Sonntag, 25. Oktober 2026

Feuer in Gladbeck: Metallbrand in Industriebetrieb

Brandmeldeanlage löst mitten in der Nacht aus - Brennende Metalle in Industriehalle entdeckt - Feuerwehr fordert Speziallöschmittel und weitere Einsatzkräfte an - Bevölkerung über Warn-App NINA informiert - Messzug stellt keine Schadstoffe fest - THW bringt brennendes Metall mit Bagger ins Freie

ANC-NEWS Gladbeck (Kreis Recklinghausen) - Am Sonntagmorgen, dem 25. Oktober 2026, wurde die Feuerwehr Gladbeck um 01:58 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage an der Stollenstraße im Gladbecker Norden alarmiert. Vor Ort bestätigte sich der Brand von Metallen in einer Halle. Da Metalle nur mit geeigneten Speziallöschmitteln bekämpft werden kann, wurden weitere Einsatzkräfte und Löschmittel angefordert. Um eine Ausbreitung des Feuers auf das gesamte Objekt zu verhindern, richteten die Einsatzkräfte mehrere Riegelstellungen ein. Über die Warn-App NINA wurde die Bevölkerung informiert. Der Messzug des Kreises Recklinghausen kam ebenfalls zum Einsatz, stellte jedoch keine Schadstoffe fest. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das brennende Metall mithilfe eines Baggers des Technischen Hilfswerks (THW) aus der Halle ins Freie gebracht und dort gezielt mit einem geeigneten Speziallöschmittel abgelöscht. Die Feuerwehr Gladbeck erhielt Unterstützung durch das Technische Hilfswerk, die Werkfeuerwehr des Chemieparks Marl, die Feuerwehren Marl und Recklinghausen, die Berufsfeuerwehren Herten und Duisburg sowie das Ingenieuramt der Stadt Gladbeck. Insgesamt waren 87 Einsatzkräfte mit 37 Fahrzeugen vor Ort. Der Grundschutz für das Stadtgebiet wurde durch die Freiwillige Feuerwehr sichergestellt. Der Einsatz dauerte bis in die Morgenstunden an. Quelle: Feuerwehr



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Samstag, 24. Oktober 2026

Sturmtief in Bochum: Großer Baum stürzt auf Mehrfamilienhaus

Heftige Sturmböen - Feuerwehr evakuiert Bewohner - Gebäude über Nacht nicht mehr bewohnbar - Bewohner dürfen nur noch Wertsachen holen - Statiker muss Gebäude begutachten - Aufwendige Bergung des Baumes erforderlich - Feuerwehr beseitigt weitere gefährliche Äste

ANC-NEWS Bochum - Am Freitagabend (23.10.) wurde die Feuerwehr Bochum im Zuge zahlreicher Sturmeinsätze zur Elsa-Brändström-Straße im Stadtteil Eppendorf alarmiert. Dort war ein großer Baum umgestürzt und gegen ein Mehrfamilienhaus gefallen. Der Baum lehnte anschließend am Gebäude. Die Feuerwehr sperrte den betroffenen Bereich weiträumig ab und sicherte die Einsatzstelle. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses wurden vorsorglich evakuiert. Nach einer Begutachtung des Baumes und der Gefahrenlage entschieden die Einsatzkräfte, dass die Bewohner lediglich noch einmal kurz in ihre Wohnungen zurückkehren dürfen, um persönliche Gegenstände und Wertsachen zu holen. Anschließend müssen sie die Nacht bei Freunden, Bekannten oder in anderen Unterkünften verbringen. Das Mehrfamilienhaus ist aufgrund der Gefahrenlage vorerst nicht bewohnbar. Wie der große Baum sicher vom Gebäude entfernt werden kann, muss nun unter Einbeziehung eines Statikers und weiterer Fachkräfte geklärt werden. Dabei gilt es insbesondere, mögliche Schäden am Gebäude und weitere Gefahren durch den angelehnten Baum zu berücksichtigen. Auch ein benachbarter Baum stellte eine Gefahr dar. Mehrere Äste waren bereits teilweise abgebrochen oder drohten herabzustürzen. Die Feuerwehr kürzte deshalb den Baum und entfernte weitere gefährliche Äste. Wann die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können, ist derzeit noch unklar. Auch das Ausmaß möglicher Schäden am Mehrfamilienhaus steht noch nicht fest.



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A2 bei Gelsenkirchen: Schwerer Unfall beim Spurwechsel

Audi und VW-Bus kollidieren - Elf Personen in den beiden Fahrzeugen - Audi schwer beschädigt - Mindestens ein Verletzter ins Krankenhaus - A2 zeitweise voll gesperrt

ANC-NEWS Gelsenkirchen - In der Nacht zu Samstag (24.10.) ist es auf der A2 in Fahrtrichtung Oberhausen, rund 400 Meter vor der Anschlussstelle Gelsenkirchen, zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Nach ersten Informationen ereignete sich die Kollision beim Spurwechsel. Dabei stießen ein Audi mit vier Insassen und ein VW-Bus mit sieben Personen zusammen. Bei Regen und stürmischem Wetter kam es zu der Kollision. Die Wucht des Aufpralls war erheblich: Der Audi wurde stark beschädigt. Dabei wurden unter anderem ein Rad sowie die hintere Beifahrertür aus dem Fahrzeug gerissen. Als die ersten Einsatzkräfte an der Unfallstelle eintrafen, flüchtete ein Insasse aus dem Audi. Aufgrund der Vielzahl der beteiligten Personen wurde zunächst MANV-Alarm ausgelöst. MANV steht für einen Massenanfall von Verletzten. Mehrere Rettungswagenbesatzungen und Notärzte versorgten die Insassen beider Fahrzeuge. Nach ersten Informationen wurde mindestens eine Person zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Wie viele Menschen insgesamt verletzt wurden, war zunächst unklar. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A2 in Fahrtrichtung Oberhausen zunächst vollständig gesperrt werden. Später konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die genauen Umstände des Unfalls waren zunächst noch unklar.



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Donnerstag, 22. Oktober 2026

Rheine: Kellerbrand in einem Wohnhaus

Dichter Rauch aus Garage - Feuer in darunterliegendem Werk- und Hobbyraum - Zwei Trupps bekämpfen Kellerbrand von zwei Seiten - 30 Feuerwehrkräfte im Einsatz - Brandursache noch unklar - Polizei nimmt Ermittlungen auf

ANC-NEWS Rheine (Kreis Steinfurt) - Ein Kellerbrand hat in der Nacht zu Donnerstag (22.10.) einen Feuerwehreinsatz an der Disselbergstraße in Rheine-Eschendorf ausgelöst. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr wurde um 0.29 Uhr alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus einer Garage. In einem darunterliegenden Werk- und Hobbyraum war ein Feuer ausgebrochen. Zwei Trupps gingen von zwei Seiten mit jeweils einem C-Rohr zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Da sich dieser ausschließlich unter der Garage befindet, blieb das angrenzende Einfamilienhaus unbeschädigt. Die Feuerwehr Rheine war mit rund 30 Kräften der Hauptwache und des Löschzugs rechts der Ems im Einsatz. Was genau in dem Raum brannte und wodurch das Feuer ausgelöst wurde, ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.



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Mittwoch, 21. Oktober 2026

Bochum: Explosion in Gewerbehalle - Leblose Person entdeckt

Chemikalienbehälter teilweise ausgelaufen - Feuerwehr erkundet Halle in Schutzanzügen - Gelände wegen möglicher weiterer Gefahren weiträumig abgesperrt - Polizeihubschrauber im Einsatz

ANC-NEWS Bochum - In einer Gewerbehalle an der Dieselstraße in Bochum-Gerthe ist es vermutlich zu einer Explosion gekommen. Ein Anrufer meldete den Vorfall bei der Polizei. Wann genau sich die Explosion ereignet hat, ist derzeit noch unklar. Die Polizei wurde am Mittwochmorgen (21.10.) über den Vorfall informiert. Durch die Wucht der Explosion barsten mehrere Fensterscheiben. Glassplitter wurden bis auf die Straße geschleudert. Außerhalb des Gebäudes wurde eine leblose Person entdeckt. Ihre Identität ist bislang nicht bekannt. Im Inneren der Halle wurden größere Chemikalienbehälter entdeckt, von denen einige offenbar ausgelaufen sind. Einsatzkräfte der Feuerwehr betraten das Gebäude in Chemikalienschutzanzügen, um die Lage zu erkunden. Ob es sich bei dem Gebäude möglicherweise um ein Drogenlabor handelt, ist bislang unklar. Da die Polizei weitere Gefahren nicht ausschließen kann, wurde das Gelände weiträumig abgesperrt. Zudem wurde ein Polizeihubschrauber angefordert, um den Bereich aus der Luft zu beobachten. Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei von einem möglichen Fremdverschulden aus und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Inklusive O-Töne:
  • Marcella Nows - Pressesprecherin Polizei Bochum
  • Philip Derleth - Pressesprecher Feuerwehr Bochum



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