Sonntag, 28. Juni 2026

Essen: Erneuter Wasserrettungseinsatz am Baldeneysee

Taucher, Drohnen und Sonarboote suchten nach einem vermissten Schwimmer - Nur einen Tag nach dem tödlichen Badeunfall rückten Feuerwehr und DLRG erneut mit einem Großaufgebot aus - Nach rund einer Stunde brachen die Einsatzkräfte den Großeinsatz ohne Fund ab

ANC-NEWS Essen - Am Sonntagnachmittag kam es am Baldeneysee gegen kurz nach 17 Uhr auf Höhe des Café Extrablatt zu einem umfangreichen Wasserrettungseinsatz von Feuerwehr Essen, DLRG und DRK-Wasserwacht. Auslöser war der Hinweis, dass möglicherweise ein Schwimmer verunglückt sein könnte. Daraufhin wurde umgehend eine groß angelegte Suche eingeleitet, an der unter anderem Strömungsretter, Einsatztaucher und Sonarboote beteiligt waren. Nach mehrmaliger Kontrolle des Suchgebietes mittels Sonartechnik, dem Einsatz von Strömungsrettern im Uferbereich sowie mehreren Tauchgängen ergaben sich keine Hinweise auf eine im Wasser befindliche Person. Es ist daher davon auszugehen, dass die zunächst gemeldete Person das Wasser unbemerkt eigenständig verlassen hat. Nach rund zwei Stunden wurde der Einsatz beendet. Die Feuerwehr Essen war mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, Kräften der Freiwilligen Feuerwehr sowie dem Führungsdienst im Einsatz. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch die DLRG mit einem Führungsdienst, zwei Sonarbooten, mehreren Strömungsrettern und Einsatztauchern. Darüber hinaus war die DRK-Wasserwacht mit einem Rettungsboot an dem Einsatz beteiligt. Bereits zum vierten Mal innerhalb dieser Woche wurden die Wasserrettungskräfte im Essener Stadtgebiet alarmiert. Die DLRG Essen appelliert eindringlich, ausschließlich ausgewiesene und möglichst überwachte Badestellen zu nutzen. Das Schwimmen in der Ruhr, im Rhein-Herne-Kanal sowie an unbewachten Uferbereichen des Baldeneysees birgt erhebliche Gefahren und kann lebensbedrohliche Folgen haben. Quelle: Feuerwehr



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Samstag, 27. Juni 2026

19-Jähriger nach Badeunfall im Baldeneysee verstorben

Großangelegte Suchaktion am Regattaturm - Taucher bergen Vermissten nach 45 Minuten aus dem Wasser - 55 Einsatzkräfte, Taucher und Hubschrauber im Einsatz - der 19-Jährige erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen

ANC-NEWS Essen - Ein tragischer Badeunfall hat sich am Samstagnachmittag am Baldeneysee ereignet. Ein 19-jähriger Mann ist nach einem Sprung ins Wasser ums Leben gekommen. Gegen 17:35 Uhr wurden die DLRG Essen und die Feuerwehr Essen zu einem Wasserrettungseinsatz im Bereich des Regattaturms alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen war der 19-Jährige gemeinsam mit einer Gruppe junger Menschen am Seeufer. Zur Abkühlung sprang er in den Baldeneysee, tauchte jedoch nicht wieder auf. Seine Begleiter verständigten sofort die Rettungskräfte. Da sich die DLRG mit zwei Rettungsbooten bereits im regulären Wasserrettungsdienst auf dem See befand, erreichten die Einsatzkräfte die Unglücksstelle innerhalb weniger Minuten. Strömungsretter, Feuerwehrtaucher, mehrere Rettungsboote, eine Drohneneinheit sowie ein Polizeihubschrauber beteiligten sich an der umfangreichen Suche. Nach rund 45 Minuten fanden Taucher der Feuerwehr den Vermissten am Grund des Baldeneysees. Der 19-Jährige wurde an Land gebracht und unter laufenden Wiederbelebungsmaßnahmen in ein Essener Krankenhaus transportiert. Dort erlag er später seinen schweren Verletzungen. Während des rund eineinhalbstündigen Einsatzes mit etwa 55 Einsatzkräften war der Bereich um den Regattaturm gesperrt. Die Feuerwehr Essen weist erneut darauf hin, dass das Baden im Baldeneysee ausschließlich in den ausgewiesenen Badebereichen erlaubt ist.

  • inkl. O-Ton Christian Schmücker - Pressesprecher Feuerwehr Essen



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Herne: Tödlicher Badeunfall am Rhein-Herne-Kanal

Sechsjähriges Kind verstorben - Polizei ermittelt den genauen Unfallhergang

ANC-NEWS Herne - Polizei und Feuerwehr wurden am Samstagnachmittag (27.06.) gegen 14:50 Uhr zu einer vermissten Person im Rhein-Herne-Kanal in Herne alarmiert. Bei der vermissten Person handelt es sich um ein sechsjähriges Kind. An der Suchaktion waren Polizei, Feuerwehr und ein Rettungshubschrauber beteiligt. Mit einem Großaufgebot an Kräften wurde der Kanal sowohl zu Wasser als auch an Land abgesucht. Ein Polizeihubschrauber suchte den Kanal aus der Luft ab. Das Kind wurde leblos im Wasser gefunden und an Land gebracht; trotz Reanimation verstarb es noch vor Ort. Notfallseelsorger waren für die Angehörigen vor Ort. Wie es zu dem tragischen Unfall kam, muss nun die Polizei ermitteln.

  • inkl. O-Ton Badegast



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Extreme Hitze: Krisenstab Dormagen berät nach Vorfall in Seniorenheim

Todesfall in der Nacht - Teilweise über 35 Grad im Gebäude - 167 Bewohner betroffen - Klimatisierter Notaufenthaltsraum eingerichtet - Zehn Bewohner stationär behandelt

ANC-NEWS Dormagen (Rhein-Kreis Neuss) - Am Samstag (27.06.) hat der Krisenstab der Stadt Dormagen nach einem Vorfall in der Seniorenresidenz an der Virchowstraße um 6:30 Uhr seine Arbeit aufgenommen. Ein Bewohner starb gegen 0:15 Uhr. Es besteht bisher kein bestätigter Zusammenhang mit der hohen Hitze. In dem Gebäude wurden Temperaturen von teils über 35 Grad Celsius gemessen, weshalb umfangreiche Schutzmaßnahmen für die 167 Bewohnerinnen und Bewohner angeordnet wurden. Zehn Personen befinden sich derzeit in stationärer Behandlung. In der Cafeteria der Einrichtung wurde ein klimatisierter Notaufenthaltsraum eingerichtet, und externe Aufenthaltsmöglichkeiten werden vorbereitet, um mobile Bewohner gegebenenfalls vorübergehend unterzubringen. Der Betreiber stellt zusätzlich Mitarbeitende für Versorgung und Begleitung bereit. Der Krisenstab bewertet die Lage fortlaufend und prüft, ob auch andere Senioreneinrichtungen durch die anhaltende Hitze betroffen sein könnten. Verkehrsbehinderungen oder zeitweise Straßensperrungen rund um Virchowstraße und angrenzende Straßen sind möglich.



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Tödlicher Brand in Asylunterkunft in Recklinghausen

Meterhohe Flammen zerstören Containerdorf - 14 Bewohner retten sich, für eine Person kommt jede Hilfe zu spät - Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache - Großeinsatz der Feuerwehr

ANC-NEWS Recklinghausen - Ein größerer Brand in einer Asylunterkunft an der Herner Straße hat in der Nacht auf tragische Weise ein Menschenleben gefordert. Gegen 0.50 Uhr wurde die Feuerwehr Recklinghausen zunächst durch die automatische Brandmeldeanlage zur Unterkunft alarmiert. Bereits auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte jedoch weitere Meldungen, wonach mehrere Wohncontainer in Vollbrand stehen sollten. Daraufhin wurde das Einsatzstichwort umgehend erhöht. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen die Flammen bereits meterhoch aus den Fenstern des Containerdorfs. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und leitete sofort eine umfangreiche Brandbekämpfung ein. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz gegen das Feuer vor, um die Flammen einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Insgesamt konnten sich 14 Bewohner selbstständig aus den brennenden Containern ins Freie retten. Aufgrund der zunächst unklaren Lage und der Anzahl potenziell Betroffener wurde das Einsatzstichwort zwischenzeitlich auf einen Massenanfall von Verletzten (MANV) erhöht. Für eine Person kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie konnte nur noch tot geborgen werden. Zur Identität des Verstorbenen sowie zur genauen Ursache des Brandes liegen derzeit noch keine offiziellen Angaben vor. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis tief in die Nacht an. Nach Abschluss der Löscharbeiten übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache. Ob es sich um einen technischen Defekt oder eine vorsätzliche Brandstiftung handelt, ist derzeit Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Die Feuerwehr Recklinghausen war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort und wurde bei dem umfangreichen Einsatz von weiteren Rettungs- und Hilfsorganisationen unterstützt.



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