Mittwoch, 4. März 2020

Missglückter Dieseldiebstahl an DHL-Lastwagen in Bochum

Treibstoffdieb wird von Passanten ertappt und flüchtet - Polizei stellt Täterfahrzeug mit Einbruchswerkzeug sicher - 150 Liter Diesel ausgelaufen

ANC-NEWS Bochum - In der Nacht zu Mittwoch (04.03.) gegen 0:23 Uhr wurde die Polizei zum Werner Hellweg in den Bochumer Osten gerufen. Zeugen hatten einen Mann dabei ertappt, wie er sich am Tank eines DHL-Lastwagens zu schaffen machte, um Diesel abzuzapfen. Der verhinderte Treibstoffdieb flüchtete vom Tatort, ließ das Tatfahrzeug zurück, in dem sich mindestens vier gefüllte Kanister (rund 200 Liter Treibstoff) und Einbruchswerkzeug befanden. An dem DHL-Laster und im Gebüsch entdeckte die Polizei noch drei weitere Kanister. Bei dem missglückten Diebstahl liefen ca. 150 Liter Diesel aus. Die Feuerwehr war noch einige Zeit mit dem Abstreuen der Straße beschäftigt. Der DHL-Fahrer konnte seine Fahrt mit etwas Verzögerung fortsetzen, da er nach ersten Informationen von einem Kollegen mit Dieselnachschub versorgt wurde. Das Täterfahrzeug, ein VW Sharan, und das Diebesgut wurden von der Polizei sichergestellt. Die Fahndung nach dem oder den Tätern läuft auf Hochtouren.



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Tonnenschwere Stahlkonstruktion bricht in Essen zusammen

Arbeiter schwer verletzt - Bahnstrecke komplett gesperrt

ANC-NEWS Essen - Gegen 03:15 Uhr in der Nacht zu Mittwoch (04.03.) kam es in Essen-Bochold an der Bottroper Straße zu einem schweren Arbeitsunfall. An einer Brückenbaustelle brach eine tonnenschwere Stahlträgerkonstruktion aus noch ungeklärter Ursache in sich zusammen. Ein Arbeiter, der zuvor auf dem Stahlträger stand, wurde mit in die Tiefe gerissen. Der große Stahlträger prallte mitten auf die dortige Bahnstrecke (Oberhausen-Gelsenkirchen) und riss die komplette Oberleitung runter. Der verletzte Mann wurde, nach einer ersten Behandlung durch den Notarzt vor Ort, in ein Krankenhaus verbracht. Die Konstruktion musste aufwendig mit einem Kran geborgen werden. Der RE 3, die RB 32 und die RB 35 können weiterhin, vermutlich bis zum Mittwochmittag, nicht fahren - Zügen werden entsprechend umgeleitet. Die Bottroper Straße musste ebenfalls während der Bergung und des Einsatzes komplett durch die Polizei gesperrt werden. Sachverständige versuchen nun zu ermitteln, wie es zu dem schweren Unfall kam.



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Großbrand vernichtet Palettenlager

Deutsche. niederländische und Nato Feuerwehren im Löscheinsatz

ANC-NEWS NL Brunssum. Ein Großband im niederländischen Brunssum beschäftigte in der Nacht von Dienstag (03.03.) auf Mittwoch Feuerwehreinheiten aus Limburg, der NATO und Übach-Palenberg. In einem Palettenhandel in unmittelbarer Nähe der Grenze war ein Großbrand ausgebrochen. In den Morgenstunden gelang des den Feuerwehrkräften die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Es wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.



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Dienstag, 3. März 2020

Coronavirus: Infizierter Passagier aus Abu Dhabi am Flughafen Düsseldorf gelandet

Mann wollte weiter nach Großbritannien reisen - Gesundheitsamt kümmert sich um Unterbringung des Briten - Zweiter Test angeordnet

ANC-NEWS Düsseldorf - Am Montag (02.03) landete ein Flugzeug der Linie Ethihad Airways aus Abu Dhabi am Flughafen Düsseldorf. An Bord befand sich ein Passagier, der nach ersten Informationen mit dem Coronavirus infiziert ist. Die Maschine wurde nicht direkt am Terminal, sondern in der Außenposition geparkt. Vor dem Ausstieg der Passagiere ging ein Arzt an Bord, um alle Reisenden zu informieren. Der Brite hatte sich vor dem Abflug nach Düsseldorf testen lassen. Das positive Ergebnis war dem Piloten während des Fluges mitgeteilt worden. Dem Mann wurde die Weiterreise untersagt. Der Passagier wurde sofort isoliert und durch das Gesundheitsamt der Stadt Düsseldorf und Mitarbeiter des Flughafens betreut. Alle Fluggäste, die in Kontakt zu dem Mann standen, wurden erfasst. Da der Brite keinerlei Symptome zeigte, wurde ein zweiter Test angeordnet, dessen Ergebnis im Laufe des heutigen Dienstages erwartet wird.      



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Große Razzia gegen Hooligans in sechs NRW-Städten

Maßnahme nach Massenschlägerei im September 2019 - 31 Objekte durchsucht - Beweismittel sichergestellt

ANC-NEWS Bochum/Oberhausen - Die Polizei hat am frühen Dienstagmorgen (03.03.) eine großangelegte Durchsuchungsmaßnahme in NRW durchgeführt. Der Schwerpunkt der Razzia lag im Ruhrgebiet. Es wurden insgesamt 31 Häuser und Wohnungen in Oberhausen (20), Essen (6), Wesel (2), Bochum (1) Duisburg (1) und Borken (1) unter die Lupe genommen. Die Beamten klingelten teilweise maskiert an den Wohnungstüren. Insgesamt wurden 27 Personen vor Ort angetroffen und erkennungsdienstlich behandelt. Die Polizei konnte bei der Razzia zahlreiche Beweismittel sicherstellen. Hintergrund der Maßnahme ist eine Massenschlägerei im September letzten Jahres. An der gewalttätigen Auseinandersetzung waren rund 100 Hooligans beteiligt. Sie hatten teilweise mit Baseballschlägern aufeinander eingeschlagen. Zuletzt war am 10. Dezember 2019 eine Durchsuchungsmaßnahme im Zusammenhang mit der Massenschlägerei durchgeführt worden.

  • inkl. O-Ton Maik Podlech - Polizei Oberhausen



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Montag, 2. März 2020

18-jähriger Fahranfänger schrottet 510 PS-Mercedes auf der A40

16-jährige Beifahrerin ebenfalls verletzt - Unerlaubte Spritztour endet mit 50.000 Euro Sachschaden

ANC-NEWS Gelsenkirchen - Ein 18-jähriger Fahranfänger hat in der Nacht zu Sonntag (1. März) ein 510 PS starkes Auto unbefugt genutzt und es auf der A 40 in Richtung Dortmund zu Schrott gefahren. Dem eigentlichen Unfall vorangegangen war ein Autokauf am 29. Februar. Ein 38-jähriger Mann aus Oberhausen hatte den Mercedes AMG GT S erworben und die Überführung dem Vater des 18-Jährigen anvertraut. Der Fahranfänger hatte das Auto vor der elterlichen Wohnanschrift in Gelsenkirchen entdeckt und war gezielt auf die Suche nach den Schlüsseln gegangen. Anschließend startete er mit seiner 16-jährigen Beifahrerin (ebenfalls aus Gelsenkirchen) in Richtung Bochum. An der Anschlussstelle Gelsenkirchen fuhr er gegen 0:30 Uhr auf die A 40 in Richtung Dortmund auf. Beim Fahrstreifenwechsel verlor er in Höhe der Anschlussstelle Dückerweg die Kontrolle über den 510 PS starken Mercedes und prallte gegen die Gleitschutzwand aus Beton. Das Auto drehte sich und prallte mit dem Heck erneut gegen die Betonwand. Der Mercedes blieb stark unfallbeschädigt, quer auf dem linken Fahrstreifen liegen. Ersthelfer und Zeugen kümmerten sich um die beiden Fahrzeuginsassen, bevor sie zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser eingeliefert wurden. Beide konnten nach ambulanter Behandlung nach Hause entlassen werden. Zur Unfallaufnahme sperrte die Polizei alle drei Fahrstreifen und leitete den Verkehr über den Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbei. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 50.000 Euro.



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