Sonntag, 3. Dezember 2023

Großeinsatz in Dorsten: Polizei entdeckt verdächtige Substanzen zur Drogenherstellung

ABC-Alarm der Feuerwehr ausgelöst - Mehrere Substanzen und Chemikalien sichergestellt - Bewohner (24) festgenommen - Einsatz bis in die Nacht

ANC-NEWS Dorsten (Kreis Recklinghausen) - In einem Mehrfamilienhaus in Dorsten-Hervest hat die Polizei am Samstagnachmittag (02.12.) bei einem Einsatz verdächtige Stoffe entdeckt, die wahrscheinlich zur Herstellung von Drogen genutzt werden sollten. Gerufen worden waren die Beamten zu einem Streit und einem Körperverletzungsdelikt. Bei den Maßnahmen stellten die Beamten fest, dass in der Wohnung eines 24-jährigen Dorsteners Chemikalien und Substanzen gelagert wurden, die offensichtlich dazu dienen sollten, Drogen herzustellen. Der 24-jährige Mann wurde festgenommen. Um genau festzustellen, um welche Stoffe es sich handelt, wurden Spezialisten sowohl von der Feuerwehr als auch vom Landeskriminalamt hinzugezogen. Die umliegenden Häuser wurden vorsichtshalber geräumt. Die Wohnräume des 24-Jährigen wurde unter Berücksichtigungen entsprechender Schutzmaßnahmen durchsucht. Es konnten verschiedene Substanzen, Chemikalien sowie Utensilien sichergestellt werden. Nach ersten Erkenntnissen scheint es sich tatsächlich um Materialen zu handeln, mit denen Drogen hergestellt werden sollten. Die Durchsuchungsmaßnahmen dauerten bis in die Nacht zu Sonntag, die Ermittlungen dauern an. Quelle: Polizei



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Samstag, 2. Dezember 2023

Herne: Imbisswagen nach Verpuffung im Vollbrand

Mitarbeiter erleidet schwerste Verbrennungen - Lebensgefahr nicht auszuschließen - Rettungshubschrauber im Einsatz

ANC-NEWS Herne - Am Samstagnachmittag (02.12.) wurde die Feuerwehr Herne um kurz nach 15 Uhr zu einem Brand auf einem Supermarktparkplatz alarmiert. Zahlreiche Notrufe erreichten die Leitstelle der Feuerwehr und berichteten von einer Explosion innerhalb eines Grillwagens. Als die ersten Einsatzkräfte auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Roonstraße eintrafen, stand der Grillwagen in Brand. Durch die Explosion wurde ein Mitarbeiter so schwer verletzt, dass auch eine Lebensgefahr nicht auszuschließen ist. Aufgrund des Lagebildes wurde ein Rettungshubschrauber nachalarmiert. Der im Vollbrand stehende Imbisswagen wurde durch die Vornahme eines Löschangriffes mit zwei Strahlrohren schnell gelöscht. Der wohl lebensgefährlich verletzte Mitarbeiter kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Durch ein Sicherheitsventil von einer in dem Imbisswagen gelagerten Gasflasche strömte kontinuierlich Gas aus. Die Feuerwehr sicherte die Umgebung, kühlte den Druckgasbehälter und führte Messungen durch. Im Umkreis konnten keine schädlichen Messwerte festgestellt werden. Zur Ursachenermittlung wurde die Kriminalpolizei Bochum eingeschaltet. Die Feuerwehr Herne war mit 25 Einsatzkräften vor Ort.



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Freitag, 1. Dezember 2023

Essen: Social Media Spotter verschafft sich Zugang zu verschlossenem Luftschutzbunker

Video in sozialen Medien aufgetaucht - Gefährlicher Bunker wieder geöffnet - Höhenretter am zweiten Tag im Einsatz, um Gemäuer nach Personen zu durchsuchen - THW stellt Funkkontakt sicher

ANC-NEWS Essen - Die Feuerwehr Essen musste am heutigen Freitag (01.12.) und damit zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden (wir berichteten) zu einer Bunkeranlage in einem Waldstück nach Essen-Rüttenscheid ausrücken. Die Feuerwehr war gegen 10:30 Uhr alarmiert worden, weil Unbefugte sich in der Nacht Zutritt zu dem ehemaligen Luftschutzbunker verschafft hatten. Der Zugang in Gestalt eines Lochs war gestern nach einem mehrstündigen Einsatz unter Beteiligung der Höhenretter verschlossen worden. Bereits gestern hatte der ehemalige Luftschutzbunker für großes Aufsehen gesorgt, nachdem ein Lost Places-Fotograf aufgrund erhöhter CO-Werte kurz nach dem Betreten einen Schwindelanfall erlitten hatte. Um sicheren Funkkontakt für die Einsatzkräfte innerhalb der Bunkeranlage sicherzustellen, wurde das THW mit spezieller Technik angefordert. In den sozialen Medien war ein Video aufgetaucht, in dem ein Spotter zeigt, wie er sich in der Nacht zu Freitag Zutritt zu dem verschlossenen Bunker verschafft. In dem Gemäuer ist die Kohlenmonoxid-Konzentration weiterhin so hoch, dass jederzeit Lebensgefahr besteht. Durch das im Waldstück befindliche Loch gelangt man in die weitläufige Bunkeranlage, die nur mit speziellen Atemschutzgeräten (Regenerationsgeräten) betreten werden kann. Bei dem Feuerwehreinsatz am heutigen Freitag wurden nach offiziellen Informationen keine Personen mehr in dem ehemaligen Luftschutzbunker angetroffen.

  • inkl. O-Ton Christian Schmücker - Feuerwehr Essen



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Dormagen: Lkw erfasst Radfahrer beim Abbiegen

Radfahrer lebensgefährlich verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz

ANC-NEWS Dormagen (Rhein-Kreis Neuss) - Am Freitag (01.12.), gegen 07:30 Uhr, kam es im Kreuzungsbereich "Bahnstraße / Bundesstraße 9" zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Radfahrer. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 74- jähriger Grevenbroicher mit seinem Lkw die Bahnstraße aus Richtung Stürzelberg kommend in Fahrtrichtung Delrath. Im oben genannten Kreuzungsbereich bog der Grevenbroicher nach rechts auf die Bundesstraße 9 mit Fahrtrichtung Neuss ab. Zum gleichen Zeitpunkt beabsichtigte ein 73- jähriger Dormagener, der auf seinem Rad ebenfalls über die Bahnstraße in Fahrtrichtung Delrath unterwegs war, seine Fahrt geradeaus fortzusetzen. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision, in Folge derer der Radfahrer stürzte und unter seinem Rad zu liegen kam. Sein Rad hingegen wurde unter dem Lkw eingeklemmt, glücklicherweise er selbst nicht. Nachdem das Rad durch die Feuerwehr freigeschnitten worden war, konnte er, lebensgefährlich verletzt, per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der Bereich um die Unfallstelle gesperrt. Die Verkehrsunfallaufnahme erfolgte unter Hinzuziehung eines spezialisierten Verkehrsunfallaufnahmeteams. Quelle: Polizei



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Zwei tödliche Verkehrsunfälle in Köln

A59: 66-jähriger Fahrer eines Kleinlasters stirbt nach Kollision mit LKW der Bundeswehr - Motorradfahrer in Köln-Hahnwald tödlich verunglückt

ANC-NEWS Köln - In der Nacht zu Freitag (01.12.) ereigneten sich in Köln zwei Verkehrsunfälle mit tragischem Ausgang. Der Fahrer eines Kleinlasters war auf der A59 kurz hinter der Anschlussstelle Köln-Wahn in Fahrtrichtung Köln unterwegs, als er gegen 02:25 Uhr mit einem vor ihm befindlichen Bundeswehr-LKW zusammenkrachte. Ein vorbeifahrender LKW-Fahrer hatte den Unfall bemerkt und einen Notruf in der Leitstelle der Feuerwehr Köln abgesetzt. Der 66-Jährige wurde in seinem Kleinlaster eingeklemmt und musste durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr aus einem Fahrzeug herausgeschnitten werden. Er erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Die drei Insassen des Bundeswehr-LKW, darunter der 29-jährige Fahrer, blieben unverletzt. Die Feuerwehr war hier mit 39 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen vor Ort. Der zweite tödliche Unfall ereignete sich gegen 02:45 Uhr im Kölner Stadtteil Hahnwald. Ein Motorradfahrer fuhr nach offiziellen Informationen mit weit überhöhter Geschwindigkeit auf der Emil-Hoffmann-Straße, als er die Kontrolle verlor und in einen parkenden LKW krachte. Der Mann erlag trotz Reanimationsversuchen noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. An der Unfallstelle gilt Tempo 50. Die Unfallstelle liegt unweit der A555, wo regelmäßig Lastwagen am Straßenrand parken. Ein VU-Team der Polizei Köln war gegen 6:30 Uhr immer noch im Einsatz, um die Unfallstelle zu untersuchen. Dadurch kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Tödlicher Unfall A59 Köln

Tödlicher Motorradunfall Köln


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