Dienstag, 4. Oktober 2022

Großeinsatz in Herten: Verdacht auf gefährliche Chemikalien

Mehrfamilienhaus evakuiert - Tatverdächtiger festgenommen - Spezialisten durchsuchen Gebäude und Wohnung

ANC-NEWS Herten (Kreis Recklinghausen) - Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften waren Polizei und Feuerwehr am Dienstag (04.10.) in Herten im Einsatz. Beamte hatten zuvor Hinweise bekommen, dass in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Augustastraße gefährliche Stoffe gelagert werden oder dort mit solchen Stoffen umgegangen wird. Laut Medienberichten sollen die Hinweise vom amerikanischen Geheimdienst gekommen sein. Der Wohnungsinhaber konnte bereits am Nachmittag in Polizeigewahrsam genommen werden. Spezialisten der Feuerwehr und weitere Experten der Polizei aus Essen durchsuchten das Wohngebäude und die Wohnung. Der Bereich um das Mehrfamilienhaus wurde weiträumig abgesperrt. Nach ersten Informationen am Abend, wurden bisher noch keine gefährlichen Stoffe gefunden. Die Durchsuchungen und Ermittlungen dauern weiterhin an.

  • inkl. O-Ton Corinna Kutschke - Polizei Recklinghausen



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Köln: SEK-Einsatz nach Waffenfund in Mehrfamilienhaus

Rentner vorläufig festgenommen - Zugriff nach Hinweisen auf Waffen, die bei Feuerwehreinsatz in Wohnung entdeckt wurden

ANC-NEWS Köln - Am frühen Dienstagnachmittag (04.10.) gegen 14:45 Uhr kam es zu einem Großeinsatz der Polizei in einem Mehrfamilienhaus auf der Tiefentalstraße im Stadtteil Mülheim. Nach ersten offiziellen Informationen hatte es zuvor einen Feuerwehreinsatz in der Wohnung eines älteren Herrn gegeben. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr zogen sich zurück und alarmierten umgehend die Polizei, weil sie Waffen in den Räumlichkeiten des polizeibekannten Mannes entdeckt hatten. Da offenbar von einer möglichen Gefährdungslage ausgegangen wurde, rückte die Polizei mit einem Großaufgebot unter Hinzuziehung von SEK-Kräften an. Der Bereich um die Wohnung wurde weiträumig abgesperrt. Der Mann wurde schließlich durch das SEK überwältigt und abgeführt, nachdem er sich geweigert hatte, seine Wohnung freiwillig zu verlassen. Bereits im Jahr 2019 hatte es einen Polizeieinsatz in der Wohnung des Rentners gegeben. Damals waren dort Waffen und Munition entdeckt und sichergestellt worden.

  • inkl. O-Ton Christoph Schulte - Pressesprecher Polizei Köln



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Essen: Strohmiete in Vollbrand

Schwierige Löschwasserversorgung - Mehrstündiger Einsatz für Feuerwehr und THW - Rundstrohballen brannten auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern

ANC-NEWS Essen - Kurz nach Mitternacht (04.10.) wurde die Feuerwehr Essen zu einer unklaren Feuermeldung nach Essen-Bedingrade alarmiert. Die ersten Kräfte sahen einen Feuerschein auf einem Feld, unmittelbar hinter einem Reiterhof. Da zu Anfang nicht genau ersichtlich war, wie die Einsatzkräfte zu dem Brand gelangen, wurden weitere Kräfte nachalarmiert. Über den Reiterhof gelangten die Einsatzkräfte dann zum Einsatzort. Es brannten übereinandergestapelte Rundstrohballen auf einer Grundfläche von rund 200 Quadratmetern in voller Ausdehnung. Der Brand drohte bereits auf den unmittelbar angrenzenden Baumbestand überzugreifen. Umgehend wurde eine Riegelstellung mit mehreren Hohlstrahlrohren aufgebaut, um ein Übergreifen des Brandes zu verhindern. Um den Löschwasserbedarf sicherzustellen, musste eine Wasserversorgung über mehrere Hundert Meter bis zur Einsatzstelle verlegt werden. Bis die Schlauchleitung verlegt war, konnten die Einsatzkräfte einen auf dem Reiterhof vorhandenen unterirdischen Löschwasserbehälter mit rund 20000 Litern Wasser zur Brandbekämpfung nutzen. Um den Brand gezielt zu löschen, wurde ein Bagger des Technischen Hilfswerk (THW) zur Einsatzstelle alarmiert. Nach rund sechs Stunden war der Brand gelöscht. Gegen 9:00 Uhr erfolgt eine Brandnachschau. Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt. Die Feuerwehr Essen war mit einem Löschzug, einem Rettungswagen, der Freiwilligen Feuerwehr Essen-Borbeck und einem Bagger des THW für rund sechs Stunden im Einsatz. Quelle: Feuerwehr



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Montag, 3. Oktober 2022

Stadtalarm in Langenfeld: Ausgedehnter Brand in Kellerwohnung

Massive Verrauchung im Gebäude - Zwei tote Katzen gefunden

ANC-NEWS Langenfeld (Kreis Mettmann) - Am 02.10.2022 wurde die Feuerwehr Langenfeld um 18:06 Uhr von aufmerksamen Bürgern auf die Jahnstraße alarmiert. Laut Anrufer sollten in einem Reihenhaus mehrere Rauchmelder ausgelöst haben und Brandgeruch wahrnehmbar sein. Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte eine massive Verrauchung des Gebäudes festgestellt werden, woraufhin Vollalarm für die Feuerwehr gegeben wurde. Die Einsatzkräfte verschafften sich gewaltsam Zugang in die Wohnung. Da zu diesem Zeitpunkt davon ausgegangen werden musste das sich noch Personen in dem Gebäude befinden, wurden zwei Trupps zur Menschenrettung in die Räumlichkeiten entsendet. Unter Null-Sicht wurde die Wohnung abgesucht. Dabei fanden die Einsatzkräfte zwei leblose Katzen, für die jegliche Hilfe zu spät kam. Im Anschluss begaben sich die Trupps zur Erkundung in die Kellerräume. Dort wurde in einer Kellerwohnung der Brandherd entdeckt und eine Bekämpfung eingeleitet. Die starke Hitze und die relativ geringen Abluftmöglichkeiten erschwerten die Arbeit der Einsatzkräfte. Mehrere Trupps waren notwendig, bis das Feuer vollständig gelöscht werden konnte. Die Verrauchung des Gebäudes machte es notwendig die darüber liegenden Wohnungen ebenfalls gewaltsam zu öffnen. Diese Wohnstätte war ebenfalls stark verraucht. Im Anschluss an die Löscharbeiten mussten daher am Gebäude umfangreiche Lüftungsmaßnahmen eingeleitet werden. Personen wurden bei dem Brandereignis nicht verletzt. Um 21:16 Uhr wurde der Einsatz für beendet erklärt. Insgesamt war die Feuerwehr Langenfeld mit 11 Fahrzeugen im Einsatz. Quelle: Feuerwehr Langenfeld

  • inkl. O-Ton Feuerwehr Langenfeld



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Sonntag, 2. Oktober 2022

Düsseldorf: Person nach Brand von Feuerwehr tot aufgefunden

Aufmerksamer Anwohner alarmierte wegen Brandgeruch die Feuerwehr

ANC-NEWS Düsseldorf - Am Sonntagmittag (02.10.) bemerkte ein aufmerksamer Anwohner Brandgeruch aus dem Haus seiner Nachbarn und meldete dies der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf. Die kurze Zeit später eingetroffenen Einsatzkräfte konnten eine Person nur noch tot aus der Wohnung bergen. Das Feuer war zu diesem Zeitpunkt bereits erloschen. Der Bewohner einer Doppelhaushälfte nahm am Sonntagmittag einen unklaren Brandgeruch aus dem Haus seiner Nachbarn wahr. Bei der anschließenden Kontrolle durch ihn bestätigte sich das vermutete Brandereignis; zudem konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch Personen in der verrauchten Wohnung befanden. Umgehend informierte er daraufhin die Feuerwehr. Der Leitstellendisponent entsendete auf Grundlage des Anrufs zwei Löschzüge sowie Einheiten des Rettungsdienstes zu der gemeldeten Adresse. Bereits wenige Minuten nach Eintreffen fanden die ersten Einsatzkräfte eine leblose Person in der verrauchten Wohnung vor. Trotz sofort eingeleiteter Rettung konnte der Notarzt nur noch deren Tod feststellen. Da das Feuer zu diesem Zeitpunkt bereits erloschen war, beschränkten sich die Maßnahmen der Feuerwehr auf die vollständige Kontrolle und Entrauchung des Gebäudes. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. Diese hat zur Klärung der Brand- sowie der Todesursache ihre Arbeit aufgenommen.´Quelle: Feuerwehr Düsseldorf



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Samstag, 1. Oktober 2022

Lindlar: PKW kollidiert mit Traktorgespann

Autofahrer leicht, Beifahrerin schwer verletzt - Rettungshubschrauber im Einsatz - Hoher Sachschaden

ANC-NEWS Lindlar (Oberbergischer Kreis) - Am 01.10.2022, 11:55 Uhr, befuhr ein 36-jähriger Lindlarer mit seinem Traktor mit angehängtem Viehanhänger die K42, aus Richtung Lindlar kommend, in Richtung Schmitzhöhe. In Höhe der Ortslage Waldbruch beabsichtigte er nach links, in einen Weg abzubiegen. Ein ebenfalls aus Richtung Lindlar kommender, 84-jähriger PKW-Fahrer aus Lindlar erkannte die Situation offenbar zu spät und beabsichtigte an dem Treckergespann linksseitig vorbeizufahren. Er prallte mit seiner Fahrzeugfront gegen die Schaufel des Frontladers. Der Fahrer des PKW wurde leicht verletzt. Seine 62-jährige Mitfahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Kölner Krankenhaus geflogen. Es entstand hoher Sachschaden. Der Fahrer des Traktors blieb unverletzt. Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis



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