einsatz am Samstag (05.09.) auf den Hambacher Forst. Zahlreiche Polizeikräfte waren heute im Waldgebiet unterwegs, um nach Hinweisen auf den Aufenthaltsort des Tatverdächtigen zu suchen. Unterstützung kam dabei auch aus der Luft: Ein Polizeihubschrauber kreiste über dem Hambacher Forst und suchte das weitläufige Gelände ab. Der Tatverdächtige ist weiterhin flüchtig. Die Fahndungsmaßnahmen dauern an.



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