ANC-NEWS Gelsenkirchen - Im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens hat die Polizei Gelsenkirchen am frühen Donnerstagmorgen (28.05.) mehrere Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Insgesamt wurden neun Objekte durchsucht, vier in Gelsenkirchen, vier in Gladbeck sowie ein weiteres Objekt in Niedersachsen. Wie Polizeisprecher Florian Mühlenbrock mitteilte, stehen die Maßnahmen im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln sowie des Handels mit Waffen. Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt acht männliche Tatverdächtige. Aufgrund einer entsprechenden Gefahrenbewertung waren neben Einsatzkräften der Polizei Gelsenkirchen auch Spezialeinheiten des Spezialeinsatzkommandos (SEK), Kräfte der Bereitschaftspolizei sowie Unterstützungskräfte aus Niedersachsen im Einsatz. Die Durchsuchungen sind Teil eines bereits seit längerer Zeit geführten Ermittlungsverfahrens. Ziel der Maßnahmen sei die Sicherung von Beweismitteln und die weitere Aufklärung der den Beschuldigten vorgeworfenen Straftaten. In den durchsuchten Wohnungen und Objekten suchten die Ermittler nach beweiserheblichen Gegenständen. Zu möglichen Ermittlungsergebnissen wollte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben machen. Auch ein möglicher Bezug zum Rockermilieu ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Nach Angaben der Polizei könne ein Zusammenhang zur Rockerkriminalität derzeit weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.
- inkl. O-Ton Florian Mühlenbrock - Pressesprecher Polizei Gelsenkirchen
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