Freitag, 29. Mai 2026

Brand in Essen: Sperrmüllfeuer greift auf Mehrfamilienhaus über

Flammen greifen von brennendem Sperrmüll auf eine Erdgeschosswohnung über - Bewohner bringen sich in Sicherheit - Feuer beschädigt Mehrfamilienhaus und geparkten Pkw erheblich - Polizei ermittelt wegen möglicher Brandstiftung

ANC-NEWS Essen - Ein Brand an einem Mehrfamilienhaus hat am Freitagabend einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Gegen 19:40 Uhr gingen bei der Leitstelle der Feuerwehr mehrere Notrufe ein. Die Anrufer meldeten brennenden Sperrmüll sowie einen in unmittelbarer Nähe geparkten Pkw vor einem Wohnhaus an der Oberdorfstraße. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, bestätigte sich die gemeldete Lage. Ein Sperrmüllhaufen an der Hauswand stand in Flammen. Das Feuer hatte bereits auf einen daneben abgestellten Pkw übergegriffen und diesen erheblich beschädigt. In der Folge breiteten sich die Flammen weiter aus und griffen auf eine Erdgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses über. Mehrere Bewohner konnten das Gebäude eigenständig verlassen. Um sicherzustellen, dass sich keine weiteren Personen in den Wohnungen befanden, kontrollierte die Feuerwehr zusätzliche Bereiche des Hauses über gekippte Fenster. Durch den Einsatz mehrerer Löschrohre gelang es den Einsatzkräften schließlich, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und vollständig zu löschen. Der Rettungsdienst behandelte während des Einsatzes ein Kind. Ob das Kind verletzt wurde und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden musste, war zunächst nicht bekannt. Durch den Brand entstand erheblicher Sachschaden am Gebäude sowie an dem betroffenen Fahrzeug. Zur Höhe des Schadens lagen zunächst keine Angaben vor. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen wird derzeit auch der Verdacht einer möglichen Brandstiftung geprüft. Die Ermittler gehen allen Hinweisen nach. Die Feuerwehr war mit zwei Löschzügen, der Freiwilligen Feuerwehr Essen-Borbeck sowie mehreren Sonderfahrzeugen im Einsatz. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Oberdorfstraße vollständig gesperrt werden.



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Unwetter sorgt für viele Einsätze in Rheine

Starkregen, überflutete Straßen und umgestürzte Bäume - Heftige Gewitterfront zieht über das Kreisgebiet - Bahnhofsunterführung in Rheine überflutet - Feuerwehr im Großeinsatz

ANC-NEWS Rheine (Kreis Steinfurt) - Heftige Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und lokalen Überflutungen haben am Freitagabend (29. Mai.) im gesamten Kreis Steinfurt für einen Großeinsatz der Feuerwehren gesorgt. Besonders betroffen war die Stadt Rheine, wo innerhalb kurzer Zeit enorme Regenmengen niedergingen und zahlreiche Straßen sowie Unterführungen unter Wasser standen. Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor vor schweren Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen von bis zu 100 km/h gewarnt. In Rheine zeigte sich die Wucht des Unwetters besonders eindrucksvoll an der Bahnhofsunterführung. Dort wagte sich ein Radfahrer trotz des hoch stehenden Wassers durch die überflutete Unterführung. Die Wassermassen reichten teilweise bis weit über die Fahrbahn. An einer anderen Einsatzstelle stürzte eine große Eiche um und krachte auf einen geparkten Pkw. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Mehrere Straßen im Stadtgebiet waren zeitweise nicht mehr passierbar. Kanalisationen konnten die Wassermengen nicht aufnehmen, sodass Fahrbahnen binnen Minuten überflutet wurden. Die Feuerwehren im gesamten Kreisgebiet wurden zu mehreren Einsätzen alarmiert.



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Klima-Aktivisten blockieren Zufahrt zu KNDS-Werk in Mülheim/Ruhr

Aktivisten des Bündnisses „Ende Gelände“ blockieren die Werkseinfahrt des Rüstungsunternehmen - Rund 120 bis 200 Demonstrierende protestieren - Polizei mit vielen Kräften vor Ort - Schichtwechsel gestört, Polizei fordert Ende des Protests

ANC-NEWS Mülheim an der Ruhr - Vor dem Werk des Rüstungsunternehmens KNDS in Mülheim haben Klima-Aktivisten am Freitagmorgen (29.05.) mit einer Blockadeaktion gegen die Rüstungsindustrie protestiert. Die Demonstrierenden versammelten sich vor dem Werkstor an der Friedrich-Ebert-Straße und verhinderten zeitweise den regulären Schichtwechsel. Nach Angaben des Aktionsbündnisses „Ende Gelände“ beteiligten sich rund 200 Menschen an der Protestaktion. Demnach konnte die Nachtschicht das Werksgelände noch verlassen, Beschäftigte der Frühschicht seien jedoch nicht mehr auf das Gelände gelangt. Die Aktivisten begründen ihre Aktion mit ihrer Kritik an der Produktion von Rüstungsgütern und den Auswirkungen von Krieg und Aufrüstung auf Klima und Gesellschaft. Die Polizei bestätigte eine nicht angemeldete Versammlung vor dem Werk. Während die Einsatzkräfte am frühen Morgen zunächst von mindestens 40 Teilnehmenden ausgingen, wurde die Zahl der Protestierenden im Laufe des Vormittags auf etwa 120 Personen geschätzt. Nach Angaben der Behörden verlief die Kundgebung bislang friedlich. Um die Situation zu sichern, sperrte die Polizei eine Fahrspur unmittelbar vor dem Werksgelände. Der Verkehr auf der Friedrich-Ebert-Straße konnte dennoch weitgehend ohne größere Behinderungen fließen. Die Demonstrierenden hielten sich weiterhin direkt vor der Werkseinfahrt auf. Die Einsatzkräfte versuchten dabei, die Blockade der Zufahrt aufzulösen und die Teilnehmenden zur genehmigten Mahnwache zu bewegen. Diese befindet sich rund 150 Meter vom Werkstor entfernt an der Friedrich-Ebert-Straße. Die Polizei forderte die Demonstrierenden auf, die Blockade freiwillig zu beenden. Sollte dies nicht geschehen, könnten weitere Maßnahmen zur Räumung der Zufahrt folgen. Zum Zeitpunkt der Gespräche blieb die Lage vor Ort jedoch ruhig. Das Werk von KNDS, das auf dem Gelände der ehemaligen Friedrich-Wilhelms-Hütte angesiedelt ist, gehört zu den bedeutenden Standorten der deutschen Rüstungsindustrie. Die Protestaktion reiht sich in eine Serie von Demonstrationen ein, mit denen Klimaschutzgruppen verstärkt auf die Verbindungen zwischen Aufrüstung, Ressourcenverbrauch und Klimakrise aufmerksam machen wollen.



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Donnerstag, 28. Mai 2026

Gelsenkirchen: Razzia im Drogen- und Waffenmilieu

SEK stürmt mehrere Gebäude - Ermittlungen wegen Drogen- und Waffenhandels - Organisierte Kriminalität - Mögliche Bezüge zum Rocker-Milieu - Sicherstellen von Beweismitteln - Acht Tatverdächtige

ANC-NEWS Gelsenkirchen - Im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens hat die Polizei Gelsenkirchen am frühen Donnerstagmorgen (28.05.) mehrere Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Insgesamt wurden neun Objekte durchsucht, vier in Gelsenkirchen, vier in Gladbeck sowie ein weiteres Objekt in Niedersachsen. Wie Polizeisprecher Florian Mühlenbrock mitteilte, stehen die Maßnahmen im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln sowie des Handels mit Waffen. Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt acht männliche Tatverdächtige. Aufgrund einer entsprechenden Gefahrenbewertung waren neben Einsatzkräften der Polizei Gelsenkirchen auch Spezialeinheiten des Spezialeinsatzkommandos (SEK), Kräfte der Bereitschaftspolizei sowie Unterstützungskräfte aus Niedersachsen im Einsatz. Die Durchsuchungen sind Teil eines bereits seit längerer Zeit geführten Ermittlungsverfahrens. Ziel der Maßnahmen sei die Sicherung von Beweismitteln und die weitere Aufklärung der den Beschuldigten vorgeworfenen Straftaten. In den durchsuchten Wohnungen und Objekten suchten die Ermittler nach beweiserheblichen Gegenständen. Zu möglichen Ermittlungsergebnissen wollte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben machen. Auch ein möglicher Bezug zum Rockermilieu ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Nach Angaben der Polizei könne ein Zusammenhang zur Rockerkriminalität derzeit weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

  • inkl. O-Ton Florian Mühlenbrock - Pressesprecher Polizei Gelsenkirchen



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Herne: Tödlicher Badeunfall im Rhein-Herne-Kanal

Vermisste Person nach anderthalb Stunden geborgen - Über 50 Kräfte an der Suche beteiligt - Notfallseelsorger betreuen Betroffene

ANC-NEWS Herne - Am späten Mittwochabend (27.05.) gab es einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Rhein-Herne-Kanal. Mit allen verfügbaren Mitteln suchten die Einsatzkräfte im Bereich des Herner Meeres nach einem jungen Mann. Der Vermisste konnte nur noch tot aus dem Rhein-Herne-Kanal geborgen werden. Gegen 22:40 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Herne informiert, dass ein junger Mensch im Rhein-Herne-Kanal schwimmen gegangen sei und dann plötzlich unter Wasser geriet. Auch das beherzte Eingreifen von Ersthelfern konnte nicht verhindern, dass er nicht mehr auftauchte. Aufgrund der Meldung alarmierte die Leitstelle umgehend beide Wachen der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr mit den Sondereinheiten Wasserrettung und Drohne sowie die Taucherstaffel der Feuerwehr Gelsenkirchen. Die eintreffenden Einsatzkräfte suchten mit Booten auf dem Wasser. Aus der Luft unterstützten eine Drohne der Feuerwehr sowie ein Hubschrauber der Polizei. Etwa eineinhalb Stunden nach Einsatzbeginn fanden die Taucher der Feuerwehr Gelsenkirchen eine leblose Person unter Wasser. Mit Unterstützung eines Feuerwehrbootes wurde sie geborgen und an Land gebracht. Dort konnte der Notarzt nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Die Begleiter des jungen Mannes standen unter dem Eindruck des Erlebten und wurden als Betroffene von Notfallseelsorgern vor Ort betreut. Insgesamt waren von Feuerwehr und Rettungsdienst über 50 Einsatzkräfte vor Ort. Quelle: Feuerwehr Herne



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