Sonntag, 28. April 2019

"Null-Toleranz-Strategie" - Großeinsatz in der Langenfelder Innenstadt

Gewerbebetriebe und Personen kontrolliert - Betäubungsmittel, verbotene Waffe, Spieltisch und Shisha-Tabak sichergestellt

ANC-NEWS Langenfeld (Kreis Mettmann) - In der Nacht zum Sonntag (28.04.) hat die Polizei im Kreis Mettmann ihre "Politik der kleinen Nadelstiche", in der Bekämpfung der Rocker- und Clan-Kriminalität, zum wiederholten Mal mit einem Großeinsatz in Langenfeld fortgeführt. Im Rahmen der landesweit praktizierten "Null-Toleranz-Strategie" der Polizei NRW, waren Beamte der Polizei, des Landeskriminalamtes NRW, der Hauptzollämter Düsseldorf und Duisburg sowie der kommunalen Ordnungsbehörden der Stadt Langenfeld im Einsatz. Schwerpunkt des Einsatzes war dabei wieder der Immigrather Platz, der seit August 2018 als "gefährlicher Ort" nach dem Polizeigesetz (§ 12 Abs. 2 PolG NRW) ausgewiesen ist. Insgesamt wurden fünf Lokalitäten am Immigrather Platz und eine weitere an der Richrather Straße in Langenfeld-Mitte kontrolliert. Hierbei trafen die rund 50 Einsatzkräfte auf etwa 90 Gäste, welche alle genauso überprüft wurden, wie auch vereinzelter Fußgänger- und Fahrzeugverkehr am Immigrather Platz. Der Zoll stellte an allen Objekten insgesamt mehrere Kilogramm unversteuerten bzw. nicht zum Handel freigegebenen Shisha-Tabak sicher. Neben steuerrechtlichen Verstößen wurden zugleich auch mehrere Fälle illegaler Beschäftigung und / oder von Leistungsmissbrauch geahndet. Die Polizei stellte Betäubungsmittel, eine verbotene Waffe und einen Spieltisch sicher, denn in einem als Gaststätte konzessionierten Betrieb trafen die Einsatzkräfte auf eine Spielrunde beim illegalen Glücksspiel. Es wurden insgesamt 11 Strafanzeigen und 20 Anzeigen im Ordnungswidrigkeitsrecht erstellt und zwei Verwarnungsgelder angeordnet. Die Polizei im Kreis Mettmann wird auch in Zukunft, im Rahmen ihrer "Null-Toleranz-Strategie", weiterhin verstärkt gegen Rocker- und Clan-Kriminalität vorgehen.

  • inkl. O-Ton Ulrich Löhe - Polizei Mettmann



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Falschparker behindern Neusser Feuerwehr bei Brandeinsatz

Fahrzeuge mussten durch Polizeibeamte gewaltsam geöffnet und verschoben werden

ANC-NEWS Neuss - Am gestrigen Samstag, den 27.04.2019, wurde die Feuerwehr Neuss um 23:09 Uhr zu einem vermeintlichen Dachstuhlbrand an der Hymgasse alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte war eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Daches wahrnehmbar. Der genaue Brandherd allerdings war nicht direkt zu lokalisieren. Sofort wurden daher umfangreiche Erkundungsmaßnahmen eingeleitet um den Brandherd lokalisieren zu können. Diese Maßnahmen wurden erheblich durch Falschparker behindert. Das Aufstellen einer Drehleiter war auf der Hymgasse anfangs nicht möglich. So mussten insgesamt zwei PKW gewaltsam geöffnet und verschoben werden, um eine Aufstellfläche für eine Drehleiter zu schaffen. Es konnte nun festgestellt werden, dass es nicht im Bereich des Dachstuhles sondern aus einer rückwärtig gelegenen Lüftungsanlage auf einem Flachdach stark qualmte. Über tragbare Leitern wurde ein Zugang zur Lüftungsanlage geschaffen und diese abgelöscht sowie der dazugehörige Schornstein kontrolliert und von innen gekehrt um brennende Ablagerungen zu entfernen. Nach ca. 2 Std. war der Einsatz beendet und das Feuer in Schornstein und Lüftungsanlage gelöscht. Für die Dauer des Einsatzes blieb die Hymgasse gesperrt. Insgesamt waren zwei Löschzüge im Einsatz, ein weiterer Löschzug stellte auf der Hauptwache den Brandschutz für das Stadtgebiet sicher. Quelle: Feuerwehr Neuss

Inklusive O-Töne:
  • Dirk Diederich - Feuerwehr Neuss
  • Mark Mühleis - Polizei Neuss



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Bochum: Fahrzeug stürzt 20m tiefen Steilabhang hinunter

Fahrzeugführer verschwunden - Suchtrupps der Feuerwehr, Polizeihubschrauber und Rettungshundestaffel im Einsatz

ANC-NEWS Bochum - Die Feuerwehren Bochum und Essen wurden am frühen Sonntagmorgen (28.04.) gegen 01:00 Uhr zusammen mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall in die Dr. C- Otto-Straße nach Dahlhausen alarmiert. Ein PKW war hier von der Fahrbahn abgekommen und über eine Leitplanke einen ca. 20m tiefen Steilabhang hinabgestürzt. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnten keine Personen im Fahrzeug vorfinden, woraufhin umfangreiche Suchmaßnahmen durch die Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr im Bereich durchgeführt wurden. Neben Suchtrupps der Feuerwehr kam auch ein Polizeihubschrauber und im Weiteren eine Rettungshundestaffel zum Einsatz. Aufgrund des steil abfallenden Hanges waren zudem Höhenretter der BF Essen mit an der Einsatzstelle vor Ort. Alle Suchmaßnahmen, auch im größeren Bereich um die Unglücksstelle, blieben ohne Erfolg. Der PKW wurde im Anschluss mit technischen Mitteln der Feuerwehr Essen geborgen und an die Polizei übergeben. Während der Suchmaßnahmen konnte die Polizei den Halter des PKW in Essen ausfindig machen und diesen befragen. Für alle weiteren Maßnahmen und zur Ermittlung des Unfallherganges hat die zuständige Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Kräfte der Berufsfeuerwehren Bochum und Essen wurden bei dem Einsatz an den Stadtgrenzen durch eigene Kräfte Freiwilligen Feuerwehren unterstützt. Insgesamt waren zeitweise ca. 90 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bochum und Essen an der Einsatzstelle vor Ort. Quelle: Feuerwehr Bochum

Inklusive O-Töne:
  • Olaf Nauber - Polizei Bochum
  • Jens Winnersbach - Feuerwehr Bochum



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Taubenschlag mit 200 Zuchttauben durch Brand schwer beschädigt

Etwa 80 Tiere lebend aus dem Gebäude gerettet - Anwohner durch Rauchgase verletzt

ANC-NEWS Meerbusch (Rhein-Kreis Neuss) - Gegen 21:00 Uhr am Samstagabend (27.04.) meldete ein Bewohner der Leitstelle über Notruf 112, dass an der Uerdinger Straße zu einem Brand gekommen sei. Unverzüglich wurden die Löscheinheiten aus Lank, Nierst, Langst-Kierst, die hauptamtlich besetzte Drehleiter sowie der Führungsdienst zur Einsatzstelle entsandt. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich eine Doppelgarage im Vollbrand befindet. Besonderheit dabei: Auf die Garage wurde ein weiteres Geschoss aufgebaut, welches ca. 200 Zuchttauben als Zuhause dient. Die Feuerwehr nahm unverzüglich mehrere Strahlrohre sowohl vom Boden als auch von der Drehleiter aus vor und konnte so einerseits verhindern, dass sich das Feuer auf die in unmittelbarer Nähe befindliche Nachbarbebauung ausdehnt, und andererseits dass der Taubenschlag vollständig ein Raub der Flammen wird. So konnten etwa 80 Tiere lebend aus dem Gebäude gerettet werden, die anderen verendeten bedauerlicherweise im dichten Brandrauch. Durch den Rauch wurde auch ein Anwohner verletzt und vorsorglich durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Im Laufe der ca. 2-stündigen Löscharbeiten wurde die Uerdinger Straße für den Verkehr gesperrt. Die Feuerwehr Meerbusch war mit ca. 35 Einsatzkräften unter der Leitung des stellv. Stadtbrandinspektors Tim Söhnchen vor Ort. Quelle: Feuerwehr Meerbusch

  • inkl. O-Ton Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Meerbusch



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Samstag, 27. April 2019

Großeinsatz der Polizei nach Massenschlägerei in Grevenbroich

Zwei verletzte Personen - Angreifergruppe flüchtig - Schüsse in die Luft

ANC-NEWS Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss) - Am 26.04.2019 gegen 20:20 Uhr kam es in Grevenbroich im Bereich der Innenstadt (Platz der deutschen Einheit) zu einem Zusammentreffen von zwei größeren Personengruppen, wobei eine Gruppe von ca. 20 Personen eine kleinere Gruppe von rund 10 Personen körperlich attackierte. Dabei sollen nach derzeitigem Ermittlungsstand auch mehrere Schüsse in die Luft abgegeben und Schlagwerkzeuge eingesetzt worden sein. Zwei Personen wurden bei der Auseinandersetzung leicht verletzt, eine davon wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen konnten die Angreifer bislang nicht gefasst werden. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Quelle: Polizei Rhein-Kreis Neuss



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Freitag, 26. April 2019

Größerer Polizeieinsatz nach Schüssen in Neuss

Frau flüchtet verletzt in Blumenladen - Polizeihubschrauber im Einsatz - Gladbacher Straße gesperrt

Update 17:12 Uhr: Wie die Polizei Rhein-Kreis Neuss mitteilte, ist die Frau (27) inzwischen verstorben.

ANC-NEWS Neuss - Am Freitagvormittag (26.04.) rückte die Polizei mit einem größeren Aufgebot an Einsatzkräften zur Gladbacher Straße nach Neuss-Weißenberg aus. Nach ersten Informationen war eine Frau mit einer Schusswaffe bedroht und verletzt worden. Sie hatte sich in einen Blumenladen geflüchtet. Während Polizeibeamte und Rettungskräfte sich um die verletzte Frau kümmerten, fahndeten mehrere Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber nach dem flüchtigen Täter. Die Gladbacher Straße wurde weiträumig abgesperrt. Bereits kurze Zeit später wurde eine schwer verletzte Person ca. 500 Meter vom eigentlichen Einsatzort an den Bahngleisen entdeckt. Der Tatverdächtige war vom Zug überrollt, jedoch nicht getötet worden, nachdem er sich auf die Gleise gelegt hatte. In der Nähe wurde in einem Gebüsch eine Schusswaffe entdeckt, die der Mann vermutlich auf seiner Flucht vor der Polizei weggeworfen hatte. Die beiden verletzten Personen wurden in Krankenhäuser gebracht. Die polizeilichen Ermittlungen sollen nun weiteren Aufschluss über die Beziehung zwischen der Frau und dem Tatverdächtigen sowie den Hintergrund der Tat geben.

Inklusive O-Töne:
  • Diana Drawe - Polizei Neuss
  • Anwohner



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