Samstag, 29. August 2026

Großeinsatz an der Ruhr in Essen: Kleidungsstücke an Steg gefunden

Feuerwehrtaucher und Strömungsretter durchsuchen die Ruhr - Sonarboot sucht Flussgrund ab - Polizeihubschrauber kreist über dem Einsatzgebiet - Rettungshund zur Suche eingesetzt - Passant meldet nasse Person in Unterhose - Einsatz nach mehr als zwei Stunden ohne Feststellung beendet

ANC-NEWS Essen - Ein Fund von Kleidungsstücken an der Ruhr hat am Samstagvormittag einen größeren Wasserrettungseinsatz in Essen-Überruhr ausgelöst. Gegen 10.35 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Steg an der Straße Wichteltal alarmiert. Dort waren Kleidungsstücke gefunden worden. Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eine Person im Wasser befand, leitete die Feuerwehr umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Neben der Feuerwehr rückten auch Kräfte der DLRG sowie speziell ausgebildete Strömungsretter zur Einsatzstelle aus. Die gefundenen Kleidungsstücke wurden durch Feuerwehr und Polizei gesichert. Die Feuerwehr ging mit zwei Tauchern in die Ruhr und suchte den Bereich rund um die Fundstelle ab. Gleichzeitig waren mehrere Strömungsretter im Wasser im Einsatz. Zusätzlich setzte die Feuerwehr ein Boot mit Sonartechnik ein. Damit wurde auch der Grund der Ruhr systematisch nach einer möglicherweise vermissten Person abgesucht. Auch aus der Luft wurde die Suche unterstützt. Die Polizei setzte einen Polizeihubschrauber ein, der den Verlauf der Ruhr abflog und aus der Luft nach einer Person Ausschau hielt. Im weiteren Verlauf wurde zudem eine Rettungshundestaffel alarmiert. Die Einsatzkräfte setzten einen Suchhund ein, der den Bereich rund um die Fundstelle und entlang der Ruhr nach Hinweisen auf die möglicherweise vermisste Person absuchte. Während der laufenden Suchmaßnahmen erhielt die Feuerwehr einen weiteren Hinweis. Ein Passant aus einem benachbarten Stadtteil meldete, dass er eine offenbar nasse und lediglich mit einer Unterhose bekleidete Person über eine Straße laufen gesehen habe. Ob diese Beobachtung mit den am Steg gefundenen Kleidungsstücken in Zusammenhang steht, blieb zunächst unklar. Die beschriebene Person konnte bislang nicht angetroffen werden. Mehr als zwei Stunden lang suchten die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot nach einer möglichen Person im Wasser beziehungsweise im Umfeld der Ruhr. Trotz des Einsatzes von Feuerwehrtauchern, Strömungsrettern, DLRG, Sonarboot, Polizeihubschrauber und Rettungshund konnte niemand gefunden werden. Nach über zwei Stunden wurde der Wasserrettungseinsatz schließlich ohne Feststellung beendet. Die Hintergründe zu den gefundenen Kleidungsstücken blieben zunächst unklar.



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