ANC-NEWS Essen - Ein Wohnungsbrand in einer Senioreneinrichtung auf der Hauptstraße im Essener Stadtteil Kettwig hat am Montagabend (23.03.) einen Großeinsatz der Feuerwehr Essen ausgelöst. Gegen 19 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem im dritten Obergeschoss des Gebäudes ein Feuer ausgebrochen war. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus einem Fenster auf der Rückseite des Gebäudes. Der betroffene Flurbereich war stark verraucht. Der Bewohner der Brandwohnung konnte sich noch rechtzeitig ins Freie retten. Die Feuerwehr leitete umgehend umfangreiche Löschmaßnahmen ein und räumte die betroffene Etage. Insgesamt wurden rund 30 Seniorinnen und Senioren betreut. Zehn von ihnen wurden vorsorglich durch einen Notarzt untersucht. Zwei Bewohner erlitten Verletzungen und mussten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert werden. Das Feuer und die anschließenden Löscharbeiten haben erhebliche Schäden im Gebäude verursacht. Vier Nutzungseinheiten, darunter auch die Brandwohnung, sind derzeit nicht mehr bewohnbar. Besonders betroffen ist das dritte Obergeschoss, das durch Löschwasser einen massiven Wasserschaden erlitten hat und aktuell ebenfalls nicht genutzt werden kann. Während des Einsatzes wurden die evakuierten Bewohner vorübergehend unter anderem in einem Bus der Ruhrbahn betreut. Parallel dazu kümmert sich das Amt für Soziales Essen um die Unterbringung der Betroffenen und sucht geeignete Notunterkünfte. Laut Feuerwehr konnte eine Ausbreitung der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindert werden, auch dank moderner Bauweise, die ein Übergreifen des Feuers erschwerte. Zudem reagierte das Personal der Einrichtung schnell und besonnen, indem es die Etage frühzeitig räumte und die Einsatzkräfte einwies. Im Einsatz waren rund 45 Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehr aus Essen-Kettwig und Umgebung, unterstützt durch den Rettungsdienst. Die enge Bebauung der Kettwiger Altstadt stellte dabei eine zusätzliche Herausforderung dar, konnte jedoch durch die Ortskenntnis der Einsatzkräfte gut bewältigt werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde zudem eine Warnmeldung ausgelöst, da Brandgeruch in weiten Teilen der Altstadt wahrnehmbar war. Die Nachlöscharbeiten dauern weiterhin an. Wie lange die betroffenen Bereiche der Einrichtung unbewohnbar bleiben, ist derzeit noch unklar.
- inkl. O-Ton Christian Schmücker - Pressesprecher Feuerwehr Essen
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