Donnerstag, 7. Mai 2026

Großbrand im Krefelder Hafen: Metallschrott in Flammen

700 Tonnen Metallschrott in Flammen - Feuerwehr mit Großaufgebot vor Ort - Warnung an Anwohner - Nachbarstädte im Einsatz - Massive Rauchwolke - Stundenlanger Einsatz

ANC-NEWS Krefeld - Im Krefelder Hafen ist es am Mittwochabend zu einem Großeinsatz der Feuerwehr gekommen. In einem Entsorgungsbetrieb gerieten rund 700 Tonnen Metallschrott in Brand. Die Feuerwehr wurde am Mittwoch, 6. Mai 2026, um 19.08 Uhr alarmiert. Aufgrund der ersten Notrufe rückten beide Wachen der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Uerdingen und Gellep-Stratum zur Einsatzstelle aus. Vor Ort bestätigte sich schnell eine massive Brandlage mit starker Rauchentwicklung. Nach Angaben der Feuerwehr breiteten sich die Brandgase vom Hafen aus in südliche Richtung über Gellep-Stratum hinaus bis in den Rhein-Kreis Neuss aus. Besonders betroffen sind die Stadtteile Gellep-Stratum sowie Teile von Linn und Uerdingen. Dort könne eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch die Rauchentwicklung nicht ausgeschlossen werden. Zur Warnung der Bevölkerung löste die Feuerwehr in Gellep-Stratum Sirenenalarm aus. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Zusätzlich richtete die Stadt ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 19700 ein. Die Feuerwehr bittet zudem darum, den Bereich rund um die Einsatzstelle weiträumig zu umfahren. Nach ersten Erkenntnissen befanden sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte zwölf Mitarbeiter des Unternehmens auf dem Gelände. Die Männer wiesen rußgeschwärzte Gesichter auf und hatten offenbar selbst versucht, die Flammen einzudämmen. Drei Personen wurden verletzt. Sie erlitten Rauchgasvergiftungen, zwei von ihnen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die Löscharbeiten dauerten in der Nacht weiterhin an. Die Feuerwehr Krefeld wird aus anderen Städten ebenfalls unterstützt.



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Hantavirus: Betroffene 65-jährige Deutsche in Düsseldorf eingetroffen

Betroffene in Amsterdam gelandet - Hochrisikotransport ins Universitätsklinikum Düsseldorf - Großer Konvoi aus Amsterdam nach Düsseldorf

ANC-NEWS Düsseldorf - Die vom Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ betroffene 65-jährige Deutsche ist am Mittwochabend (06.05.2026) in der Isolierstation des Universitätsklinikums Düsseldorf eingetroffen. Zuvor war die Frau um 19:47 Uhr in Amsterdam gelandet und von dort mit einem Hochrisikotransport nach Düsseldorf gebracht worden. Ob die 65-Jährige tatsächlich mit dem Hantavirus infiziert ist, ist bislang unklar. Sie gilt als Kontaktperson der am 2. Mai verstorbenen Deutschen. Nach bisherigen Angaben zeigte die Frau zunächst keine Symptome. Die Ermittlungen zur Ursache des Ausbruchs dauern weiter an. Nach Einschätzung argentinischer Behörden könnte sich ein niederländisches Ehepaar bereits vor Reisebeginn während einer Vogelbeobachtungstour in Ushuaia infiziert haben. Im Zusammenhang mit dem Ausbruch auf der „Hondius“ waren ein älteres niederländisches Ehepaar sowie eine deutsche Frau gestorben.



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Dienstag, 5. Mai 2026

Polizeiverfolgung endet mit Unfall auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz in Duisburg

Raser missachtet Anhaltezeichen und überschlägt sich – Fahrer festgenommen - Mutmaßlich gestohlenes Fahrzeug nach Unfall sichergestellt - Hohe Geschwindigkeit und riskante Überholmanöver

ANC-NEWS Duisburg - Am Dienstagmittag kam es gegen 14:10 Uhr zu einer kurzen Verfolgungsfahrt in der Duisburger Innenstadt. Ein männlicher Fahrer eines Ford Fiesta war auf der Düsseldorfer Straße in Richtung Innenstadt mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Dabei überholte er mehrere Pkw im Schienenbereich der Straßenbahn und gefährdete so andere Verkehrsteilnehmer. Eine Streifenwagenbesatzung nahm die Verfolgung auf und gab dem Fahrer wiederholt Anhaltesignale, die dieser jedoch ignorierte. Im Bereich der Friedrich-Wilhelm-Straße bog der Mann auf den Friedrich-Wilhelm-Platz ab. Dort fuhr er über einen Zebrastreifen und setzte seine Flucht fort. Kurz darauf verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Ford prallte gegen einen Stein und überschlug sich. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den Mann noch vor Ort vorläufig festnehmen. Auf der Polizeiwache wurde dem Fahrer eine Blutprobe entnommen. Zudem stellten die Beamten sowohl das Fahrzeug als auch die Kennzeichen sicher. Ob diese gestohlen wurden, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Glücklicherweise kamen bei dem Vorfall keine Passanten zu Schaden, obwohl sich der Unfall auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz ereignete.



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Unwetter über Rheine: Straßen überflutet, Keller vollgelaufen

Heftiger Starkregen trifft den Norden des Kreis Steinfurt - Unterführungen überflutet - Feuerwehr erhöht Einsatzbereitschaft - Pkw bleibt in Unterführung stecken

ANC-NEWS Rheine (Kreis Steinfurt) - Ein heftiges Unwetter hat am Abend Teile des nördlichen Kreis Steinfurt getroffen. Besonders betroffen waren neben Ochtrup und Neuenkirchen vor allem das Stadtzentrum sowie der Norden von Rheine. Innerhalb kurzer Zeit sorgten starke Regenfälle für zahlreiche Einsätze. Mehrere Straßen standen komplett unter Wasser, zudem liefen zahlreiche Keller voll. Auch mehrere Unterführungen waren erneut betroffen, ein bekanntes Problem. Diese laufen bei Starkregen regelmäßig voll und waren auch diesmal kaum passierbar. Die Feuerwehr reagierte auf das hohe Einsatzaufkommen mit einer Wachbesetzung der Freiwilligen Feuerwehr. Zusätzlich wurde die Technische Einsatzleitung hochgefahren, um die Vielzahl an Einsätzen zu koordinieren. Konkrete Einsatzzahlen liegen derzeit noch nicht vor. Besonders brenzlig wurde die Lage in der Unterführung an der Berbomstiege. Dort blieb ein Pkw aufgrund der Wassermassen stecken. Eine Befreiung durch die Feuerwehr war nicht notwendig, da sich keine Person mehr im Auto befand.



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Sonntag, 3. Mai 2026

Mysteriöse Bluttat in Moers: Großeinsatz der Polizei

Vor einem Café wurden Blutspuren entdeckt - Beamte fanden verletzten Mann mit Messerstichen im Nachbarhaus - Mordkommission ermittelt - Großeinsatz der Polizei - Die Hintergründe der Tat sind weiter unklar

ANC-NEWS Moers (Kreis Wesel) - In Moers ist am Sonntagmorgen (03.05.) ein großer Polizeieinsatz nach einer mutmaßlichen Messerattacke inzwischen beendet worden. Stundenlang war eine Straße in einem Wohngebiet abgesperrt, nachdem Einsatzkräfte Blutspuren vor einem Café entdeckt hatten. Nach ersten Erkenntnissen waren Anwohner am Morgen durch einen lautstarken Streit aufgeschreckt worden und alarmierten die Polizei. Vor dem Café trafen die Beamten zunächst keine beteiligten Personen mehr an. Stattdessen fanden sie Blutspuren auf dem Gehweg. Als die Polizisten das Café betraten, sollen sich dort mehrere Männer lautstark gestritten haben. Zeugen berichteten, dass kurz zuvor noch ein verletzter Mann vor dem Lokal auf dem Boden gelegen habe. Kurz darauf kamen mehrere Männer aus dem Café und verhielten sich laut Polizei aggressiv gegenüber den Einsatzkräften. Zwei von ihnen sollen blutverschmierte Kleidung getragen haben. Da sich die Situation zunehmend zuspitzte, wurden weitere Streifenwagen aus umliegenden Städten zur Unterstützung angefordert. Erst als ausreichend Kräfte vor Ort waren, konnten die Beamten das Gebäude durchsuchen. Dort wurde jedoch keine verletzte Person gefunden. Durch Hinweise aus der Nachbarschaft stießen die Ermittler schließlich in einem benachbarten Haus auf einen schwer verletzten Mann. Nach Angaben der Ärzte erlitt das Opfer mehrere Stichverletzungen im Oberkörper und musste notoperiert werden. Sein aktueller Gesundheitszustand ist weiterhin unklar. Die Spurensicherung sowie Ermittler der Mordkommission aus Duisburg nahmen noch bis in den Nachmittag hinein Spuren auf. Wie viele Personen an der Tat beteiligt waren, welches Motiv hinter der brutalen Attacke steckt und was genau dem Streit vorausging, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.



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