Samstag, 27. November 2021

Köln: Fußgänger bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt

Reanimationsmaßnahmen durch Polizisten - Verkehrsunfallaufnahmeteam im Einsatz

ANC-NEWS Köln - Am Samstagabend (27. November) ist ein 58 Jahre alter Fußgänger beim Überqueren der Magazinstraße in Köln-Wahnheide von einem Mazda erfasst und überrollt worden. Polizisten leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein und übergaben den lebensgefährlich Verletzten eintreffenden Rettungskräften. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Mazda-Fahrer gegen 18 Uhr von der Heidestraße kommend, nach rechts in die Magazinstraße abgebogen sein und den Fußgänger erfasst haben. Das Verkehrsunfallaufnahmeteam sicherte Spuren vor Ort. (Quelle: Polizei)



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Sirenenalarm: Gefahrstoffaustritt bei Chemieunternehmen in Duisburg

Schwefeldioxyd ausgetreten - Sirenenalarm zur Warnung der Bevölkerung - 90 Einsatzkräfte im Einsatz

ANC-NEWS Duisburg - Am Samstagmittag (27.11.) um 15.23 Uhr ging über die Werkfeuerwehr der Fa. Venator bei der Leitstelle Duisburg die Meldung über einen Gefahrstoffaustritt auf dem Werksgelände ein. Es bestand die Gefahr, dass der Gefahrstoff das Werksgelände verlässt. Neben der Werkfeuerwehr rückten die Löscheinheiten Homberg, Rheinhausen sowie der Gefahrstoffzug und der Messzug der Feuerwehr Duisburg aus. Es wurde ein Sirenenalarm zur Warnung der Bevölkerung im Bereich Homberg ausgelöst. Die Warnapp NINA sowie Warnmeldungen durch den Rundfunk wurden aktiviert. Die Bevölkerung wurde gebeten geschlossene Räumen aufzusuchen, Türen und Fenster geschlossen zu halten und gegebenenfalls ihre Nachbarn über die Warnung zu informieren. Bei dem ausgetretenem Gefahrstoff handelte es sich um Schwefeldioxyd, aufgrund der Windrichtung ging die Gefahrstoffwolke über den Rhein in Richtung Ruhrort. Der Gefahrstoff konnte im Werk aufgefangen und gebunden werden. Der Messzug hat im Umfeld des Werksgeländes sowie im Stadtteil Ruhrort Messungen vorgenommen. Alle Messergebnisse waren negativ. 4 Personen wurden mit Verdacht auf Kontakt mit dem Gefahrstoff im Werk untersucht. Eine weitere medizinische Behandlung war nicht notwendig. Es waren ca. 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr Duisburg und ca. 20 Einsatzkräfte der Werkfeuerwehr im Einsatz. (Quelle: Feuerwehr)

  • inkl. O-Ton Oliver Tittmann - Leiter Feuerwehr Duisburg



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Freitag, 26. November 2021

Tödlicher Unfall am beschrankten Bahnübergang in Dinslaken

Zug erfasst Pkw trotz Notbremsung - Pkw in zwei Teile gerissen - Regionalbahn mit rund 200 Fahrgästen evakuiert

ANC-NEWS Dinslaken (Kreis Wesel) - Am Freitag (26.11.) um 17:16 Uhr, kam es in Dinslaken auf dem Bahnübergang Jägerstraße zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einer Regionalbahn. Ein 73-jähriger Mann aus Duisburg befuhr mit seinem Pkw die Jägerstraße in Richtung Sterkrader Straße. Im Bereich des Bahnübergangs der Strecke Arnhem-Oberhausen kam der Pkw aus bislang ungeklärter Ursache zum Stehen. Bei geschlossenen Schranken näherte sich eine Regionalbahn, welche vom Bahnhof Dinslaken in Richtung Oberhausen unterwegs und mit etwa 200 Personen besetzt war. Der Pkw wurde trotz sofort durchgeführter Notbremsung erfasst und mehrere hundert Meter mitgeschliffen. Bei dem Zusammenstoß wurde der 73-Jährige tödlich verletzt. Der Lokführer und ein Fahrgast erlitten einen Schock und wurden medizinisch betreut. Die Bahnstrecke musste für die Zeit der Unfallaufnahme und Bergung gesperrt werden. Die im Zug befindlichen Fahrgäste wurden mittels bereitgestellter Busse zum Bahnhof Oberhausen verbracht. Quelle: Polizei Wesel

  • inkl. O-Ton Stephan Herholz - Polizei Kamp-Lintfort



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Neuss: Geldautomat der Postbank gesprengt

Mehrere Explosionen - Täter lassen eingefärbte Geldscheine auf der Straße zurück - Hoher Gebäudeschaden 

ANC-NEWS Neuss (Rhein-Kreis Neuss) - In der Nacht zu Freitag (26.11.) gegen 02:52 Uhr haben unbekannte Täter einen Geldautomaten der Postbank-Filiale am Theodor-Heuss-Platz gesprengt. Nach ersten Informationen hatten Zeugen mehrfach Explosionsgeräusche wahrgenommen. Es soll sich nach offiziellen Informationen um insgesamt zwei Explosionen gehandelt haben. Der Geldautomat geriet als Folge der Sprengung in Brand. Die Feuerwehr war vor Ort, um den Brand löschen. Das Gebäude wurde erheblich beschädigt. Nach ersten Informationen sollen drei Personen mit einer dunklen Limousine vom Tatort geflüchtet sein. Bei dem Fahrzeug soll es sich mutmaßlich um einen Mercedes gehandelt haben. Die Täter hatten Pech und mussten wohl zahlreiche Geldscheine auf der Straße zurücklassen. Die Geldscheine waren vermutlich zuvor von der Bank mit einer Farbkartusche eingefärbt und damit unbrauchbar gemacht worden. Zur Zeit ist noch nicht offiziell geklärt, ob die Täter Beute machen konnten. Der Tatort unweit des Neusser Hauptbahnhofs wurde im Rahmen der Spurensicherung großräumig abgesperrt. Die Fahndung nach den Tätern läuft weiter auf Hochtouren. 




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Düsseldorf: Feuerwehr rettet mehrere Personen bei Wohnungsbrand

24 Personen wurden durch die Feuerwehr befreit, vier über die Drehleiter - Wohnung nicht bewohnbar - Kriminalpolizei ermittelt

ANC-NEWS Düsseldorf - In der Freitagnacht (26.11.) um kurz vor Drei alarmierte die Leitstelle Düsseldorf die Feuerwehr zu einer Rauchentwicklung aus einer Obdachlosenunterkunft auf der Posener Str. Laut Anrufer brenne es im 2. Stock, die Fluchtwege seien versperrt und Menschen können Ihre Wohnung nicht mehr verlassen. Noch auf der Anfahrt der ersten Feuerwache meldete der bereits eingetroffene Rettungswagen der Rettungswache Vennhauser Allee ein bestätigtes Feuer und mehrere Personen am Fenster in der Brandetage. Bei Eintreffen der Kräfte riefen im Obergeschoss vier Personen am Fenster und Hilfe und die Bewohnerin der Brandwohnung konnte sich auf der Straße bemerkbar machen. Durch Löschversuche hatte die Bewohnerin größere Mengen giftigen Rauchgases eingeatmet, konnte jedoch sofort dem Rettungsdienst übergeben werden. Im Verlauf des Einsatzes transportierte der Rettungsdienst mit dem Notarzt die Patientin in eine Klinik zur weiteren Behandlung der Rauchgasinhalation. Auf der Rückseite des Gebäudes quoll dichter schwarzer Brandrauch aus dem geöffneten Fenster der Wohnung, der auch bereits in Teilen im Treppenraum der oberen Stockwerke des Gebäudes zu sehen war. Der ersteintreffende Zugführer entschied sich sofort für die Menschenrettung der Personen am Fenster im 2. Obergeschoss sowie die Suche nach weiteren verletzten Personen im Inneren des Gebäudes. Die sofort in Stellung gebrachte Drehleiter rettete die Personen am Fenster über den Drehleiterkorb und konnte sie an den Rettungsdienst übergeben. Zeitgleich zur Menschenrettung wurde ein Atemschutztrupp für die Brandbekämpfung eingesetzt werden, durch den Einsatz eines Rauchvorhangs in der Wohnungstür und einen Hochleistungslüfter vor der Türe konnte kein weiterer giftiger Rauch in den Treppenraum eindringen. Mehrere Einsatzkräfte aller eingesetzten Einheiten konnten zügig 20 weitere Personen aus dem Gebäude evakuieren und in einem Bus der Rheinbahn betreuen und untersuchen, es musste keine weitere Person in eine Klinik transportiert werden. Im Anschluss an die Menschenrettung und Brandbekämpfung wurden alle Wohnungen der Brandetage und der darüber liegenden Etage kontrolliert und alle Bereiche mit Lüftern belüftet um den giftigen Rauch zu entfernen. Die Einsatzstelle wurde zur weiteren Brandursachenermittlung an die Polizei übergeben. Die Wohnung im 2. Geschoss ist nicht mehr bewohnbar, der Rest des Hauses konnte nach dem Einsatz wieder bezogen werden. Die Brandursache ist unklar. Eingesetzt wurden circa 35 Kräfte und circa zehn Einsatzkräfte des Rettungsdienstes. Der Einsatz endete nach circa 2 Stunden mit der Übergabe der Einsatzstelle an den Eigentümer des Gebäudes. An dem Gebäude entstand ein Sachschaden von circa 50.000 Euro. (Quelle: Feuerwehr)

  • inkl. O-Ton David Herresbach - Sprecher der Feuerwehr Düsseldorf



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