Mittwoch, 5. Juli 2023

Neuss: Hoher Sachschaden bei Hallenbrand

Einsatzkräfte verhindern Übergreifen auf angrenzende Wohnhäuser - Halle vollständig ausgebrannt

ANC-NEWS Neuss - Am heutigen Dienstag, den 4.7. wurde die Feuerwehr um 18:48 Uhr zu einem Zimmerbrand gerufen. Noch während der Anfahrt konkretisierte sich die Meldung: Anwohner berichteten von einem Pkw, der in einer Autowerkstatt auf einer Hebebühne brennt. Die Leitstelle erhöhte daraufhin die Alarmstufe auf das Einsatzstichwort "Feuer Halle" und alarmierte zwei weitere Löschzüge zur Einsatzstelle. Die zuerst eintreffenden Kräfte des hauptamtlichen Löschzugs sahen bereits auf der Anfahrt eine Rauchsäule und fanden eine Halle im Vollbrand vor, bei der Flammen bereits aus dem Dach schlugen. Das Feuer wurde mit einem umfangreichen Löschangriff mit vier C-Rohren und einem Wenderohr über Drehleiter bekämpft, um ein Übergreifen auf die angrenzenden Wohnhäuser zu verhindern. Die Maßnahmen waren erfolgreich und die Nachbarhäuser konnten geschützt werden. Insgesamt sind drei Löschzüge im Einsatz und bekämpfen aktuell noch letzte Glutnester. Die Halle ist vollständig ausgebrannt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Quelle: Feuerwehr Neuss

  • inkl. O-Ton Michael van Kempen - Feuerwehr Neuss



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Montag, 3. Juli 2023

Erdäpfel auf der A40 bei Mülheim: Kartoffellaster umgekippt

Umgestürzter Sattelzug mit 25 Tonnen Kartoffeln beladen - Fahrer von Ersthelfern durch Windschutzscheibe befreit - Sperrung der A40 in Fahrtrichtung Duisburg

ANC-NEWS Mülheim an der Ruhr - Am Sonntagabend (02.07.) gegen 20:30 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die A40 in Fahrtrichtung Duisburg alarmiert. Ein LKW-Fahrer hatte kurz hinter der Auffahrt Mülheim-Dümpten die Kontrolle über seinen Laster verloren und war umgekippt. Nach ersten Informationen sollte sich noch eine Person in dem umgestürzten LKW befinden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass der Fahrer des verunglückten Sattelzuges bereits durch Passanten aus seinem LKW befreit worden war. Zu diesem Zweck hatten die Ersthelfer die Windschutzscheibe des Lasters eingeschlagen, der mit 25 Tonnen Kartoffeln beladen war. Der Laster verlor bei dem Unfall nahezu seine komplette Ladung, die Erdäpfel wurden über die Fahrbahn verteilt. Der Fahrer wurde nach offiziellen Informationen mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der LKW musste mit einem Autokran geborgen und Betriebsstoffe (Diesel) durch die Feuerwehr beseitigt werden. Die A40 musste für die Dauer der Einsatzmaßnahmen in Fahrtrichtung Duisburg über mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

  • inkl. O-Ton Michael Lülf - Feuerwehr Mülheim an der Ruhr



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Sonntag, 2. Juli 2023

Großeinsatz am Harkortsee: Unbemanntes Motorboot im Schlamm entdeckt

Rettungstaucher, Drohne, Polizeihubschrauber und Sonargerät im Einsatz - Umbemanntes Boot gefunden - Feuerwehr Wetter und Hagen vor Ort

ANC-NEWS Wetter/Ruhr (Ennepe-Ruhr-Kreis) - Am Sonntagabend (02.07.) kam es zu einem Großeinsatz am Harkortsee, nachdem ein unbemanntes Motorboot im Schlamm steckend gefunden wurde. Die örtliche Feuerwehr, das Technische Hilfswerk (THW), der Rettungsdienst, Drohnen-Einsatzkräfte, Polizeihubschrauber, Rettungstaucher, die Polizei und eine Suchhundestaffel waren vor Ort im Einsatz. Da keine Informationen darüber vorlagen, ob sich jemand auf dem Boot befunden hatte, wurde das Gewässer gründlich durchsucht. Das THW war mit Sonargeräten im Einsatz, um im See nach einer Person zu suchen. Es ist noch unklar, wie lange die Suche am Sonntagabend fortgesetzt wird. Bis zur Dämmerung haben die Kräfte gesucht. Die Aufteilung des Sees bedingt, dass sowohl Kräfte aus Hagen als auch aus Wetter im Einsatz waren. Das Gebiet auf der Hagener Uferseite fällt in die Zuständigkeit der Feuerwehr Hagen, während der See selbst zum wetterschen Gebiet gehört. Auch eine Rettungshundestaffel aus Iserlohn waren im Einsatz. Nach über vier Stunden wurde die Suche ohne Erfolg eingestellt.

  • inkl. O-Ton Ron Heimann - Einsatzleiter Feuerwehr



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Schwerer Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen auf Bochumer Kreuzung

Acht verletzte Personen, davon drei schwer - Mehrere Rettungswagen und Notärzte im Einsatz - Vermutlich Rotlicht missachtet

ANC-NEWS Bochum - Bei einem Verkehrsunfall auf dem Zeppelindamm wurden in der Nacht zu Sonntag (02.07.) 8 Personen zum Teil schwer verletzt. Gegen 22:55 Uhr gingen mehrere Notrufe in der Leitstelle der Feuerwehr Bochum ein. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten PKW im Kreuzungsbereich Zeppelindamm - Varenholzstraße in Höntrop. Der alarmierte Löschzug der Feuerwache Wattenscheid sowie zwei Rettungswagen und eine Notärztin trafen bereits wenige Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle ein. Bei der ersten Erkundung der Einsatzstelle konnte ausgeschlossen werden, dass sich noch eingeklemmte oder eingeschlossene Personen in den Fahrzeugen befinden. Die Sichtung der beteiligten Personen vor Ort und die medizinische Versorgung der schwerverletzten Personen wurde umgehend durch die ersten Einsatzkräfte vorgenommen. Auf Grund der Anzahl an Verletzten wurden insgesamt sechs Rettungswagen, ein Krankentransportwagen sowie zwei Notärzte und der leitende Notarzt der Feuerwehr Bochum zur Einsatzstelle angefordert. Es wurden insgesamt 8 verletzte Personen aus drei PKW medizinisch versorgt und in Krankenhäuser in Bochum, Essen und Witten transportiert. Drei der Patienten wurden als schwerverletzt eingestuft. Durch die Feuerwehr wurde die Einsatzstelle abgesichert, Batterien abgeklemmt und auslaufende Betriebsstoffe abgestreut. Der Einsatz konnte für die 40 Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr nach gut 90 Minuten beendet werden. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Quelle: Feuerwehr Bochum



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Samstag, 1. Juli 2023

Wetter/Ruhr: Vermisste Jugendliche lösen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften aus

Vier Jugendliche im Steinbruch vermisst - Rettungshubschrauber im Einsatz - Jugendliche im Alter zwischen 17 und 21 hatten mutmaßlich Drogen konsumiert

ANC-NEWS Wetter/Ruhr (Ennepe-Ruhr-Kreis) - Am frühen Samstagnachmittag (01.07.) führten mehrere Jugendliche, die mutmaßlich unter Drogen standen, einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften in Wetter/Ruhr herbei. Vier Personen wurden in einem Steinbruch vermisst, und die Feuerwehr musste sich zu Fuß durch das steil ansteigende und zugewucherte Gelände kämpfen. Ein Rettungshubschrauber mit einem Notarzt an Bord aus Dortmund wurde alarmiert, ebenso wie Kräfte aus Herdecke mit einem Geländefahrzeug und die Motorradstaffel des Ennepe-Ruhr-Kreises. Eine Freundin der vier Personen hatte diese in einem Steinbruch in dem Ortsteil Esborn vermisst und die Rettungsaktion ausgelöst. Die Jugendlichen im Alter zwischen 17 und 21 Jahren hatten anscheinend das Wochenende in dem abgesperrten Gelände des ehemaligen Ruhrsandsteinbruchs verbringen wollen und sollen Drogen konsumiert haben. Vier der fünf Jugendlichen begaben sich dann in das unwegsame Gelände. Die Feuerwehrleute kämpften sich zu Fuß die steilen Abhänge hinauf und riefen dabei nach den Vermissten. Da nicht klar war, ob möglicherweise Lebensgefahr für die Vermissten bestand aufgrund des mutmaßlichen Drogenkonsums, kreiste der Rettungshubschrauber über dem Gelände. Bei der Suche wurden drei Personen auf einem Plato angetroffen. Bevor diese den Rückweg zum Bereitstellungsraum des großzügig alarmierten Rettungsdienstes antreten konnten, wurde mittels Hubschrauber ein Notarzt zu diesen abgeseilt. Die vierte vermisste Person meldete sich nach weiterer Zeit selbstständig bei den Rettungskräften. Unklar ist, welche Drogen die Vermissten mutmaßlich konsumiert haben sollen. Der Rettungseinsatz konnte nach guten zweieinhalb Stunden beendet werden.



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