Samstag, 15. August 2026

Großbrand auf der Schrottinsel in Duisburg

Rund 130 Einsatzkräfte bei brennendem Metallschrott im Einsatz - Feuerwehr schützt angrenzende Halle - Löscharbeiten dauern mehrere Stunden - WarnApp NINA ausgelöst

ANC-NEWS Duisburg - Auf der sogenannten Schrottinsel in Duisburg-Ruhrort ist am Freitagabend (14.08.) ein größerer Brand ausgebrochen. Gegen 22 Uhr meldete eine metallverarbeitende Firma der Feuerwehr einen brennenden Metallschrotthaufen auf ihrem Betriebsgelände. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drangen bereits dichter Rauch und Flammen aus dem Schrotthaufen. Personen waren nach Angaben der Feuerwehr nicht betroffen. Aufgrund der Größe des Brandes wurde ein umfangreicher Löschangriff eingeleitet. Die Feuerwehr bildete insgesamt drei Einsatzabschnitte für die Brandbekämpfung und die Sicherstellung der Wasserversorgung. Zusätzlich wurde eine Riegelstellung aufgebaut, um eine angrenzende Halle vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Um die zahlreichen Glutnester erreichen zu können, wird der Schrotthaufen mit firmeneigenen Baggern Stück für Stück auseinandergezogen. Anschließend löschen Feuerwehrkräfte das brennende Material gezielt ab. Die Arbeiten gestalten sich entsprechend aufwendig und werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern. Über der Einsatzstelle bildete sich eine weithin wahrnehmbare Rauchwolke. Wegen der Rauch- und Geruchsbelästigung wurde die Bevölkerung über die Warn-App NINA informiert. Nach Angaben der Feuerwehr besteht für die Bevölkerung jedoch keine Gefahr. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Drei Einheiten der Berufsfeuerwehr sowie drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr sind an den Löscharbeiten beteiligt. Hinzu kommen mehrere Sonderfahrzeuge, unter anderem für Atemschutz, Wasserversorgung und Einsatzstellenhygiene. Insgesamt befinden sich rund 130 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Brandursache ist bislang unklar.



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Waldbrand in Hürtgenwald: Hunderte Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen

Großbrand breitet sich massiv aus – Ortsteil Gey evakuiert - Flammen kommen Ortschaft gefährlich nahe - Löschhubschrauber unterstützen aus der Luft - Einsatzkräfte setzen Löscharbeiten auch in der Nacht fort

ANC-NEWS Hürtgenwald (Kreis Düren) - Der massive Waldbrand in der Gemeinde Hürtgenwald hat sich am Freitag (14. August) weiter ausgebreitet und einen Großeinsatz von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Bundeswehr ausgelöst. Nachdem am Donnerstag zunächst eine deutlich kleinere Waldfläche betroffen war, breitete sich das Feuer im Laufe des Freitags auf eine Fläche von mehreren Hundert Hektar aus. Am Freitagnachmittag waren mehrere Hundert Einsatzkräfte mit der Bekämpfung des Waldbrandes beschäftigt. Unterstützt wurden die Kräfte am Boden durch mehrere Löschhubschrauber, die immer wieder Wasser über den betroffenen Waldflächen abwarfen. Wegen der schwierigen Zugänglichkeit des Geländes und der starken Rauchentwicklung gestalteten sich die Löscharbeiten aufwendig. Auch die Bundeswehr unterstützt den Großeinsatz. Unter anderem kamen Bergepanzer zum Einsatz, um Schneisen anzulegen und Wege für die Einsatzkräfte zu schaffen beziehungsweise zu verbreitern. Eine zusätzliche Gefahr stellen mögliche Munitions- und Kampfmittelreste aus dem Zweiten Weltkrieg im Hürtgenwald dar. Neben zahlreichen Feuerwehreinheiten sind unter anderem Kräfte des Technischen Hilfswerks, des Deutschen Roten Kreuzes, der Malteser sowie weitere überörtliche Einheiten in den Einsatz eingebunden. Mit Einbruch der Dunkelheit endete der Einsatz jedoch nicht. Während die Löschhubschrauber ihre Flüge in der Nacht einstellen mussten, setzten zahlreiche Einsatzkräfte am Boden die Brandbekämpfung fort. Über die Nacht hinweg wurden weiterhin Glutnester bekämpft, gefährdete Bereiche gesichert und Maßnahmen getroffen, um eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Die Einsatzkräfte stellen sich auf einen langwierigen Einsatz ein. Auch am Samstag sollen die Löscharbeiten mit einem Großaufgebot fortgesetzt werden. Sobald es die Bedingungen zulassen, können erneut Löschhubschrauber zur Unterstützung aus der Luft eingesetzt werden. Die extreme Trockenheit, die hohen Temperaturen und das schwer zugängliche Gelände erschweren die Arbeiten erheblich. Wann der Waldbrand vollständig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden kann, ist weiterhin offen.



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Freitag, 14. August 2026

Waldbrand in Hürtgenwald: 25 Hektar in Flammen - Löschhubschrauber im Einsatz

Gefährlicher Wipfelbrand breitet sich über Baumkronen aus - Mehrere Hundert Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen - Rauch kilometerweit sichtbar - Feuerwehr legt Schneisen an

ANC-NEWS Hürtgenwald (Kreis Düren) - Ein großer Waldbrand hält seit Donnerstagnachmittag (13. August) zahlreiche Einsatzkräfte im Kreis Düren in Atem. In der Gemeinde Hürtgenwald hat sich ein Feuer innerhalb weniger Stunden massiv ausgebreitet. Während zunächst von rund 15 Hektar betroffener Fläche die Rede war, sind nach aktuellen Angaben mittlerweile etwa 25 Hektar Wald betroffen. Nach Angaben der Feuerwehr handelt es sich um einen sogenannten Wipfelbrand. Dabei breiten sich die Flammen nicht nur am Boden aus, sondern greifen auf die Baumkronen über und können sich von dort schnell weiter durch den Wald ausbreiten. Zeitweise waren rund mehrere Hundert Einsatzkräfte mit zahlreichen Löschfahrzeugen vor Ort. Unterstützung erhalten die Feuerwehrleute aus der Luft. Ein Hubschrauber ist in die Brandbekämpfung eingebunden und wirft Wasser über dem betroffenen Waldgebiet ab. Auch Landwirte und weitere Privatpersonen unterstützen die Einsatzkräfte und bringen zusätzliches Löschwasser in das Einsatzgebiet. Die Feuerwehr versucht gleichzeitig, die weitere Ausbreitung am Boden zu stoppen. Dazu werden unter anderem Schneisen angelegt und anschließend mit Wasser befeuchtet. Sie sollen verhindern, dass die Flammen weitere Waldflächen erfassen. Die enorme Rauchentwicklung ist kilometerweit sichtbar. Die Lage bleibt angespannt. Die anhaltende Trockenheit erschwert die Löscharbeiten zusätzlich. In weiten Teilen Nordrhein-Westfalens sind die Böden derzeit stark ausgetrocknet, die Waldbrandgefahr ist entsprechend hoch. Nicht nur in Hürtgenwald kämpfen die Feuerwehren derzeit gegen Vegetationsbrände. Auch an weiteren Stellen in Nordrhein-Westfalen kam es am Donnerstag zu größeren Wald- und Flächenbränden. Wie das Feuer in Hürtgenwald entstanden ist, ist bislang nicht bekannt. Die Löscharbeiten dauern an.

  • inkl. O-Ton Einsatzleiter der Feuerwehr



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Fünf Verletzte bei schwerem Auffahrunfall auf der A30 bei Ibbenbüren

Mercedes kracht mit großer Wucht in Opel - MANV-Lage ausgelöst - A30 nach Unfall voll gesperrt

ANC-NEWS Ibbenbüren (Kreis Steinfurt) - Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A30 bei Ibbenbüren sind am späten Donnerstagabend (13.08.) fünf Menschen verletzt worden. Mehrere von ihnen erlitten schwere Verletzungen. Gegen 21.35 Uhr wurde die Feuerwehr Ibbenbüren zunächst mit der hauptamtlichen Wache und zwei Rettungswagen auf die A30 in Fahrtrichtung Niederlande alarmiert. Zwischen den Anschlussstellen Ibbenbüren und Ibbenbüren-West war die Fahrbahn aufgrund von Arbeiten von zwei auf einen Fahrstreifen verengt. Nach ersten Erkenntnissen bemerkte der mit vier Personen besetzte Opel die Fahrbahnverengung offenbar erst spät und wechselte im letzten Moment auf die linke Spur. Ein von hinten herannahender Mercedes, in dem sich eine Person befand, konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und prallte mit großer Wucht auf den Opel. Durch den heftigen Zusammenstoß wurden alle fünf Fahrzeuginsassen verletzt. Die Verletzungen reichten nach ersten Informationen von leicht bis schwer. Aufgrund der Zahl von mindestens fünf Verletzten wurde ein sogenannter Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgelöst und weitere Rettungskräfte zur Unfallstelle alarmiert. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf. Eine technische Rettung aus den Fahrzeugen war nicht erforderlich. Für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme musste die A30 in Fahrtrichtung Niederlande vollständig gesperrt werden. Auch die linke Fahrspur der Gegenrichtung in Richtung Hannover war von der Sperrung betroffen. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.



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