Donnerstag, 9. April 2026

Schwere Verfolgungsfahrt endet in Unfall auf der A2 bei Lünen

Fünf Menschen im Fahrzeug, darunter drei Kinder - Fahrer schwer verletzt - Auto fällt Böschung runter - Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst

ANC-NEWS Lünen (Kreis Unna) - Am späten Mittwochabend (08.04.) kam es auf der Ausfahrt der A2 bei Lünen-Süd zu einem schweren Verkehrsunfall, dem eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei vorausging. Nach ersten Erkenntnissen wollte die Polizei ein mit fünf Personen besetztes Fahrzeug kontrollieren. Der Fahrer missachtete jedoch die Anhaltesignale und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit über die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Hannover. Der Fahrer ist nach Angaben der Polizei bereits wegen mehrerer Delikte bekannt. In Höhe der Anschlussstelle Lünen-Süd verlor der Fahrer schließlich die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Pkw kam von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und stürzte rund 20 Meter eine Böschung hinab. In dem Fahrzeug befanden sich insgesamt fünf Personen, darunter drei Kinder. Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt, die übrigen Insassen blieben nach bisherigen Angaben augenscheinlich unverletzt. Alle Beteiligten konnten von der Polizei angetroffen werden. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, um die Verletzten zu versorgen und die Unfallstelle abzusichern. Warum die Polizei das Fahrzeug ursprünglich anhalten wollte, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

  • inkl. O-Ton Dieter Storm - Autobahnpolizei



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Mittwoch, 8. April 2026

Explosion nahe Bahndamm in Gladbeck - Mann schwebt in Lebensgefahr

Zeugen alarmieren Rettungskräfte nach lautem Knall und Hilferufen - Mann erleidet schwere Verletzungen am Oberkörper - Explosion-Ursache bislang völlig unklar

ANC-NEWS Gladbeck (Kreis Recklinghausen) - In Gladbeck ist am Nachmittag (08.04.) ein Mann bei einer mutmaßlichen Explosion lebensgefährlich verletzt worden. Zeugen berichteten von einem lauten Knall sowie anschließenden Hilferufen, die einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auslösten. Nach Angaben des Einsatzleiters der Feuerwehr Gladbeck, Thorsten Koryttko, wurde der schwer verletzte Mann in einem schwer zugänglichen, nicht befahrbaren Gebiet nahe eines Bahndamms entdeckt. Die Einsatzkräfte mussten den Patienten aufwendig mit einer Trage aus dem unwegsamen Gelände retten. Der Mann erlitt schwere Verletzungen im Bereich des Oberkörpers. Sein Zustand ist kritisch, es besteht akute Lebensgefahr. Zunächst wurde auch ein Rettungshubschrauber, Christoph 9 aus Duisburg, zur Einsatzstelle gerufen und landete in der Nähe. Nach Einschätzung von zwei Notärzten wurde jedoch entschieden, den Verletzten per Rettungswagen in ein Krankenhaus zu transportieren. Die genaue Ursache der Explosion ist derzeit völlig unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sperrte den Bereich rund um den Fundort weiträumig ab.



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Montag, 6. April 2026

Gelsenkirchen: Brand in leerstehendem Gebäude

Leerstehendes Gebäude steht beim Eintreffen bereits in Vollbrand - Feuerwehr bekämpft Flammen mit mehreren Trupps unter Atemschutz - Starke Rauchentwicklung - Gelände bereits in der Vergangenheit mehrfach von Bränden betroffen - Polizei ermittelt wegen Verdachts auf Brandstiftung

ANC-NEWS Gelsenkirchen - Am späten Montagabend (06.04.) wurde die Feuerwehr in Gelsenkirchen gegen kurz nach 20 Uhr zu einem Brand an der Küppersbuschstraße alarmiert. Bereits im Vorfeld gingen bei der Leitstelle mehrere Notrufe ein, die auf ein Feuer an dem betroffenen Objekt hinwiesen. Schon während der Anfahrt war für die Einsatzkräfte eine deutlich sichtbare, schwarze Rauchsäule erkennbar. Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass ein leerstehendes Gebäude bereits in Vollbrand stand. Flammen schlugen aus Türen und Öffnungen des Gebäudes. Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen mit Strahlrohren gegen das Feuer vor und konnten den Brand unter Kontrolle bringen. In dem betroffenen Bereich kam es zu einer starken Rauchentwicklung, die auch über größere Distanz sichtbar war. Zur Unterstützung wurde ebenfalls die Freiwillige Feuerwehr hinzugezogen. Insgesamt war die Feuerwehr Gelsenkirchen mit einer Vielzahl an Einsatzkräften vor Ort. Nach ersten Erkenntnissen ist das Gelände kein Unbekannter für die Einsatzkräfte. In der Vergangenheit hatte es dort bereits mehrfach gebrannt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung aufgenommen. Die Kriminalpolizei ist mit dem Fall betraut und untersucht nun die genauen Hintergründe des Feuers.



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Schwerer Auffahrunfall auf der A40 bei Bochum

Vier Fahrzeuge beteiligt, auch Rettungswagen betroffen - 11 Betroffene - Sieben Personen leicht verletzt - Mutter und drei Kinder unter den Verletzten

ANC-NEWS Bochum - Am heutigen Montagnachmittag wurde die Feuerwehr Bochum gegen 13:45 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die A40 in Fahrtrichtung Dortmund alarmiert. Im Bereich der Anschlussstelle Hamme waren insgesamt vier Fahrzeuge kollidiert. Aufgrund der ersten Notrufe, die einen Unfall mit mehreren Fahrzeugen und einer unklaren Anzahl von betroffenen Personen meldeten, entsandte die Leitstelle ein Großaufgebot an Rettungskräften. Vor Ort stellte sich heraus, dass glücklicherweise keine Personen in ihren Fahrzeugen eingeklemmt waren. Unter den beteiligten Fahrzeugen befand sich ein Rettungswagen (RTW) der Feuerwehr Bochum, der zum Unfallzeitpunkt eine Patientin im Rahmen eines Krankentransportes (ohne Sondersignal) beförderte. Insgesamt sichtete der anwesende Notarzt elf beteiligte Personen. Davon wurden sieben Personen, unter ihnen eine Mutter mit ihren drei Kindern, als leicht verletzt eingestuft. Zur weiteren Behandlung wurden fünf Personen in Bochumer Krankenhäuser transportiert. Die Besatzung des Rettungswagens blieb bei dem Zusammenstoß unverletzt, das Fahrzeug selbst war jedoch nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Insgesamt waren ca. 35 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr (Wachen Werne, Innenstadt und Wattenscheid) sowie die Löscheinheit Bochum-Mitte der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen kam es auf der A40 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zur Unfallursache und zur Schadenshöhe hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Der Einsatz der Feuerwehr war nach rund 1,5 Stunden beendet. Quelle: Feuerwehr



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Brutale Eskalation in Leverkusen: Polizisten bei Massenschlägerei verletzt

Drei Polizeibeamte verletzt, einer davon schwer - Rund 100 Personen beteiligt - Polizei muss Großeinsatz auslösen - Kontrolle wegen Ruhestörung führt zu gewaltsamer Auseinandersetzung - Rund 50 Streifenwagen im Einsatz - Mutmaßlich Großfamilie Goman-Clan soll gefeiert haben

ANC-NEWS Leverkusen - Ein zunächst routinemäßiger Einsatz wegen Ruhestörung hat am späten Sonntagabend (05.04.) in Leverkusen eine gewaltsame Eskalation ausgelöst. Die Polizei war zu einem Lokal auf der Ulandstraße gerufen worden, wo sich eine größere Feiergesellschaft versammelt hatte. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf rund 100 Personen und ermahnten die Feiernden zunächst, die Lautstärke zu reduzieren. Trotz der Aufforderung stellten die Beamten bei einer späteren Kontrolle fest, dass sich an der Situation nichts geändert hatte. Daraufhin sprachen sie eine deutliche Ansage aus, was bei Teilen der Anwesenden auf Widerstand stieß. Die Situation kippte wenig später. Es kam zu einer handfesten Auseinandersetzung, die sich rasch zu einer größeren Schlägerei entwickelte. Nach Angaben der Polizei wurden dabei unter anderem Stühle und Gläser als Wurfgeschosse eingesetzt. Insgesamt wurden drei Polizeibeamte verletzt, einer von ihnen schwer. Auch auf Seiten der Feiernden gab es Verletzte, mindestens vier Personen mussten medizinisch versorgt werden. Aufgrund der unübersichtlichen Lage wurde ein Großeinsatz ausgelöst. Unterstützungskräfte aus umliegenden Behörden rückten an. Sechs Personen wurden zur Polizeiwache gebracht. Bei etwa 40 weiteren Beteiligten stellten die Einsatzkräfte die Identität fest. Insgesamt waren rund 50 Streifenwagen im Einsatz. Zur Versorgung der Verletzten waren mehrere Rettungswagen sowie Notärzte vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Dabei geht es unter anderem um die genauen Abläufe der Eskalation sowie mögliche strafrechtliche Konsequenzen für die Beteiligten.



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