Dienstag, 8. September 2026

Nach Festnahme in Weisweiler: Polizei setzt Suche nach weiteren Spuren fort

Zelt mit Sprengladungen entdeckt – Entschärfer des LKA im Einsatz – Ermittler suchen nach weiteren Abschussvorrichtungen

ANC-NEWS Weisweiler (Städteregion Aachen) - Nach der Festnahme des mutmaßlichen Saboteurs Daniel V. in Weisweiler laufen die Ermittlungen und Suchmaßnahmen vor Ort weiter. Der 48-Jährige war am Dienstagvormittag (08.09.) im Umfeld des Kraftwerks Weisweiler festgenommen worden. Bei ihm wurden weitere Sprengmittel entdeckt. Auch im unmittelbaren Umfeld des Festnahmeortes machten die Einsatzkräfte einen weiteren Fund: In einem Waldstück wurde ein Zelt entdeckt, in dem sich zusätzliche Sprengladungen befanden. Die Gegenstände wurden durch einen Entschärfer des Landeskriminalamtes überprüft. Währenddessen sichern die Ermittler weiterhin Spuren und mögliche Beweismittel. Zudem wird das umliegende Gelände nach weiteren bislang unbekannten Abschussvorrichtungen abgesucht. Mit solchen selbstgebauten Vorrichtungen sollen bei den bisherigen Sabotageakten Drähte auf Hochspannungsleitungen geschossen worden sein, um Kurzschlüsse zu verursachen. Der Fundort ist für die Ermittler besonders relevant: Bereits am Montag waren in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler weitere Abschussvorrichtungen an einer Hochspannungsleitung entdeckt worden. Zudem war dort ein weiteres Bekennerschreiben gefunden worden. Mit der Festnahme des Tatverdächtigen endet damit zwar die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter, die Spurensuche und die Ermittlungen zu möglichen weiteren Tatorten und Vorrichtungen gehen jedoch weiter.



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Montag, 7. September 2026

Gezielte Schüsse auf Mann in Mülheim/Ruhr

Opfer mit mehreren Schussverletzungen in Spezialklinik - Täter flüchtet zunächst - Mordkommission ermittelt - Hinweise auf möglichen Hintergrund im Clan- oder Rockermilieu

ANC-NEWS Mülheim an der Ruhr - Am späten Montagnachmittag (7. September) ist es auf der Heißener Straße in Mülheim an der Ruhr, unweit der Eppinghofer Straße, zu einer Schießerei gekommen. Nach ersten Informationen wurde ein Mann von einem anderen Mann gezielt mit mehreren Schüssen getroffen und lebensgefährlich verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen fielen mehrere Schüsse. Das Opfer befand sich im Bereich eines Hinterhofes beziehungsweise einer Einfahrt und brach dort nach den Schüssen blutend zusammen. Der Schütze flüchtete anschließend zunächst in unbekannte Richtung. Nach internen Informationen erlitt das Opfer mehrere Schussverletzungen. Demnach wurde der Mann zweimal im Bereich des Bauches sowie einmal am Oberschenkel getroffen. Aufgrund der schweren Verletzungen wurden umgehend Rettungskräfte zur Einsatzstelle alarmiert. Der Rettungsdienst versorgte den schwer verletzten Mann zunächst vor Ort. Anschließend wurde er unter Polizeischutz zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik nach Essen gebracht. Aufgrund der Schussverletzungen im Bauchbereich bestand nach ersten Informationen Lebensgefahr. Die Polizei sperrte den Tatort auf der Heißener Straße und den Bereich des Hinterhofes weiträumig ab. Kriminalbeamte sicherten über mehrere Stunden Spuren. Auch ein geparktes Fahrzeug wurde bei der Schießerei beschädigt. Die Heckscheibe des Wagens wurde getroffen und zersplitterte. Nach internen Informationen soll im Zuge der unmittelbar eingeleiteten Fahndung möglicherweise eine tatverdächtige Person im Nahbereich festgenommen worden sein. Eine offizielle Bestätigung der Polizei hierzu lag zunächst jedoch nicht vor. Eine Mordkommission der Polizei Essen hat die Ermittlungen übernommen. Kriminalbeamte befragten am Tatort mögliche Zeugen und werteten vorhandene Videoaufzeichnungen aus. Die Hintergründe der Tat und das Motiv waren am Montagabend noch Gegenstand der Ermittlungen. Nach ersten, bislang nicht bestätigten Informationen prüfen die Ermittler auch mögliche Verbindungen in das Clan- beziehungsweise Rockermilieu. Ob ein solcher Hintergrund tatsächlich mit der Schießerei in Zusammenhang steht, ist derzeit jedoch offen. Die umfangreichen Maßnahmen von Polizei und Kriminalpolizei dauerten bis in den späten Montagabend an.



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Spontandemonstration in Aachen eskaliert - Polizei durchsucht Autonomes Zentrum

Vermummte sollen Pyrotechnik auf Einsatzkräfte geworfen haben - Rund 50 Personen aus dem Autonomen Zentrum gebracht - Weitere Versammlung verläuft friedlich

ANC-NEWS Aachen - Nach einer spontanen Demonstration in Aachen ist es in der Nacht zum Montag (07.09.) zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Nach Angaben der Polizei hatten sich zunächst rund 200 Menschen in der Innenstadt versammelt und waren vom Elisenbrunnen in Richtung Hauptbahnhof und Autonomes Zentrum (AZ) gezogen. Im Verlauf der Demonstration sollen vermummte Personen Pyrotechnik in Richtung von Polizeibeamten geworfen haben. Mehrere Tatverdächtige flüchteten anschließend in das Autonome Zentrum. Die Polizei forderte die dort befindlichen Personen mehrfach auf, das Gebäude zu verlassen. Nachdem dies nicht geschehen sei, verschafften sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zugang zu dem Gebäude und brachten rund 50 Personen nach draußen. Mehrere von ihnen wurden anschließend in Gewahrsam genommen. Gegen Tatverdächtige wird unter anderem wegen des Verdachts auf schweren Landfriedensbruch und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Bei dem Einsatz wurde das Autonome Zentrum durchsucht. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt. Die Römerstraße blieb während des Einsatzes über längere Zeit gesperrt. Im Anschluss formierte sich eine weitere Versammlung mit rund 150 Teilnehmern. Diese verlief nach bisherigen Erkenntnissen friedlich.



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Sonntag, 6. September 2026

Schwerer Auffahrunfall auf der A1 bei Greven

Zwei Personen schwer, drei leicht verletzt - Zwei Rettungshubschrauber im Einsatz - Drei Fahrzeuge beteiligt - A1 in Richtung Osnabrück für Stunden gesperrt

ANC-NEWS Greven (Kreis Steinfurt) - Am Sonntagmittag (06.09.) kam es auf der A1 bei Greven in Fahrtrichtung Osnabrück aus bislang unbekannter Ursache zu einem schweren Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Die erste Unfallmeldung ging um 11:42 Uhr bei der Polizei ein. Insgesamt waren zehn Personen an dem Unfall beteiligt. In dem vorausfahrenden Pkw befanden sich zwei Personen, im auffahrenden Fahrzeug fünf Insassen und im dritten beteiligten Fahrzeug drei weitere Personen. In dem weißen auffahrenden Pkw wurden zwei Personen schwer verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt. Sie mussten von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Drei weitere Insassen erlitten leichte Verletzungen und wurden zur weiteren Untersuchung mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die fünf Insassen der beiden anderen Fahrzeuge blieben unverletzt. Aufgrund der zunächst unübersichtlichen Einsatzlage wurde ein Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgelöst, um zusätzliche Rettungsmittel zur Unfallstelle zu bringen. Für die beiden Schwerverletzten wurden zudem zwei Rettungshubschrauber alarmiert. Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht keine Lebensgefahr. Die A1 blieb in Fahrtrichtung Osnabrück für mehrere Stunden gesperrt. Die Sperrung war für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten erforderlich. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

  • inkl. O-Ton Tim Kirschner - Feuerwehr Greven



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Samstag, 5. September 2026

Tödlicher Wohnungsbrand in Düsseldorf

Ein Mensch stirbt in Brandwohnung - Drei Bewohner leicht verletzt - Mehrere Wohnungen vorerst unbewohnbar - Feuerwehr verhindert Brandausbreitung

ANC-NEWS Düsseldorf - Am Samstagnachmittag (05.09.) meldeten Anrufer ein Brandereignis in einem Mehrfamilienhaus in Unterbilk. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte stellen diese eine starke Rauchentwicklung aus dem Gebäude fest. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Drei Personen wurden leicht verletzt. Für eine Person kam jede Hilfe zu spät. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Gegen 15.45 Uhr meldeten mehrere Anrufer ein Brandereignis in einem Mehrfamilienhaus an der Bilker Allee. Umgehend alarmierte die Leitstelle mehrere Einheiten von Feuerwehr und Rettungsdienst zur gemeldeten Adresse. Als die ersten Einsatzkräfte nur drei Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle eintrafen, stellten sie eine starke Verrauchung aus einer Wohnung im dritten Obergeschoss fest. Sofort gingen die Feuerwehrleute zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Trotz des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte verstarb ein Mensch in der Brandwohnung. Eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Wohnungen verhinderten die Feuerwehrleute erfolgreich. Aufgrund der starken Rauchausbreitung sind mehrere Wohnungen des Gebäudes vorerst nicht bewohnbar. Der Rettungsdienst der Landeshauptstadt Düsseldorf untersuchte mehrere Bewohner des Gebäudes, da diese Brandrauch eingeatmet hatten. Drei von ihnen wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in Krankenhäuser transportiert. Der Einsatz für die etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst dauerte rund zweieinhalb Stunden. Während der Einsatzmaßnahmen war die Bilker Allee im Bereich der Einsatzstelle vollständig gesperrt. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle zur weiteren Ermittlung an die Polizei übergeben. Quelle: Feuerwehr Düsseldorf



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