Donnerstag, 28. Mai 2026

Gelsenkirchen: Razzia im Drogen- und Waffenmilieu

SEK stürmt mehrere Gebäude - Ermittlungen wegen Drogen- und Waffenhandels - Organisierte Kriminalität - Mögliche Bezüge zum Rocker-Milieu - Sicherstellen von Beweismitteln - Acht Tatverdächtige

ANC-NEWS Gelsenkirchen - Im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens hat die Polizei Gelsenkirchen am frühen Donnerstagmorgen (28.05.) mehrere Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Insgesamt wurden neun Objekte durchsucht, vier in Gelsenkirchen, vier in Gladbeck sowie ein weiteres Objekt in Niedersachsen. Wie Polizeisprecher Florian Mühlenbrock mitteilte, stehen die Maßnahmen im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln sowie des Handels mit Waffen. Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt acht männliche Tatverdächtige. Aufgrund einer entsprechenden Gefahrenbewertung waren neben Einsatzkräften der Polizei Gelsenkirchen auch Spezialeinheiten des Spezialeinsatzkommandos (SEK), Kräfte der Bereitschaftspolizei sowie Unterstützungskräfte aus Niedersachsen im Einsatz. Die Durchsuchungen sind Teil eines bereits seit längerer Zeit geführten Ermittlungsverfahrens. Ziel der Maßnahmen sei die Sicherung von Beweismitteln und die weitere Aufklärung der den Beschuldigten vorgeworfenen Straftaten. In den durchsuchten Wohnungen und Objekten suchten die Ermittler nach beweiserheblichen Gegenständen. Zu möglichen Ermittlungsergebnissen wollte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben machen. Auch ein möglicher Bezug zum Rockermilieu ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Nach Angaben der Polizei könne ein Zusammenhang zur Rockerkriminalität derzeit weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

  • inkl. O-Ton Florian Mühlenbrock - Pressesprecher Polizei Gelsenkirchen



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Herne: Tödlicher Badeunfall im Rhein-Herne-Kanal

Vermisste Person nach anderthalb Stunden geborgen - Über 50 Kräfte an der Suche beteiligt - Notfallseelsorger betreuen Betroffene

ANC-NEWS Herne - Am späten Mittwochabend (27.05.) gab es einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Rhein-Herne-Kanal. Mit allen verfügbaren Mitteln suchten die Einsatzkräfte im Bereich des Herner Meeres nach einem jungen Mann. Der Vermisste konnte nur noch tot aus dem Rhein-Herne-Kanal geborgen werden. Gegen 22:40 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Herne informiert, dass ein junger Mensch im Rhein-Herne-Kanal schwimmen gegangen sei und dann plötzlich unter Wasser geriet. Auch das beherzte Eingreifen von Ersthelfern konnte nicht verhindern, dass er nicht mehr auftauchte. Aufgrund der Meldung alarmierte die Leitstelle umgehend beide Wachen der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr mit den Sondereinheiten Wasserrettung und Drohne sowie die Taucherstaffel der Feuerwehr Gelsenkirchen. Die eintreffenden Einsatzkräfte suchten mit Booten auf dem Wasser. Aus der Luft unterstützten eine Drohne der Feuerwehr sowie ein Hubschrauber der Polizei. Etwa eineinhalb Stunden nach Einsatzbeginn fanden die Taucher der Feuerwehr Gelsenkirchen eine leblose Person unter Wasser. Mit Unterstützung eines Feuerwehrbootes wurde sie geborgen und an Land gebracht. Dort konnte der Notarzt nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Die Begleiter des jungen Mannes standen unter dem Eindruck des Erlebten und wurden als Betroffene von Notfallseelsorgern vor Ort betreut. Insgesamt waren von Feuerwehr und Rettungsdienst über 50 Einsatzkräfte vor Ort. Quelle: Feuerwehr Herne



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Mittwoch, 27. Mai 2026

Dinslaken: Auto erfasst mehrere Kinder auf dem Schulweg

Zwei Kinder schwerst verletzt, ein weiteres leicht - Lebensgefahr nicht ausgeschlossen - Autofahrerin leicht verletzt

ANC-NEWS Dinslaken (Kreis Wesel) - Heute Morgen (27.05.) gegen 07:45 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Hagenstraße/Feldstraße in Dinslaken ein Verkehrsunfall, bei dem mehrere Kinder zum Teil schwerst verletzt wurden. Eine Frau war mit ihrem Auto auf der Hagenstraße unterwegs und kam aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab. Anschließend kollidierte sie mit drei Kindern, die auf Fahrrädern unterwegs waren. Bei dem Zusammenstoß wurden zwei Kinder schwerst und ein weiteres Kind leicht verletzt. Die Rettungskräfte versorgten die Verletzten vor Ort und brachten sie in umliegende Krankenhäuser, wo sie weiter medizinisch betreut wurden. Eine Lebensgefahr bei den Schwerstverletzten konnte nicht ausgeschlossen werden. Die Autofahrerin wurde leicht verletzt und ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Mehrere Fahrzeuge wurden beschädigt. Die Unfallstelle ist weiträumig gesperrt, um Aufräum- und Ermittlungsarbeiten zu ermöglichen.

  • inkl. O-Ton Henner Störmer - Pressesprecher Kreispolizeibehörde Wesel



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Montag, 25. Mai 2026

Essen: Schwerer Kreuzungsunfall mit Rettungswagen

Rettungswagen kollidiert auf Einsatzfahrt mit PKW - PKW-Fahrerin schwer verletzt - Zwei Personen aus dem RTW leicht verletzt

ANC-NEWS Essen - Am Pfingstmontag (25.05.) kam es gegen 10:45 Uhr im Kreuzungsbereich Kruppstraße/Friedrichstraße (B224) zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach ersten Informationen war ein Rettungswagen (RTW) auf einer Einsatzfahrt mit Sondersignal unterwegs, als er in den Kreuzungsbereich einfuhr. Aus bislang unbekannter Ursache kollidierte er mit einem PKW. Die PKW-Fahrerin wurde schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus. Der Rettungswagenfahrer und der Beifahrer wurden leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste vorübergehend eine Richtungsfahrbahn gesperrt werden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.



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Sonntag, 24. Mai 2026

Tödlicher Unfall in Essen: 17-Jährige gestorben

Junge Frau von zwei Fahrzeugen erfasst - Straße zur Unfallaufnahme für Stunden gesperrt - Notfallseelsorger im Einsatz

ANC-NEWS Essen - Am späten Samstagabend (23.05.) kam es in Essen-Kray zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Nach ersten Informationen ist eine 17-Jährige gegen 21:00 Uhr zwischen zwei parkenden Fahrzeugen auf die Straße Korthover Weg gegangen. Ein querendes Fahrzeug soll die junge Frau erfasst und auf die Gegenfahrbahn geschleudert haben. Dort wurde sie von einem zweiten PKW erfasst. Sie starb noch vor Ort an ihren schweren Verletzungen. Notfallseelsorger waren im Einsatz, um Zeugen zu betreuen. Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei war vor Ort; die Straße war für die Dauer der Unfallaufnahme mehrere Stunden gesperrt.



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