Dienstag, 4. August 2020

Schwerer Verkehrsunfall auf der A46 bei Grevenbroich

Neun Personen teils schwer verletzt - PKW mit hoher Geschwindigkeit aufgefahren - Autobahn für fast zwei Stunden gesperrt

ANC-NEWS Grevenbroich (Kreis Neuss) - Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A 46 in Fahrtrichtung Neuss forderte am Dienstagnachmittag (04.08.) die Kräfte der Grevenbroicher Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes des Rhein-Kreises Neuss. An dem Auffahrunfall zwischen den Anschlussstellen Kapellen und Holzheim waren fünf Fahrzeuge beteiligt, neun Personen wurden verletzt. Während der umfangreichen Rettungsarbeiten war die Autobahn für fast zwei Stunden voll gesperrt. Kurz vor Holzheim war ein PKW kurz vor 17 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit auf einen vor ihm fahrenden Wagen aufgefahren. Dieser wiederum schob einen dritten und vierten PKW gegeneinander, einer der Wagen wurde schließlich noch gegen ein fünftes Fahrzeug geschleudert. Aufgrund der Vielzahl der dabei verletzten Personen löste die Leitstelle des Rhein-Kreises Neuss einen Großeinsatz des Rettungsdienstes mit dem Einsatzstichwort Massenanfall von Verletzten aus. Die wenig später eintreffenden Helfer fanden die Fahrbahn komplett blockiert vor, allerdings glücklicherweise keine Personen in den Unfallwracks eingeklemmt. Insgesamt waren sechs Erwachsene und drei Kinder betroffen. Vier Personen wurden leicht, vier mittelschwer und eine Person schwer verletzt. Betroffen waren zudem zwei Hunde, die in einem PKW transportiert worden, aber augenscheinlich nicht verletzt wurden. Die Verletzten wurden von zwei Notärzten betreut und mit sechs Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Ein Feuerwehrmann verletzte sich beim Einsatz leicht. Gegen 18:50 war zumindest eine Fahrspur Richtung Neuss wieder frei und der Einsatz für die letzten der rund 20 eingesetzten Feuerwehrkräfte beendet. Aussagen zur Unfallursache sowie zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr nicht machen. (Quelle: Feuerwehr)



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Wohnungsbrand in Gelsenkirchen-Horst

Flammen aus Fenstern - Über 50 Einsatzkräfte im Einsatz

ANC-NEWS Gelsenkirchen - Die Feuerwehr Gelsenkirchen wurde am frühen Abend (04.08.) zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand in die Poststraße in Horst gerufen. Aufgrund der zahlreichen Anrufer alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr sofort auf Feuer mit Menschenleben in Gefahr und entsandte umgehend zahlreiche Einsatzkräfte an die Einsatzstelle. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten sich bereits die Mieter der Wohnungen des Hauses ins Freie gerettet. Die Feuerwehr hatte zwei Drehleitern an der Vorderseite des Hauses zur Außenbrandbekämpfung eingesetzt. Zeitgleich dazu, begann ein Trupp unter Atemschutz die Innenbrandbekämpfung über den Treppenraum. Aufgrund der hohen Temperaturen in der Brandwohnung, gestaltete sich der Löscheinsatz als sehr schwierig, da sich das Feuer sehr schnell auch auf den Dachstuhl ausgebreiten wollte. Nach einiger Zeit zeigte der Löschangriff seine Wirkung und der Einsatzleiter konnte Brand unter Kontrolle geben. Eine Bewohnerin des Hauses wurde zur weiteren Behandlung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr war mit drei Wachen der Berufsfeuerwehr, einem Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr, zwei RTW und einem Notarzt vor Ort. Insgesamt kamen über 50 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen zum Einsatz. Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei zur Ermittlung zur Brandursache übergeben. (Quelle: Feuerwehr)



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Montag, 3. August 2020

Schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Schwerstverletzten in Simmerath

Kollision im Begegnungsverkehr - Drei Insassen in Lebensgefahr - Notfallseelsorger im Einsatz

ANC-NEWS Simmerath (Städteregion Aachen) - Am Montagmittag (03.08.) kurz vor 13 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Hahner Straße (L 12) in Simmerath zwischen Mulartshütte und Lammersdorf. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen kam es im Begegnungsverkehr zu dem Unfall, bei dem vier Personen schwerstverletzt wurden, es bestand zeitweise für mehrere Insassen Lebensgefahr. In einem Pkw befanden sich drei (zwei Erwachsene und ein Kind), in dem entgegenkommenden Pkw eine Person. Ein Fahrzeug landete bei der Kollision auf dem Dach im Graben. Die Feuerwehr musste die Personen aus den Fahrzeugen mit technischem Gerät befreien. Ein Rettungshubschrauber landete ebenfalls an der Unfallstelle. Alle Verletzten wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Im Verlauf des Einsatzes wurden Notfallseelsorger hinzugezogen. Ein fließendes Gewässer an der Unfallörtlichkeit wurde zudem durch auslaufende Betriebsstoffe verschmutzt. Aufgrund der Reinigungsarbeiten wird die Strecke zwischen dem Abzweig Rott und Lammersdorf weiter komplett gesperrt bleiben (Stand: 17:15 Uhr). Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. (Quelle: mit Polizei)

  • inkl. O-Ton Christian Förster - Leiter Feuerwehr Simmerath



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Großeinsatz in Ratingen: Feuer zerstört Tennisclub

Tennisclub im Vollbrand - Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke - Flammen schlugen in den Nachthimmel

ANC-NEWS Ratingen - In den frühen Morgenstunden des 03.08.2020 wurde die Feuerwehr Ratingen zu einem Gebäudebrand zum Götschenbeck in Ratingen-Mitte alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnten die ersten ausrückenden Kräfte eine starke Flammen- und Rauchentwicklung erkennen, woraufhin direkt die Alarmstufe erhöht wurde. Beim Eintreffen stand das Vereinsheim eines ortsansässigen Tennisclubs im Vollbrand. Umgehend wurde versucht, ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude zu verhindern. Im Einsatz waren mehrere Strahlrohre. Eine zusätzliche Herausforderung stellt aufgrund der örtlichen Begebenheiten die Wasserversorgung dar, welche über eine lange Wegstrecke von einem nahegelegenen Teich sichergestellt wurde. Die Feuerwehr Ratingen war mit insgesamt ca. 80 Einsatzkräften vor Ort. (Quelle: Feuerwehr)

  • inkl. O-Ton Stefan Dahlmann - Feuerwehr Ratingen



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Samstag, 1. August 2020

Wohnungsbrand in Köln - Person springt vom Balkon im 2. OG

Gesprungene Person schwer verletzt – Sechs weitere Personen leicht verletzt – Wohnung vollständig ausgebrannt

ANC-NEWS Köln – Am späten Samstagvormittag (01.08.) wurde die Feuerwehr Köln zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Nobelstraße in Köln-Vingst alarmiert. Da Anrufer eine Person auf dem Balkon der Brandwohnung meldeten, wurde die Alarmstufe bereits auf der Anfahrt erhöht und weitere Kräfte zur Einsatzstelle alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, war die Person bereits vom Balkon im 2. Obergeschoss gesprungen und die Wohnung stand im Vollbrand. Die vom Balkon gesprungene Person wurde notärztlich erstversorgt und mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gefahren. Sechs weitere Bewohner des Hauses wurden leicht verletzt. Die Wohnung ist vollständig ausgebrannt und derzeit unbewohnbar. Die Feuerwehr war mit rund 60 Kräften vor Ort. Die Polizei hat die Brandursachenermittlungen aufgenommen.

  • inkl. O-Ton Bernhard Swierzy - Feuerwehr Köln



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Meerbusch: Tödlicher Wohnungsbrand im Hochhaus

Zwölf verletzte Personen, davon zwei schwer - Feuer brach in der 6. Etage aus

ANC-NEWS Meerbusch (Rhein-Kreis Neuss) - Die Feuerwehr Meerbusch wurde am frühen Samstagmorgen (01.08.) gegen 05:50 Uhr zu einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus an der Kantstraße im Ortsteil Büderich alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung für die Einsatzkräfte sichtbar. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte eine Wohnung im 6. Obergeschoss in voller Ausdehnung und die Flammen hatten sich bereits auf eine Wohnung im 7. Obergeschoss ausgebreitet. Umgehend wurden die Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Zahlreiche Bewohner mussten das Hochhaus verlassen. Nach offiziellen Informationen kam eine Person ums Leben und zwölf Personen wurden verletzt, zwei davon schwer. Aufgrund der hohen Anzahl an verletzten und betroffenen Personen wurde durch die Kreisleitstelle das Einsatzstichwort „MANV“ (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst, um weitere Rettungskräfte aus dem Rhein-Kreis Neuss und Düsseldorf zur Einsatzstelle zu alarmieren. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

  • inkl. O-Ton Lutz Meierherm - Feuerwehr Meerbusch



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