Freitag, 25. September 2026

Tödlicher Verkehrsunfall in Essen-Kray: Radfahrer von Lkw erfasst

Lkw wollte auf die A40 in Richtung Bochum abbiegen - Radfahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen - Verkehrsunfallaufnahme-Team sichert umfangreich Spuren - Zeugen und Lkw-Fahrer werden nach dem Unfall betreut

ANC-NEWS Essen - Bei einem schweren Verkehrsunfall in Essen-Kray ist am Freitagvormittag (25.09.) ein Radfahrer tödlich verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 11 Uhr auf der Krayer Straße im Bereich der Auffahrt zur A40 in Fahrtrichtung Bochum. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte ein Lkw-Fahrer von der Krayer Straße nach rechts auf die A40 in Richtung Bochum abbiegen. Dabei soll der Fahrer vermutlich eine für ihn Rot zeigende Ampel übersehen haben. Zur gleichen Zeit näherte sich von hinten ein Radfahrer, dessen Ampel Grün zeigte. Beim Abbiegevorgang wurde der Radfahrer von dem Lkw erfasst und schwer verletzt. Zeugen des Unfalls leiteten unmittelbar erste Hilfsmaßnahmen ein. Trotz der Rettungsversuche erlag der Radfahrer noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Angaben zur Identität sowie zum Geschlecht der verstorbenen Person lagen zunächst nicht vor. Mehrere Zeugen sowie der Lkw-Fahrer wurden nach dem Unfall vor Ort betreut. Neben der Polizeiseelsorge waren auch Einsatzkräfte der Feuerwehr in die Betreuung eingebunden. Das Verkehrsunfallaufnahme-Team übernahm die umfangreiche Spurensicherung. Unter anderem wurden die Unfallstelle und Spuren auf der Fahrbahn dokumentiert. Die Ermittlungen sollen nun klären, wie es genau zu dem tödlichen Zusammenstoß kommen konnte und welche Rolle die Ampelschaltung dabei spielte. Für die Unfallaufnahme wurde die sogenannte Krayer Platte vollständig gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet. Wie lange die Sperrung andauert, war zunächst unklar.

  • inkl. O-Ton Mark Ruhoff - Pressesprecher Polizei Essen



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Feuer auf einem Schrottplatz in Köln Dellbrück

Halle und mehrere Schrott-Pkw in Vollbrand - Rauchwarnung für den Stadtteil und S-Bahn-Betrieb vorübergehend eingestellt

ANC-NEWS Köln - Alarmiert durch mehrere Notrufe rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln um 09:26 Uhr zu einem gemeldeten Brand auf einem Schrottplatz in der Möhlstr in Köln Dellbrück aus. Schon auf der Anfahrt konnte hierbei eine große Rauchsäule gesehen werden. Vor Ort befanden sich auf dem Betriebsgelände mehrere SchrottPKWs, eine Schrottpresse und die darüber liegende Halle in Vollbrand. Weiterhin drohte das Feuer auf angrenzende gelagerte Materialien und auf weitere SchrottPKWs überzugreifen. Durch den schnellen und massiven Löscheinsatz sowie die gebildete Riegelstellung konnte dieses verhindert werden. Während der Löscharbeiten war die Rauchausbreitung im Bereich Köln Dellbrück so stark, dass die Feuerwehr Köln eine Warnung für die Bevölkerung für den gesamten Stadtteil aussprach. Erkundungsfahrten von Einsatzkräfte im betroffenen Bereich konnten zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung für die Bevölkerung feststellen, so dass um 10:40 Uhr diese Warnung zurückgenommen werden konnte. Weiterhin musste die angrenze S- Bahnlinie 11 der Deutschen Bundesbahn für den Zeitraum der Löschmaßnahmen ihren Fahrbetrieb einstellen. Gegen 12:30 Uhr waren auch die Nachlöscharbeiten abgeschlossen und die Einsatzstelle konnte zur Brandursachenermittlung an die Polizei übergeben werden. Im Einsatz waren 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen- und Berufsfeuerwehr, sowie Einsatzkräfte des Rettungsdienstes der Stadt Köln. Quelle: Feuerwehr Köln



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Mittwoch, 23. September 2026

Großbrand bei Entsorgungsfirma in Iserlohn

Rund 150 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen - Massive Rauchsäule weithin sichtbar - Feuer drohte auf Firmengebäude überzugreifen - Warnung über NINA ausgelöst

ANC-NEWS Iserlohn (Märkischer-Kreis) - Ein Großbrand auf dem Gelände der Entsorgungsfirma Lobbe hat am Mittwochabend (23.09.) für einen Großeinsatz der Feuerwehr in Iserlohn-Sümmern gesorgt. Gegen 17.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu dem Firmengelände alarmiert. Im Bereich einer Abfallsortieranlage war ein größerer Müllhaufen in Brand geraten. Bereits aus weiter Entfernung war eine massive Rauchsäule über dem Industriegebiet zu erkennen. Zwischenzeitlich bestand die Gefahr, dass die Flammen auf ein angrenzendes Firmengebäude übergreifen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Rund 150 Einsatzkräfte waren mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde zusätzlich eine Warnung über die Warn-App NINA herausgegeben. Anwohner in Iserlohn-Sümmern und Iserlohn-Rombrock sowie in Teilen von Menden und Fröndenberg wurden aufgefordert, geschlossene Räume aufzusuchen und Fenster sowie Türen geschlossen zu halten. Ob bei dem Brand Personen verletzt wurden, war zunächst nicht bekannt. Auch zur Ursache des Feuers lagen am Abend noch keine Erkenntnisse vor. Die Löscharbeiten dauerten am Abend weiter an. Aufgrund der Menge des brennenden Materials stellte sich die Brandbekämpfung für die Einsatzkräfte als zeitaufwendig dar.

  • inkl. O-Ton Joel Remscheidt - Pressesprecher Feuerwehr Iserlohn



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Dienstag, 22. September 2026

Haan: Durchsuchung wegen illegaler Zigarettenproduktion

Zoll nimmt bei Durchsuchungen in NRW 21 Personen fest - Ermittler vermuten illegale Herstellung gefälschter und unversteuerter Zigaretten

ANC-NEWS Haan (kreis Mettmann) - Im Rahmen eines größeren Ermittlungsverfahrens gegen eine mutmaßliche Zigarettenschmuggler-Bande ist am Dienstag (22.09.) auch ein Objekt in Haan durchsucht worden. Dabei handelt es sich nach Angaben des Zolls um eine mutmaßlich illegale Produktionsstätte für unversteuerte und gefälschte Zigaretten. Insgesamt wurden am Dienstag drei Objekte in Nordrhein-Westfalen durchsucht und 21 Personen festgenommen. Das Zollfahndungsamt Essen ermittelt seit Mai 2026 unter Leitung der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten NRW (ZeOS NRW). Die Ermittler gehen dem Verdacht der Steuerhinterziehung sowie der gewerbsmäßigen Steuerhehlerei nach. Die mutmaßlich illegal hergestellten Zigaretten sollen gewinnbringend auf dem deutschen und europäischen Schwarzmarkt verkauft worden sein. An den Maßnahmen waren zahlreiche Kräfte des Zolls, des Technischen Hilfswerks sowie Spezialkräfte des Zolls und der Bundespolizei beteiligt. Weitere Angaben machten die Behörden mit Blick auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht.



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Herne: Ölfilm auf dem Rhein-Herne-Kanal

Kanal für Schifffahrt gesperrt - Feuerwehr bringt Ölschlängel aus - Verursacher bislang unbekannt

ANC-NEWS Herne - Am Dienstagmorgen (22.09.) wurde der Feuerwehr Herne gegen 8.30 Uhr eine Verunreinigung des Rhein-Herne-Kanals im Bereich der Schleuse Wanne-Eickel gemeldet. Die Verunreinigung befand sich auf Höhe des Cranger Kirmesplatzes. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellten diese einen etwa 2.500 Quadratmeter großen Ölfilm auf der Wasseroberfläche fest. Umgehend wurden Ölschlängel ausgebracht, um den Ölfilm einzudämmen und aufzunehmen. Für die Dauer des Einsatzes wurde der Rhein-Herne-Kanal für die Schifffahrt gesperrt. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen nach dem Verursacher der Verunreinigung aufgenommen.

  • inkl. O-Ton Philipp Hapig - Feuerwehr Herne



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