ANC-NEWS Recklinghausen - Ein größerer Brand in einer Asylunterkunft an der Herner Straße hat in der Nacht auf tragische Weise ein Menschenleben gefordert. Gegen 0.50 Uhr wurde die Feuerwehr Recklinghausen zunächst durch die automatische Brandmeldeanlage zur Unterkunft alarmiert. Bereits auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte jedoch weitere Meldungen, wonach mehrere Wohncontainer in Vollbrand stehen sollten. Daraufhin wurde das Einsatzstichwort umgehend erhöht. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen die Flammen bereits meterhoch aus den Fenstern des Containerdorfs. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und leitete sofort eine umfangreiche Brandbekämpfung ein. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz gegen das Feuer vor, um die Flammen einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Insgesamt konnten sich 14 Bewohner selbstständig aus den brennenden Containern ins Freie retten. Aufgrund der zunächst unklaren Lage und der Anzahl potenziell Betroffener wurde das Einsatzstichwort zwischenzeitlich auf einen Massenanfall von Verletzten (MANV) erhöht. Für eine Person kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie konnte nur noch tot geborgen werden. Zur Identität des Verstorbenen sowie zur genauen Ursache des Brandes liegen derzeit noch keine offiziellen Angaben vor. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis tief in die Nacht an. Nach Abschluss der Löscharbeiten übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache. Ob es sich um einen technischen Defekt oder eine vorsätzliche Brandstiftung handelt, ist derzeit Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Die Feuerwehr Recklinghausen war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort und wurde bei dem umfangreichen Einsatz von weiteren Rettungs- und Hilfsorganisationen unterstützt.
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