Samstag, 9. Mai 2026

Köln: Mann nach Streit in Mehrfamilienhaus tödlich verletzt

Tödliche Gewalttat in Köln-Ehrenfeld - Polizei nimmt 31-Jährigen fest - Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen starb der Mann noch am Tatort - Mordkommission ermittelt - Identität des Opfers und Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar

ANC-NEWS Köln - Einsatzkräfte der Polizei Köln haben am Samstagmorgen (9. Mai) einen 31-jährigen Tatverdächtigen festgenommen, der im Verdacht steht, einen bislang nicht identifizierten Mann im Stadtteil Ehrenfeld tödlich verletzt zu haben. Ersten Ermittlungen zufolge hatte ein Anwohner gegen 9.10 Uhr einen lautstarken Streit im Flur des Mehrfamilienhauses in der Venloer Straße bemerkt. Kurz darauf entdeckte er den am Boden liegenden Mann mit schweren Verletzungen am Körper. Er alarmierte die Polizei und Rettungskräfte. Trotz Reanimationsmaßnahmen erlag der Mann noch am Einsatzort seinen schweren Verletzungen. Da der mutmaßliche Angreifer ebenfalls Verletzungen aufwies, wurde er vorsorglich in eine Klinik gebracht. Die Kriminalpolizei hat eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittlungen zu den Hintergründen sowie zur Identität des Verstorbenen dauern an. Quelle: Polizei



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Donnerstag, 7. Mai 2026

Tödlicher Frontalcrash bei Bedburg: Autofahrer stirbt auf der L279

Frau lebensgefährlich verletzt - Rettungshubschrauber im Einsatz - Zwei Pkw kollidieren im Kreuzungsbereich - Polizei sperrt Unfallstelle stundenlang und ermittelt zur Ursache

ANC-NEWS Bedburg (Rhein-Erft-Kreis) - Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße 279 bei Bedburg im Rhein-Erft-Kreis ist am Donnerstagnachmittag (7. Mai) ein Autofahrer ums Leben gekommen. Eine weitere Beteiligte erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum nach Aachen geflogen. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall im Kreuzungsbereich der L279 zwischen den Ortschaften Pütz und Kirchherten. Ersten Erkenntnissen zufolge kollidierten dort zwei Pkw mit hoher Geschwindigkeit, als ein Fahrzeug von der L279 auf die quer verlaufende L48 abbiegen wollte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde mindestens eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr Bedburg befreiten die verletzte Person aus dem Wagen. Für einen Autofahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät, er starb noch an der Unfallstelle. Die schwer verletzte Frau wurde nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Aachen gebracht. Lebensgefahr konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden. Zum genauen Unfallhergang sowie zum Alter der Beteiligten machte die Polizei am frühen Abend noch keine näheren Angaben. Zur Klärung der Ursache wurde ein spezielles Unfallaufnahmeteam angefordert, das die Spuren am Unfallort sichern und den Ablauf rekonstruieren soll. Die L279 blieb im Bereich der Unfallstelle für mehrere Stunden voll gesperrt.



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Großbrand im Krefelder Hafen: Metallschrott in Flammen

700 Tonnen Metallschrott in Flammen - Feuerwehr mit Großaufgebot vor Ort - Warnung an Anwohner - Nachbarstädte im Einsatz - Massive Rauchwolke - Stundenlanger Einsatz

ANC-NEWS Krefeld - Im Krefelder Hafen ist es am Mittwochabend zu einem Großeinsatz der Feuerwehr gekommen. In einem Entsorgungsbetrieb gerieten rund 700 Tonnen Metallschrott in Brand. Die Feuerwehr wurde am Mittwoch, 6. Mai 2026, um 19.08 Uhr alarmiert. Aufgrund der ersten Notrufe rückten beide Wachen der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Uerdingen und Gellep-Stratum zur Einsatzstelle aus. Vor Ort bestätigte sich schnell eine massive Brandlage mit starker Rauchentwicklung. Nach Angaben der Feuerwehr breiteten sich die Brandgase vom Hafen aus in südliche Richtung über Gellep-Stratum hinaus bis in den Rhein-Kreis Neuss aus. Besonders betroffen sind die Stadtteile Gellep-Stratum sowie Teile von Linn und Uerdingen. Dort könne eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch die Rauchentwicklung nicht ausgeschlossen werden. Zur Warnung der Bevölkerung löste die Feuerwehr in Gellep-Stratum Sirenenalarm aus. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Zusätzlich richtete die Stadt ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 19700 ein. Die Feuerwehr bittet zudem darum, den Bereich rund um die Einsatzstelle weiträumig zu umfahren. Nach ersten Erkenntnissen befanden sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte zwölf Mitarbeiter des Unternehmens auf dem Gelände. Die Männer wiesen rußgeschwärzte Gesichter auf und hatten offenbar selbst versucht, die Flammen einzudämmen. Drei Personen wurden verletzt. Sie erlitten Rauchgasvergiftungen, zwei von ihnen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die Löscharbeiten dauerten in der Nacht weiterhin an. Die Feuerwehr Krefeld wird aus anderen Städten ebenfalls unterstützt.



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Hantavirus: Betroffene 65-jährige Deutsche in Düsseldorf eingetroffen

Betroffene in Amsterdam gelandet - Hochrisikotransport ins Universitätsklinikum Düsseldorf - Großer Konvoi aus Amsterdam nach Düsseldorf

ANC-NEWS Düsseldorf - Die vom Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ betroffene 65-jährige Deutsche ist am Mittwochabend (06.05.2026) in der Isolierstation des Universitätsklinikums Düsseldorf eingetroffen. Zuvor war die Frau um 19:47 Uhr in Amsterdam gelandet und von dort mit einem Hochrisikotransport nach Düsseldorf gebracht worden. Ob die 65-Jährige tatsächlich mit dem Hantavirus infiziert ist, ist bislang unklar. Sie gilt als Kontaktperson der am 2. Mai verstorbenen Deutschen. Nach bisherigen Angaben zeigte die Frau zunächst keine Symptome. Die Ermittlungen zur Ursache des Ausbruchs dauern weiter an. Nach Einschätzung argentinischer Behörden könnte sich ein niederländisches Ehepaar bereits vor Reisebeginn während einer Vogelbeobachtungstour in Ushuaia infiziert haben. Im Zusammenhang mit dem Ausbruch auf der „Hondius“ waren ein älteres niederländisches Ehepaar sowie eine deutsche Frau gestorben.



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