Mittwoch, 27. April 2022

Pizzeria in Krefeld ausgebrannt

Bewohner mit Fluchthauben durch Treppenhaus gerettet - Kriminalpolizei ermittelt

ANC-NEWS Krefeld - In der Nacht zu Mittwoch (27.04.) gegen 02:40 Uhr ereignete sich ein Brand in einem dreigeschossigen Wohn- und Geschäftshaus auf der Bahnstraße im Stadtteil Dießem. Das Brandobjekt liegt nur wenige hundert Meter von der Hauptfeuer- und Rettungswache entfernt. Nach ersten Informationen lag der Brandherd in der Pizzeria im Erdgeschoss des Gebäudes. Der Brand breitete sich auf den daneben liegenden Treppenraum aus. Beim Eintreffen der ersten Löschkräfte machten bereits mehrere Personen an den Fenstern in den oberen Etagen auf sich aufmerksam. Die Bewohner wurden mittels Fluchthauben durch das Treppenhaus ins Freie geführt und gerettet. Die Pizzeria brannte komplett aus. Die Räumlichkeiten in den oberen Etagen wurden ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen. Die letzten Glutnester wurden inzwischen durch die Feuerwehr beseitigt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet.

  • inkl. O-Ton Maximilian Rupp - Pressesprecher Feuerwehr Krefeld



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Dienstag, 26. April 2022

Brand im Essener Uni-Klinikum

Feuer in Kabelkanal mit Starkstromleitungen ausgebrochen - Etage mit rund 50 Patienten evakuiert

ANC-NEWS Essen - Die Feuerwehr wurde am Dienstagmorgen (26.04) gegen 09:50 Uhr durch eine automatische Brandmeldeanlage zum Operativen Zentrum I ins Klinikum Essen im Stadtteil Holsterhausen alarmiert. Als die ersten Kräfte der Feuerwache Rüttenscheid eintrafen, konnten diese eine Rauchentwicklung und Flammen erkennen, die aus einem Garagenbereich schlugen. Es wurden weitere Löschkräfte nachalarmiert. Der Rauch war schon ins Erdgeschoss und teilweise in den Treppenraum des Gebäudes vorgedrungen. Der betroffene Gebäudeteil wurde durch die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Klinik geräumt. 50 Patienten, die sich in ambulanter Behandlung befanden, wurden ins Freie geführt und betreut. Nach offiziellen Informationen war der Brand schwer zu bekämpfen, da das Feuer in einem Kabelkanal ausgebrochen war, in dem Starkstromleitungen verlaufen, und sich die Rauchentwicklung in einem Bettentunnel ausgebreitet hatte. Die anschließenden Nachlöscharbeiten sind inzwischen abgeschlossen. Die Feuerwehr Essen war mit zwei Löschzügen vor Ort.

  • inkl. O-Ton Christoph Riße - Feuerwehr Essen



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Neuss: Ausgedehnter Wohnungsbrand im Mehrfamilienhaus

Rauchmelder rettet Leben - Acht Personen über Drehleiter und Treppenraum gerettet - Zehn Personen verletzt

ANC-NEWS Neuss - In den frühen Morgenstunden des heutigen Dienstages, den 26.04.2022, wurde die Feuerwehr gegen 03:10 Uhr auf die Selikumer Straße alarmiert. Dort waren Bewohner eines Mehrfamilienhauses durch den Alarmton eines Rauchmelders aus dem Schlaf gerissen worden. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Wohnung im Erdgeschoss des Nachbargebäudes in Vollbrand, mehrere Personen standen im hinteren Bereich an den Fenstern und machten auf sich aufmerksam. Der Fluchtweg für diese Personen war abgeschnitten, da Brandrauch in das Treppenhaus gezogen war. Sofort wurde eine umfangreiche Rettung sowie Brandbekämpfung eingeleitet, die Flammen wurden eingedämmt und zeitgleich insgesamt acht Personen mittels Drehleiter aus dem Dachgeschoss sowie per Fluchthauben über das Treppenhaus gerettet. Aufgrund der Vielzahl an betroffenen Personen wurde eine sogenannte MANV Lage (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst, um alle betroffenen Personen versorgen zu können. Insgesamt 10 Personen wurden durch den Rettungsdienst schlussendlich in ein Krankenhaus transportiert. Der Brand konnte auf die betroffene Wohnung begrenzt werden, die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich noch bis etwa 05:00 Uhr. Die Brandursache ist zum aktuellen Zeitpunkt unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Das betroffene Haus ist nicht mehr bewohnbar. Insgesamt waren 45 Einsatzkräfte im Einsatz. Quelle: Feuerwehr Neuss

  • inkl. O-Ton Christian Franke - Feuerwehr Neuss



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Spezialeinheit beendet Bedrohungslage in Wesseling

Ehemann verletzte und bedrohte seine Frau - In der Wohnung befanden sich zwei kleine Kinder

ANC-NEWS Wesseling (Rhein-Erft-Kreis) - In der Nacht zu Dienstag (26. April) gegen 20 Uhr trafen alarmierte Polizisten im Rotdornweg in Wesseling auf eine Frau, die auf dem Balkon ihrer Wohnung stand. Sie erklärte Hilfe zu brauchen. Im Einsatzverlauf trat ihr Ehemann (50) hinzu und es erhärteten sich Hinweise, dass zuvor eine Häusliche Gewalt stattgefunden hatte. Der Tatverdächtige verhielt sich unkooperativ, drohte später seinen Suizid an und verweigerte die Behandlung seiner Ehefrau. Nachdem sich Anhaltspunkte ergeben hatten, dass sich in der Wohnung Schusswaffen befinden könnten, forderte die Polizei Spezialeinheiten an. Der 50-Jährige hatte eine Langwaffe aus dem Fenster geworfen. Polizisten sicherten den Gegenstand, bei dem es sich nach vorläufiger Bewertung nicht um eine scharfe Waffe handelt. Neben dem Ehepaar befanden sich auch noch zwei kleine Kinder in der Wohnung. Verhandler der Polizei nahmen fortwährend Kontakt mit dem Aggressor auf und versuchten ihn zur Aufgabe zu bewegen. In einem günstigen Moment führten Kräfte eines Spezialeinsatzkommandos gegen 2 Uhr den gezielten Zugriff durch und beendeten damit die bestehende Gefahrensituation. Rettungskräfte waren zu diesem Zeitpunkt bereits vor Ort und kümmerten sich umgehend um die Geschädigte, die beiden Kinder und den Tatverdächtigen. Nur bei der Ehefrau ergab sich ein ambulanter Behandlungsbedarf. Polizisten durchsuchten die Wohnung des Ehepaares. Die Beamten haben bereits die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung, Freiheitsberaubung, der Häuslichen Gewalt und der Bedrohung aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an. Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis

  • inkl. O-Ton Thomas Held - Polizei Rhein-Erft-Kreis



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Gefahrguteinsatz auf der A44 bei Düsseldorf

Produktaustritt aus einem Tankwagen während der Fahrt - Großeinsatz der Feuerwehr

ANC-NEWS Düsseldorf - Am Montagabend (25.04.) wurde die Feuerwehr Düsseldorf auf die A44 in die Ausfahrt Stockum am sogenannten Nordstern alarmiert. Der Fahrer eines Tankwagens hatte die Feuerwehr alarmiert, weil er bemerkt hatte, dass während der Fahrt Gefahrstoff aus seinem LKW ausgetreten war. Sofort nach Eintreffen des ersten Löschzuges wurde der betroffene Bereich großräumig abgesperrt. Die Einsatzkräfte gingen in Chemikalienschutzanzügen vor, um das Leck im Bereich des Tankdeckels abzudichten. Ein Fachberater der Feuerwehr Chempark wurde hinzugezogen, um das weitere Vorgehen mit den Einsatzkräften abzustimmen. Der Fahrer und eine weitere Person wurden durch den Notarzt gesichtet und vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert. Da der Tankzug in der Ausfahrt stand, musste der Verkehr weiträumig umgeleitet werden. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot von rund 50 Kräften in den mehrstündigen Gefahrguteinsatz eingebunden.

  • inkl. O-Ton Tim Eichhorn - Feuerwehr Düsseldorf



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