Donnerstag, 28. Mai 2026

Herne: Tödlicher Badeunfall im Rhein-Herne-Kanal

Vermisste Person nach anderthalb Stunden geborgen - Über 50 Kräfte an der Suche beteiligt - Notfallseelsorger betreuen Betroffene

ANC-NEWS Herne - Am späten Mittwochabend (27.05.) gab es einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Rhein-Herne-Kanal. Mit allen verfügbaren Mitteln suchten die Einsatzkräfte im Bereich des Herner Meeres nach einem jungen Mann. Der Vermisste konnte nur noch tot aus dem Rhein-Herne-Kanal geborgen werden. Gegen 22:40 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Herne informiert, dass ein junger Mensch im Rhein-Herne-Kanal schwimmen gegangen sei und dann plötzlich unter Wasser geriet. Auch das beherzte Eingreifen von Ersthelfern konnte nicht verhindern, dass er nicht mehr auftauchte. Aufgrund der Meldung alarmierte die Leitstelle umgehend beide Wachen der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr mit den Sondereinheiten Wasserrettung und Drohne sowie die Taucherstaffel der Feuerwehr Gelsenkirchen. Die eintreffenden Einsatzkräfte suchten mit Booten auf dem Wasser. Aus der Luft unterstützten eine Drohne der Feuerwehr sowie ein Hubschrauber der Polizei. Etwa eineinhalb Stunden nach Einsatzbeginn fanden die Taucher der Feuerwehr Gelsenkirchen eine leblose Person unter Wasser. Mit Unterstützung eines Feuerwehrbootes wurde sie geborgen und an Land gebracht. Dort konnte der Notarzt nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Die Begleiter des jungen Mannes standen unter dem Eindruck des Erlebten und wurden als Betroffene von Notfallseelsorgern vor Ort betreut. Insgesamt waren von Feuerwehr und Rettungsdienst über 50 Einsatzkräfte vor Ort. Quelle: Feuerwehr Herne



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