Dienstag, 25. Juni 2019

Brutaler Raubüberfall auf Rentnerehepaar in Essener Einfamilienhaus

Passanten hörten Hilferufe - 90-Jähriger von Täter niedergeschlagen - Mann in Essener Innenstadt festgenommen 

ANC-NEWS Essen- Am Dienstagvormittag (25.06.) wurde die Polizei zu einem Einfamilienhaus auf die Hallostraße im Stadtteil Stoppenberg gerufen. Dort waren eine 83-jährige Frau und ihr 90-jähriger Gatte von einem Mann in ihrer Wohnung überfallen und beraubt worden. Bei dem Überfall wurde der Senior am Kopf verletzt. Der Täter hatte ihn niedergeschlagen. Der 90-Jährige wurde vor Ort rettungsdienstlich betreut und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter in der Essener Innenstadt festnehmen. Bei dem Täter wurde u.a. eine Bankkarte sichergestellt, die nach ersten offiziellen Informationen aus dem Überfall auf das Rentnerpaar stammen soll. Die Polizei war von Passanten alarmiert worden, die Hilfeschreie aus dem Haus an der Hallostraße vernommen hatten. Die polizeilichen Ermittlungen zum genauen Tathergang sind angelaufen.   



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Stundenlanger Einsatz der Feuerwehr bei Dachstuhlbrand

46 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen vor Ort - Lange Sperrung der Hauptstraße 

ANC-NEWS Leverkusen - Am Montagabend (24.06.) wurde die Feuerwehr Leverkusen um 21.33 Uhr zu einem Feuer im Dachgeschoss eines mehrgeschossigen Gebäudes an der Düsseldorfer Straße alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte eine massive Rauchentwicklung aus dem Dachbereich eines 5-geschossigen Gebäudes Düsseldorfer Straße 11 festgestellt werden. Sofort wurden mehrere Trupps ausgerüstet um unter Atemschutz Erkundungsmaßnahmen und einen Innenangriff durchzuführen. Zeitgleich wurde eine Drehleiter in Stellung gebracht, um das Feuer vom Außenbereich des Daches zu bekämpfen. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde schnell klar, dass es sich um einen Brand in der Dachheizzentrale handelte. Der Brand hatte sich bereits auf die Dachhaut des Gebäudes ausgebereitet. Personen waren nicht betroffen. Durch die eingeleiteten, schnell wirkenden Brandbekämpfungsmaßnahmen konnte eine Ausbreitung des Feuers auf den gesamten Dachbereich und auf die Nebengebäude verhindert werden. Die Nachbarwohnungen wurden durch einen weiteren Trupp kontrolliert. Neben den beiden Wachen der Berufsfeuerwehren waren die Ortslöschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Schlebusch und Opladen in den Einsatz eingebunden. Bei diesem Einsatz wurden insgesamt 46 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen eingesetzt. (Quelle: Feuerwehr)



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Montag, 24. Juni 2019

Tagebau Hambach: Aktivisten besetzen erneut Braunkohle-Bagger

Gruppe hält Polizei in Atem und macht sich in 70 bis 80 Metern Höhe fest - Betrieb eingestellt

ANC-NEWS Erkelenz (Kreis Heinsberg) - Am frühen Montagmorgen (24.06.) sind gegen 5:00 Uhr  Aktivisten in den Tagebau Hambach eingedrungen und haben erneut einen Braunkohle-Bagger im Rheinischen Revier besetzt. Der Tagebau-Betreiber RWE musste den Betrieb aus Sicherheitsgründen einstellen. Nach dem Protestwochenende, an dem sich mehrere Tausend Menschen an Blockaden des Tagebaus Garzweiler und Demonstrationen für mehr Klimaschutz beteiligt hatten, hat sich eine Gruppe mit sieben Personen an dem Schaufelradbagger in einer Höhe von 70 bis 80 Metern festgemacht. Zur Zeit gibt es noch keine genauen Informationen darüber, welcher Gruppierung die Aktivisten angehören. An dem Bagger hatten sie das Plakat "Bagger und Macker wegboxen" befestigt. Das Bündnis "Ende Gelände" hatte mit mehreren Hunderten Teilnehmern am Samstag den Tagebau Garzweiler gestürmt und die Nord-Süd-Kohlebahn blockiert. Nach eigener Aussage ist das Bündnis nicht für diese Aktion verantwortlich.

  • inkl. O-Ton Andreas Müller - Pressesprecher Polizei Aachen



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Zwei schwere Brände in Essen

Zwei Verletzte bei Brand in Forensischer Klinik - Brennender Carport sorgt für starke Rauchentwicklung in der Innenstadt

ANC-NEWS Essen - Am Sonntag (23.06.) hielten zwei Brände in Rüttenscheid und in der Essener City die Feuerwehr in Atem. Gegen 16:30 Uhr mussten die Brandbekämpfer zu einem Einsatz am Pferdemarkt ausrücken. Zu diesem Zeitpunkt war bereits eine dunkle Rauchwolke über der Innenstadt zu sehen. Beim Eintreffen der Löschkräfte stellte sich heraus, dass ein Carport mit einem darin abgestellten Fahrzeug in Flammen stand. Das Feuer hatte auf das benachbarte Haus übergegriffen. Der Brand konnte erst am Abend komplett gelöscht werden, weil im Brandherd ein zweites Mal Feuer aufgeflammt war. Der zweite Brand ereignete sich gegen 17.00 Uhr in der Forensischen Klinik der LVR in der Krawehlstraße in Rüttenscheid. Dort hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst, nachdem dort eine Matratze in einem Patientenzimmer Feuer gefangen hatte. Das Zimmer war nach dem Brand unbewohnbar. Fünf Personen, darunter vier Klinikmitarbeiter und die Bewohnerin des Zimmers, wurden notärztlich untersucht, da sie Rauch eingeatmet hatten. Die Patientin des Zimmers und ein  Mitarbeiter bzw. eine Mitarbeiterin erlitten jeweils eine Rauchgasvergiftung und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. In beiden Fällen hat die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Inklusive O-Töne:
  • Sascha Keil - Feuerwehr Essen (Brandort Innenstadt)
  • Jörg Wackerhahn - Feuerwehr Essen (Brandort LVR-Klinik)

Essener Innenstadt
LVR-Klinik

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Samstag, 22. Juni 2019

Versuchtes Tötungsdelikt: Messerattacke auf Frau in Gelsenkirchen

Frau schwebt in Lebensgefahr - Täter im Nahbereich festgenommen - Rettungshubschrauber im Einsatz

ANC-NEWS Gelsenkirchen - Am Samstagmittag (22.06.), gegen 14.34 Uhr, erhielt die Leitstelle der Polizei Kenntnis von einem versuchten Tötungsdelikt in Buer. Eine 32-jährige Gelsenkirchenerin wurde auf der Straße von einem 43-jährigen Mann mit einem Messer angegriffen, wobei er ihr mit diesem erhebliche Stichverletzungen zufügte. Anschließend flüchtete der Täter von der Örtlichkeit. Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte die Polizei den Mann im Nahbereich des Tatortes festnehmen. Ein Rettungshubschrauber brachte die verletzte Frau nach notärztlicher Erstversorgung zur stationären Behandlung in ein örtliches Krankenhaus. Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht Lebensgefahr. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Die Ermittlungen dauern an. (Quelle: Polizei Gelsenkirchen)



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„Ende-Gelände“-Aktivisten blockieren Garzweiler-Kohlebahn

Mehrere tausend Aktivisten - Polizei mit Großaufgebot vor Ort - Aktivisten blockieren Garzweiler-Bahn

ANC-NEWS Aachen - Am Freitagabend (21.06.) wurde die Nord-Süd-Kohlebahn von mehreren hundert Aktivist/innen des Anti-Kohle-Bündnisses "Ende-Gelände" in Garzweiler blockiert. Eine Kohlebahn zum Kraftwerk musste kurz vor der Blockade wieder umkehren. Mit der Bahn werden die Kraftwerke Niederaußem und Neurath mit Kohle versorgt. Das größte Kraftwerk Deutschlands ist von der Kohlezufuhr abgeschnitten. Gegen halb sieben abends teilte das Aktionsbündnis "Ende-Gelände" mit, dass etwa 700 Aktivisten die Nord-Süd-Bahn blockieren. Die Blockade soll wohl die ganze Nacht Bestand gehabt haben. Weitere tausend Menschen sollen auf dem Weg zu verschiedenen Blockadeorten sein.

Inklusive O-Töne:
  • Guido Steffen - RWE
  • Kathrin Henneberger - Sprecherin "Ende-Gelände"



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