Donnerstag, 23. Dezember 2021

Eingeklemmt: Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall in Hürth

LKW fährt von hinten auf - Zwei Männer im Auto eingklemmt - Verkehrsbehinderungen

ANC-NEWS Hürth (Rhein-Erft-Kreis) - Bei einem Verkehrsunfall in Hürth-Gleuel sind am Donnerstagnachmittag (23. Dezember) zwei Männer (21, 51) in ihrem Auto eingeklemmt und schwer verletzt worden. Rettungskräfte befreiten die Patienten aus ihrem Fahrzeug und übernahmen mit einem Notarzt deren Erstversorgung. Die Schwerverletzten befinden sich jetzt zur Weiterbehandlung in Krankenhäusern. Nach ersten Ermittlungen soll der 21-Jährige gegen 13.40 Uhr gemeinsam mit seinem Beifahrer in einem Daihatsu an der Anschlussstelle Gleuel die Autobahn verlassen haben. Aus bislang nicht abschließend geklärten Gründen fuhr ein 52-Jähriger mit seinem Lastwagen (Scania) dabei von hinten auf den Kleinwagen auf. Durch die Aufprallenergie verformte sich der Daihatsu, sodass die Insassen den Wagen nicht selbständig verlassen konnten. Für die Dauer der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme sperrten Polizisten die Unfallstelle teilweise ab. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Der Toyota ist nicht mehr fahrbereit, ein Abschleppunternehmer kümmerte sich um den Abtransport des Autos. Auch der Lastwagen wurde bereits weggeschleppt. Die Unfallaufnahme wird noch bis etwa 16 Uhr andauern. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (Quelle: Polizei)



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Raubüberfall auf Möbellager in Witten

Zwei Mitarbeiter verletzt - Intensive Fahndungsmaßnahmen - Im Fokus steht eine dunkle Limousine mit Mainzer Kennzeichen

ANC-NEWS Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis) - Nach einem Raub im Wareneingang eines Wittener Möbelhauses fahndet die Polizei nach einem flüchtigen Täter. Zwei Mitarbeiter wurden verletzt, die Polizei sucht Zeugen. Ersten Erkenntnissen zufolge betrat der Täter am Donnerstag, 23. Dezember, gegen 8 Uhr den Wareneingang des Möbelhauses an der Brauckstraße 31. Mit einem unbekannten Gegenstand schlug er unvermittelt einen Mitarbeiter des Möbelhauses (51, aus Witten), entwendete Geld aus der Kasse und versuchte, zu flüchten. Als sich ihm ein weiterer Mitarbeiter (38, aus Hattingen) in den Weg stellte, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Täter Reizgas einsetzte. Der Unbekannte flüchtete in Richtung Salinger Feld. Ob er im Besitz seiner Beute blieb, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Polizei leitete sofort intensive Fahndungsmaßnahmen ein, die jedoch zunächst ohne Ergebnis verliefen. Die beiden Mitarbeiter des Möbelhauses wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Täter ist 20 bis 25 Jahre alt, etwa 180 cm groß, schlank und ca. 65 - 70 Kilo schwer. Er trug eine schwarze Jacke mit Kapuze sowie eine grau-schwarze Arbeitshose. Im Fokus der kriminalpolizeilichen Ermittlungen steht auch eine große, dunkle Mercedes-Limousine mit Mainzer Kennzeichen (MZ), die in der Nähe des Möbelhauses abgestellt war und sich kurz nach der Tat mit hoher Geschwindigkeit entfernt hat. Das Bochumer Kriminalkommissariat 13 bittet unter den Rufnummern 0234 909-4135 oder 0234 909-4441 um Hinweise. (Quelle: Polizei)



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Wohnhausbrand in Hagen: Feuerwehr rettet Familie über Drehleiter

Starke Rauchentwicklung - Fluchtweg abgeschnitten - Feuerwehrmann bei Rettung verletzt

ANC-NEWS Hagen - Am frühen Donnerstagmorgen (23.12.) erhielt die Leitstelle der Feuerwehr mehrere Anrufe zu einer starken Rauchentwicklung aus einem Wohngebäude auf der Schulstraße. Beim Eintreffen der ersten Löschkräfte drang dichter Rauch aus einer Wohnung im 2. OG. Den Einsatzkräften bot sich ein dramatisches Bild. Flammen schlugen aus den Fenstern des Mehrfamilienhauses. Außerdem waren Fenster durch die starke Hitzeentwicklung geborsten. In der Wohnung darüber machten sich Menschen an den geschlossenen Fenstern bemerkbar. Es handelte sich dabei um eine Familie mit zwei Erwachsenen und drei Kindern. Die Feuerwehr konnte die Familie über die Drehleiter aus dem 3. OG in Sicherheit bringen. Außerdem wurden zwei Bewohner aus der ausgebauten Dachgeschosswohnung gerettet. Der Bewohner der Brandwohnung wurde rettungsdienstlich betreut, weil er Rauchgase eingeatmet hatte. Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz verletzt und wegen einer Rauchgasintoxikation behandelt. Die Brandursache ist zur Zeit noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

  • inkl. O-Ton Ralf-Guido Blumenthal - Einsatzleiter der Feuerwehr Hagen



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Dienstag, 21. Dezember 2021

Vogelgrippe auf Putenfarmen: 64.000 Tiere müssen gekeult werden

Niederländische Züchterfamilie ist verzweifelt - Hochansteckende Variante des Vogelgrippevirus entdeckt

ANC-NEWS Ysselsteyn (Provinz Limburg/NL) - Twan und Janneke Jenniskens sind schockiert, weil auf ihren drei Putenfarmen die Vogelgrippe grassiert. Am Montagnachmittag (20.12.) wurde bei ihren Zuchttieren eine hochansteckende Virusvariante identifiziert. Der Hauptbetrieb der Familie befindet sich am Puttenweg in Ysselsteyn, rund 20 Kilometer von Kleve an der deutsch-niederländischen Grenze entfernt. Insgesamt müssen 64.000 Puten der Züchterfamilie gekeult werden, um die Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern. Die Ansteckung gibt den Geflügelfarmern noch ein großes Rätsel auf. Da die Tier alle drinnen gehalten werden, sehen die Züchter eine Übertragung des Virus durch Wildvögel als eher unwahrscheinlich an. Insgesamt müssen nun acht Geflügelfarmen in einem Umkreis von drei Kilometern um den Hauptbetrieb auf Vogelgrippe untersucht werden. Für 69 weitere Unternehmen im Umkreis von zehn Kilometern gilt ein Transportverbot für Vögel aller Art, Tafeleier, Vogelmist und andere Geflügelprodukte. Die niederländische Behörde für Lebensmittel- und Verbraucherproduktsicherheit (NVWA) ist alarmiert und hat alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet.



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Sonntag, 19. Dezember 2021

Mülheim an der Ruhr: VU-Team ermittelt nach tödlichem Verkehrsunfall

PKW kollidiert mit Mast - Fahrzeug stark deformiert - Fahrer (27) stirbt im Krankenhaus

ANC-NEWS Mülheim an der Ruhr - Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Friedrich-Ebert-Straße in Höhe der Haltestelle Mülheim West Bahnhof verstarb in der Nacht von Samstag (18. Dezember) auf Sonntag (19. Dezember) ein 27-jähriger Mülheimer. Ein Zeuge, der sich mit mehreren Familienangehörigen hinter dem BMW des 27-Jährigen befunden hatte, meldete den Unfall am Samstag gegen 22:20 Uhr der Leitstelle der Polizei. Er gab an, dass der Mann mit seinem BMW in den Mast der Straßenbahn-Oberleitung gefahren sei. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug in zwei Teile gerissen, Trümmer lagen mehrere Meter weit verstreut. Mehrere Streifenwagen fuhren daraufhin zur Unfallstelle. Während einige Polizisten versuchten, den schwer verletzten Mann aus seinem Fahrzeug zu bergen, sperrten andere Beamte den Bereich großräumig ab. Der Feuerwehr Mülheim gelang es, den eingeklemmten Verletzten aus dem Fahrzeug zu bergen. Er musste vor Ort reanimiert werden. In einem Essener Krankenhaus verstarb der junge Mann wenige Stunden später. Die Rettungskräfte kümmerten sich zudem um einen weiteren Zeugen, der sich in einer Straßenbahn befunden hatte und einen Schock erlitt. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Reinigung der Fahrbahn musste die Friedrich-Ebert-Straße in beide Fahrtrichtungen mehrere Stunden gesperrt werden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Quelle: Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr



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Samstag, 18. Dezember 2021

Schwerer Verkehrsunfall in Köln: Auto fährt in Haltestelle

Passant schwer verletzt - Hoher Sachschaden - Fahrer stand vermutlich unter Drogen

ANC-NEWS Köln - Am frühen Samstagmorgen (18.12.) gegen 03:20 Uhr kam es am Rudolfplatz in Köln zu einem schweren Verkehrsunfall. Vermutlich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit befuhr der Fahrer eines Mercedes-Benz GLE 63s AMG Coupe die Hahnenstraße stadteinwärts. In einer Linkskurve verlor er aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte in eine Haltestelle der KVB. Zum Zeitpunkt des Unfalls befand sich eine Person an der Haltestelle. Rettungskräfte versorgten den schwer verletzten Passanten und brachten ihn in ein Krankenhaus. Der unverletzte Fahrer des Mercedes, der unter Einfluss von Drogen gestanden haben soll, wurde durch die Polizei zur Wache verbracht. Die Feuerwehr leuchtete die Einsatzstelle zur Unfallaufnahme aus. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Die Hahnenstraße war stadteinwärts für mehrere Stunden gesperrt, auch der Bahnverkehr in diese Richtung kam vollständig zum Erliegen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.



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