Donnerstag, 30. Juli 2020

Geldautomatensprengung im Verbrauchermarkt in Wülfrath

Täter flüchten vermutlich mit einem schwarzen BMW und einem Audi

ANC-NEWS Wülfrath (Kreis Mettmann) - Am nächtlich noch frühen Donnerstagmorgen des 30.07.2020, gegen 00.30 Uhr, wurde die Polizei von einem gewerblichen Sicherheitsdienst über einen Einbruchalarm informiert, der aus einem Verbrauchermarkt an der Straße Zur Fliethe in Wülfrath aufgelaufen war. Als polizeiliche Einsatzkräfte daraufhin nur kurze Zeit später am Einsatzort eintrafen, fanden sie dort einen mit brachialer Gewalt aufgebrochenen Haupteingang zur Ladenzeile des Verbrauchermarktes vor. Gleichzeitig fanden sich erste Zeugen vor dem Markt ein, die etwa zehn Minuten zuvor einen lauten Knall aus Richtung des Marktes gehört hatten und nun nach der Ursache schauen wollten. Als die Einsatzkräfte das Gebäude betraten, fanden sie im offenen Kassenbereich des dortigen Supermarktes einen aufgesprengten und dabei total zerstörten Geldautomaten sowie von den Tätern zurückgelassene Tatmittel und Beuteteile vor. Welche Beute die Straftäter bei der Tat tatsächlich mitnehmen konnten steht aktuell noch nicht genau fest, zumal mindestens ein Teil des erbeuteten Bargelds von einer Sicherungseinrichtung farblich markiert wurde. Gebäudeschaden entstand bei der Sprengung des Automaten, durch zuvor eingeleitetes Gas, nach ersten Erkenntnissen nicht. Der dennoch entstandene Sachschaden am Automat sowie an weiterem Gebäudeinventar wird aber auf mindestens 20.000,- Euro geschätzt. Erste Bekannt gewordene Zeugen wollen zur Tatzeit einen schwarzen PKW der Marke Audi, zusätzlich auch noch einen schwarzen SUV der Marke BMW vom Typ X5 vor dem Markt gesehen haben. Diese beiden Fahrzeuge fuhren kurz nach dem Knall mit hoher Geschwindigkeit vom Kundenparkplatz des Marktes und flüchteten wahrscheinlich in Richtung Ratingen und Autobahn A3. Sofort eingeleitete intensive Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen der Polizei führten bisher leider noch nicht zu einem schnellen Erfolg. Quelle: Polizei Mettmann



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Mittwoch, 29. Juli 2020

Kollision zweier PKW in Essen

Beide Autofahrer (20, 29) schwer verletzt ins Krankenhaus transportiert

ANC-NEWS Essen - Um kurz nach Mitternacht (29.07.) ereignete sich auf der Frillendorfer Straße im Ostviertel ein schwerer Verkehrsunfall. Nach ersten offiziellen Informationen war ein 29-Jähriger mit seinem PKW von der Straße "Eiserne Hand" links auf die Frillendorfer Straße abgebogen und dann mit einem anderen PKW zusammengekracht. Der 20-jährige Fahrer des zweiten Wagens war in Richtung Innenstadt unterwegs und wurde nach der Kollision in zwei parkende Autos geschleudert. Vermutlich war Missachtung der Vorfahrt ursächlich für den Zusammenstoß. Es wird auch untersucht, ob einer der Unfallbeteiligten möglicherweise zu schnell unterwegs war. Beide Fahrer wurden schwer verletzt und nach rettungsdienstlicher Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallgeschehen eingeleitet.               



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Dienstag, 28. Juli 2020

Zwangsräumung: Mann bedroht Gerichtsvollzieherin und Polizisten in Leverkusen

Kölner Spezialeinsatzkräfte überwältigen 51-Jährigen in seiner Wohnung - Armbrust und Luftdruckpistole sichergestellt

ANC-NEWS Leverkusen - Am Dienstagnachmittag (28.07.) gegen 14.30 Uhr hatte ein 51-jähriger Mann aus Leverkusen eine Gerichtsvollzieherin, die in Begleitung von Polizeibeamten eine gerichtlich verfügte Zwangsräumung durchsetzen wollte, aus seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus auf der Adalbertstraße bedroht. Kölner Spezialeinsatzkräfte konnten den Mann in Leverkusen-Opladen in seiner Wohnung festnehmen. SEK-Beamte verschafften sich nach längeren Gesprächen mit dem Mann um 19.37 Uhr gewaltsam Zutritt zur Wohnung und überwältigten ihn. Trotz Gegenwehr blieb er unverletzt. Er hatte keine Gelegenheit mehr, auf eine Armbrust und dazugehörende Stahlbolzen sowie eine Luftdruckpistole zuzugreifen. Quelle: Polizei Köln

  • inkl. O-Ton Jessica Kluszczyk - Pressesprecherin Polizei Köln



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Großbrand Firma Denso Chemie in Leverkusen

Bevölkerung über die WarnApp NINA gewarnt - Feuer schnell gelöscht

ANC-NEWS Leverkusen - Die Feuerwehr Leverkusen wurde am Dienstag (28.07.) um 13:46 Uhr über eine Rauchentwicklung aus dem Dachbereich der Firma Denso informiert. Aufgrund des Meldebildes wurden daraufhin Kräfte beider Berufsfeuerwehrwachen, des Rettungsdienstes, der freiwilligen Feuerwehr Löschzug Rheindorf und Löschzug Hitdorf sowie der Einsatzführungsdienst alarmiert. Auf der Anfahrt konnte bereits eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen werden. Vor Ort stellte sich die Lage so dar, dass im Dachbereich eines Lager-/Produktionsbereichs Feuerschein und eine starke Rauchentwicklung zu erkennen war. Alle Mitarbeiter der Firma Denso hatten bereits ihre Arbeitsbereiche verlassen und die Sammelpunkte aufgesucht. Im Brandgebäude befand sich keine Person mehr. Die Brandbekämpfung wurde von außen über zwei Drehleitern durchgeführt. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz wurde zur Erkundung im Gebäudeinneren eingesetzt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über die WarnApp NINA gewarnt. Da zwischenzeitlich das Feuer auf einen angrenzenden Gebäudeteil überzulaufen drohte wurden zwei weitere Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr zur Einsatzstelle nachgefordert. Der vorgetragene Löschangriff über die beiden Drehleitern zeigte schnell Erfolg, so dass eine Entwarnung der Bevölkerung über die WarnApp NINA erfolgen konnte. Um an weitere Glutnester zu gelangen sowie zur Kontrolle wurde in mehreren Bereichen die Dachhaut geöffnet. Ursächlich für den Brand war ein Lüfter einer Lüftungsanlage im Dachbereich, der vermutlich durch einen technischen Defekt in Brand geraten war. Für die Dauer des Einsatzes wurde der Grundschutz für das Stadtgebiet durch die freiwillige Feuerwehr Löschzug Lützenkirchen sowie den Löschzug Schlebusch sichergestellt. Feuerwehr und Rettungsdienst Leverkusen waren mit insgesamt 51 Einsatzkräften vor Ort. Quelle: Feuerwehr Leverkusen



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Festnahme eines mutmaßlichen Mitglieds sowie eines Unterstützers der ausländischen terroristischen Vereinigung "Islamischer Staat"

Haftbefehle vollstreckt – Wohnungen durchsucht - Festnahmen in Essen und Hildesheim

ANC-NEWS Essen - Die Bundesanwaltschaft hat heute (28. Juli 2020) aufgrund von Haftbefehlen des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 23. Juli 2020 die deutsche und libanesische Staatsangehörige Fadia S. sowie den deutschen und libanesischen Staatsangehörigen Rabih O. festnehmen lassen. Fadia S. wurde in Essen, Rabih O. in Hildesheim festgenommen. Dort wurden auch ihre Wohnungen durchsucht. In Hildesheim wurde zudem eine ermittlungsrichterliche Durchsuchungsanordnung gegen einen weiteren mutmaßlichen Unterstützer des "Islamischen Staates" vollzogen. Die in Essen angetroffene Fadia S. ist dringend verdächtig, sich als Mitglied an der ausländischen terroristischen Vereinigung "Islamischer Staat (IS)" beteiligt zu haben, ihre Fürsorge- und Erziehungspflicht gegenüber einer Person unter 16 Jahren gröblich verletzt und dadurch den Schutzbefohlenen in die Gefahr gebracht zu haben. Die Beschuldigte hatte am 30. April 2015 zusammen mit ihren vier - zum damaligen Zeitpunkt drei, vier, sieben sowie acht Jahre alten Kindern die Bundesrepublik Deutschland verlassen, um ihrem Ehemann zu folgen. Sie reisten zunächst in die Türkei und anschließend weiter in das Herrschaftsgebiet des "Islamischen Staates". Nachdem der "Islamische Staat" immer weitreichendere Gebietsverluste erlitten hatte, versuchte die Beschuldigte ab Ende August 2017 ihre Ausreise aus Syrien zu organisieren. Im Zuge dessen gelang Fadia S. Anfang des Jahres 2018 zusammen mit ihren mittlerweile fünf Kindern die Flucht in die Türkei und anschließend im Februar 2018 die Rückreise nach Deutschland. Ahmad S., der Ehemann der Beschuldigten, hatte bereits zu einem früheren Zeitpunkt die Bundesrepublik Deutschland verlassen und sich in das Herrschaftsgebiet des "Islamischen Staates" begeben. Gegen den in Hildesheim festgenommenen Rabih O. besteht der dringende Tatverdacht der Unterstützung des IS in sechs Fällen sowie des Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz. Rabih O. stand mit seinem Bruder Ahmad S. dem Ehemann der Fadia S. nach dessen Ausreise nach Syrien in fortdauerndem Kontakt und ließ ihm finanzielle, logistische sowie sonstige materielle Hilfe zukommen. Damit verfolgte der Beschuldigte den Zweck, Ahmad S. und den "Islamischen Staat" zu fördern.



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Essen: Zwei PKW gehen in Flammen auf

Kriminalpolizei ermittelt wegen Verdachts der Brandstiftung

ANC-NEWS Essen - In der Nacht zu Dienstag (28.07.) gegen 01:17 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem PKW-Brand auf der Straße "Am Bögelsknappen" im Stadtteil Kettwig alarmiert. Als die Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, standen ein VW Passat und ein Nissan bereits in Flammen. Das Feuer griff außerdem auf ein Garagentor und abgestellte Mülltonnen über. Der Passat einer 50-jährigen Frau brannte vollkommen aus. Der Nissan, der einer 71-jährigen Frau gehört,  wurde durch den Brand im Bereich der Front ebenfalls massiv beschädigt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Verdachts der Brandstiftung eingeleitet und sucht Zeugen des Vorfalls.     



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