ANC-NEWS Essen - Die Feuerwehr Essen wurde heute Nachmittag um 14:44 Uhr zu einem Wasserrettungseinsatz an die Ruhr im Bereich des Grendtors in Essen-Steele alarmiert. Mehrere Anrufende meldeten, dass ein 14-jähriger Junge im Bereich der Eisenbahnbrücke ins Wasser gegangen sei und anschließend nicht mehr gesehen wurde. Aufgrund des Meldebildes entsandte die Leitstelle umgehend zahlreiche Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr, des Rettungsdienstes sowie der DLRG zur Einsatzstelle. Zusätzlich wurden mehrere Rettungsboote, Strömungsretter, Taucher und Sonderfahrzeuge für die Wasserrettung alarmiert. Die ersten Einsatzkräfte begannen unmittelbar nach ihrem Eintreffen mit umfangreichen Suchmaßnahmen auf und in der Ruhr. Die Suche konzentrierte sich zunächst auf den Bereich der Eisenbahnbrücke und wurde anschließend flussabwärts ausgeweitet. Hierzu kamen mehrere Feuerwehr- und Rettungsboote sowie Taucher und Strömungsretter zum Einsatz. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch die DLRG mit einem Sonarboot sowie durch einen Polizeihubschrauber, der aus der Luft mit einer Wärmebildkamera die Suche unterstützte. Da mehrere Kinder den Vorfall beobachtet hatten, wurden zusätzlich Kräfte der psychosozialen Unterstützung zur Einsatzstelle alarmiert, um die Betroffenen zu betreuen. Im Verlauf des Einsatzes konnte der Junge leblos aus der Ruhr gezogen werden. Er wurde anschließend durch den Rettungsdienst umfangreich behandelt. Nach intensiven Bemühungen der Einsatzkräfte wurde der 14-Jährige unter fortlaufenden Wiederbelebungsmaßnahmen in ein Essener Krankenhaus transportiert. Dort konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Die Feuerwehr Essen war gemeinsam mit der Polizei Essen und der DLRG mit einem Großaufgebot für mehrere Stunden im Einsatz.
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