Montag, 12. Oktober 2026

Lichtbogen an Oberleitung: 14-jähriger Trainsurfer in Köln lebensgefährlich verletzt

Lauter Knall und Schreie während der Fahrt - Regionalexpress muss Notbremsung einleiten - Schwierige Rettung vom Zugdach - Rettungshubschrauber landet auf Kreuzung - Bundespolizei ermittelt

ANC-NEWS Köln - Bei einem dramatischen Zwischenfall auf einer Bahnstrecke in Köln ist am Sonntagabend (11.10.) ein 14-jähriger Jugendlicher lebensgefährlich verletzt worden. Der Junge war gegen 21 Uhr beim sogenannten „Trainsurfing“ auf dem Dach eines Regionalexpresses mitgefahren, als es offenbar zu einem folgenschweren Stromüberschlag an der Oberleitung kam. Während der Fahrt kam es mutmaßlich zur Bildung eines Lichtbogens zwischen der unter Hochspannung stehenden Oberleitung und dem Jugendlichen. Ein lauter Knall und anschließende Schreie machten Fahrgäste auf den Zwischenfall aufmerksam. Sie informierten umgehend den Triebfahrzeugführer, der eine Notbremsung einleitete. Der Regionalexpress kam auf freier Strecke in Höhe der Pohligstraße in Köln zum Stehen. Für die alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst gestaltete sich die Rettung äußerst schwierig. Da sich der schwer verletzte 14-Jährige auf dem Dach des Zuges befand, musste zunächst die Oberleitung spannungsfrei geschaltet und geerdet werden. Erst danach konnten die Rettungskräfte gefahrlos mit der technischen Rettung beginnen. Unter erschwerten Bedingungen wurde der Jugendliche schließlich patientenschonend vom Dach des Regionalexpresses gerettet und durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. Aufgrund der lebensgefährlichen Verletzungen wurde auch ein Rettungshubschrauber alarmiert, der auf einer Kreuzung im Kölner Stadtgebiet landete. Der 14-Jährige wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Wie der Jugendliche auf das Dach des Regionalexpresses gelangte und wie es genau zu dem Stromüberschlag kam, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Bereits die Annäherung an eine Bahnstrom-Oberleitung kann lebensgefährlich sein. Die Spannung von rund 15.000 Volt kann auch ohne direkte Berührung einen Lichtbogen verursachen und schwerste Verletzungen hervorrufen.



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Sonntag, 11. Oktober 2026

Streit unter Partygästen eskaliert: Polizei mit Großaufgebot in Düsseldorf

Streit bei Veranstaltung mit rund 400 Gästen eskaliert auf einem Parkplatz - Mehrere Personen gehen aufeinander los - Polizei rückt mit zahlreichen Einsatzkräften an und bringt die Lage unter Kontrolle - Acht Menschen werden verletzt, vier von ihnen müssen ins Krankenhaus

ANC-NEWS Düsseldorf - Eine zunächst verbale Auseinandersetzung unter Gästen einer Veranstaltung mit rund 400 Teilnehmern ist am Sonntagabend (11.10.) in Düsseldorf eskaliert. Auf einem Parkplatz kam es zu einer größeren Schlägerei, bei der auch Pfefferspray und ein Gegenstand eingesetzt wurden. Acht Menschen wurden verletzt. Gegen 18:40 Uhr wurde die Polizei zu einer größeren Schlägerei auf der Bayreuther Straße in Düsseldorf alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen war es im Zusammenhang mit einer Veranstaltung mit rund 400 Gästen zunächst zu verbalen Streitigkeiten zwischen mehreren Personen gekommen. Im weiteren Verlauf eskalierte die Situation. Die Auseinandersetzung verlagerte sich auf einen Parkplatz vor der Veranstaltungslocation, wo mehrere Beteiligte aufeinander losgingen. Dabei sollen auch Pfefferspray sowie ein bislang nicht näher bezeichneter Gegenstand zum Einsatz gekommen sein. Die Polizei rückte daraufhin mit einer Vielzahl von Einsatzkräften an. Den Beamten gelang es, die Situation unter Kontrolle zu bringen und die Lage zu beruhigen. Insgesamt wurden bei der Auseinandersetzung acht Personen verletzt. Vier von ihnen mussten zur weiteren medizinischen Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. Nähere Angaben zur Schwere der Verletzungen liegen derzeit nicht vor. Die Polizei sicherte den Einsatzort und leitete Ermittlungen zu den Hintergründen der Schlägerei ein. Was den Streit ausgelöst hatte und welche Rolle die einzelnen Beteiligten spielten, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.



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Schussgeräusche in Duisburg: Zwei Gruppen geraten vor Bistro aneinander

Mehrere Anrufer melden in der Nacht Schüsse auf der Eigenstraße - Mindestens eine Person verletzt - Polizei sichert mutmaßliche Patronenhülsen - Kriminalpolizei ermittelt

ANC-NEWS Duisburg - Ein nächtlicher Polizeieinsatz hat in der Nacht zu Sonntag (11.10.) im Duisburger Stadtteil Hochfeld für Aufsehen gesorgt. Gegen 2.30 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Polizei, dass sie Schussgeräusche im Bereich der Eigenstraße wahrgenommen hätten. Daraufhin rückten mehrere Streifenwagen zu der Örtlichkeit aus. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war es in unmittelbarer Nähe eines Bistros zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen. Im Verlauf des Streits sollen möglicherweise auch Schüsse gefallen sein. Ob tatsächlich eine Schusswaffe abgefeuert wurde oder es sogar zu einem Schusswechsel kam, ist derzeit noch unklar. Nach nicht bestätigten Informationen soll am Einsatzort eine Gaspistole gefunden worden sein. Zudem sicherten die Einsatzkräfte mehrere mutmaßliche Patronenhülsen mit Markierungskegeln ab, um diese im weiteren Verlauf kriminaltechnisch untersuchen zu können. Bei der Auseinandersetzung wurde mindestens eine Person verletzt. Über die genaue Art und Schwere der Verletzungen machte die Polizei zunächst keine Angaben. Nach Angaben eines Polizeisprechers besteht für die verletzte Person jedoch keine Lebensgefahr. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen der Auseinandersetzung und den gemeldeten Schussgeräuschen aufgenommen. Dabei soll insbesondere geklärt werden, ob eine Schusswaffe eingesetzt wurde und was den Streit zwischen den beiden Gruppen ausgelöst hat. Auch die Staatsanwaltschaft bestätigte den nächtlichen Polizeieinsatz.



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Samstag, 10. Oktober 2026

Kreis Steinfurt: Auto überschlägt sich und landet auf dem Dach im Graben

32-Jähriger verunglückt auf einer Sackgasse nahe der Radbahn Münsterland - Feuerwehr führt patientenorientierte Rettung durch - Spezialisiertes Unfallaufnahmeteam sichert Spuren - Unklarer Unfall

ANC-NEWS Horstmar (Kreis Steinfurt) - Bei einem schweren Verkehrsunfall in Horstmar ist am frühen Samstagmorgen (10. Oktober 2026) ein 32-jähriger Autofahrer schwer verletzt worden. Der Mann aus Horstmar war gegen 5:05 Uhr mit seinem Pkw auf der Straße Niedern aus Richtung Koppelstraße kommend in Fahrtrichtung der Radbahn Münsterland unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam. Der Wagen geriet zunächst in den angrenzenden Grünbereich, überschlug sich und landete schließlich auf dem Dach in einem neben der Straße verlaufenden Graben. Bei der Straße Niedern handelt es sich um eine Sackgasse, die unter anderem als Zufahrt zu einem Bauernhof dient. In unmittelbarer Nähe verläuft die Radbahn Münsterland, eine ehemalige Bahnstrecke, die heute als Radweg zwischen Rheine und Coesfeld genutzt wird. Der 32-Jährige befand sich zum Unfallzeitpunkt allein in seinem Fahrzeug und erlitt schwere Verletzungen. Die alarmierte Feuerwehr führte eine patientenorientierte Rettung durch, bei der eine möglichst schonende Befreiung des Verletzten aus dem Unfallfahrzeug im Vordergrund stand. Anschließend wurde der Mann durch den Rettungsdienst versorgt und mit einem Rettungswagen in das Universitätsklinikum Münster transportiert. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der anschließenden Unfallaufnahme musste die Straße im Bereich der Unfallstelle gesperrt werden. Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei war vor Ort und sicherte noch am frühen Morgen Spuren, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Warum der 32-Jährige mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abkam, ist bislang unklar. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.



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Drei Stunden im Fuchsbau gefangen: Bochumer Feuerwehr befreit Hunde

Leine offenbar an Wurzeln verhakt - Hündin konnte den Bau nicht selbstständig verlassen - Einsatzkräfte hoben rund zwei Meter tiefes Loch aus - Spezielle Such- und Kameratechnik unterstützte die Rettung - Nach fast drei Stunden unverletzt befreit - „Findus“ hatte zuvor selbst den Ausgang gefunden

ANC-NEWS Bochum - Zu einer außergewöhnlichen Tierrettung wurde die Feuerwehr Bochum am Freitagabend gegen 19:45 Uhr in ein Waldgebiet im Bochumer Süden alarmiert. Zwei Jack Russell Terrier, "Findus" und "Mala", waren bei einem Spaziergang in einen verlassenen Fuchsbau gelaufen und fanden zunächst nicht mehr eigenständig zurück. Während "Findus" nach etwa einer Stunde selbstständig den Weg aus dem Gangsystem heraus fand, blieb "Mala" weiterhin im Bau eingeschlossen. Im Verlauf der Erkundung stellte sich heraus, dass sich die Leine des Hundes offenbar im unterirdischen Wurzelbereich eines Baumes verhakt hatte und das Tier deshalb nicht aus eigener Kraft den Ausgang erreichen konnte. Die Einsatzkräfte haben sich schlussendlich Zugang zum Hund durch das Ausheben eines rund zwei Meter tiefen Lochs verschafft. Hierzu wurde auch eine spezielle Such- und Kameratechnik der Rettungshundestaffel RettungsHundeOrtungsTechnik (RHOT Bochum-Essen) eingesetzt. Nach fast drei Stunden konnte dann auch "Mala" unverletzt aus ihrer misslichen Lage befreit und ihrer erleichterten Besitzerin übergeben werden. Im Einsatz waren Kräfte der Feuer- und Rettungswache IV, die Löscheinheiten 14 (Eppendorf-Höntrop) und 32 (Nord) der Freiwilligen Feuerwehr, die Ausbildungseinheit der Feuerwehr Bochum sowie die Organisation RHOT Bochum-Essen. Quelle: Feuerwehr

  • inkl. O-Ton Hundehalterin



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