Sonntag, 28. Juni 2020

A44: BMW-Fahrer (19) kommt bei schwerem Verkehrsunfall ums Leben

Beifahrer (20) mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus geflogen 

ANC-NEWS Jüchen (Rhein-Kreis Neuss) - Gegen 17:40 Uhr am Samstagabend (27.06.) kam es am Autobahnkreuz "Holz" auf der Autobahn 44 bei Jüchen zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 19-jähriger BMW-Fahrer kam dort in Fahrtrichtung Aachen auf der Tangente zur A61 aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Der schwarze Wagen drehte sich, rutschte über eine aufsteigende Schutzplanke und landete schließlich in einer Grünfläche an der Autobahn. Durch die Kollision wurden große Fahrzeugteile, inkl. dem Motor, vom Rest des BMWs abgerissen und blieben auf der Fahrbahn liegen. Bei Eintreffen der Rettungskräfte lagen Fahrer (19) und Beifahrer (20) neben dem verunglückten Fahrzeugwrack. Für den 19-Jährigen kam jede Hilfe zu spät; er verstarb noch am Unfallort. Sein 20 Jahre alter Beifahrer wurde schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine umliegende Klinik geflogen. Mobile Sichtschutzwände gegen mögliche Schaulustige wurden durch Straßen.NRW am Unglücksort aufgestellt. Die Polizei, die ein VU-Team einsetzte, hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Die Tangente zur A61 musste für mehrere Stunden gesperrt bleiben.

  • inkl. O-Töne: Feuerwehr und Polizei vor Ort



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Samstag, 27. Juni 2020

Gelsenkirchen: Siebenjähriger Junge aus Fenster gestürzt

Angehörige von Notfallseelsorgern betreut - Rettungshubschrauber im Einsatz - Kriminalpolizei ermittelt

ANC-NEWS Gelsenkirchen - Am Samstagmittag (27.06.) gegen 13:00 Uhr wurde die Feuerwehr Gelsenkirchen und die Polizei zu einem Fenstersturz nach Gelsenkirchen-Feldmark alarmiert. Dort war ein siebenjähriges Kind aus einem Fenster im 3. OG eines Mehrfamilienhauses an der Küppersbuschstraße gestürzt und verletzte sich schwer. Ein Rettungshubschrauber landete in der Nähe der Unfallstelle. Nach notärztlicher Versorgung wurde der Siebenjährige mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Im Verlauf des Einsatzes sind Familienangehörige zusammengebrochen und wurden von Notfallseelsorgern vor Ort betreut. Die Ursache für den Sturz ist unklar, ebenso wo sich die Eltern zum Zeitpunkt aufgehalten haben. Die Kriminalpolizei ermittelt.



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Feuerwehr bei Brand an Moschee in Essen im Großeinsatz

Kriminalpolizei ermittelt - Rauchsäule kilometerweit sichtbar

ANC-NEWS Essen - Am Samstagmittag (27.06.) gegen 12:00 Uhr rückte die Feuerwehr Essen mit zahlreichen Kräften zu einem großen Brand an einer Moschee (DITIB-Zentralmoschee Essen) im Stadtteil Frohnhausen aus. Die starke Rauchentwicklung des Brandes an der Nöggerathstraße war kilometerweit sichtbar. Während der Brandbekämpfung durch die Kräfte, kam es zu kleineren Explosionen, vermutlich durch erhitzte Propangasflaschen am Brandherd. Die Feuerwehr setzte u.a. zwei Drehleitern im Rahmen der Brandbekämpfung ein, während die Polizei die Straße sperrte und "interessierte Bürger mit Smartphones" zurückdrängte. Das Feuer konnte etwa innerhalb einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden; die Brandursache ist noch unklar und Bestandteil kriminalpolizeilicher Ermittlungen. Personen kamen nach ersten Informationen bei dem Brand nicht zu Schaden. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.



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Freitag, 26. Juni 2020

Herne: Junger Vater (26) soll Baby aus niedrigen Beweggründen heimtückisch ermordet haben

Tatverdächtiger in Untersuchungshaft - Acht Wochen alter Säugling vermutlich schwer misshandelt

ANC-NEWS Herne - Am 19. Juni 2020 (Freitag), gegen 17.45 Uhr, kam es in einer Wohnung in der Herner Innenstadt zu einem Notarzteinsatz. Ein acht Wochen alter Säugling musste reanimiert und in lebensbedrohlichem Zustand in eine Kinderklinik gebracht werden. Seitens des Krankenhauses wurde die Polizei wenig später über die schweren Verletzungen des Jungen informiert. Gegen 21.50 Uhr verstarb das Baby. Nach der Obduktion des Kindes leitete Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann Anfang der Woche ein Ermittlungsverfahren gegen die Eltern wegen des Verdachts der Misshandlung Schutzbefohlener ein. Kriminalbeamte nahmen die beiden Herner am 23. Juni fest. Im Verlauf der polizeilichen Ermittlungen der von Kriminalhauptkommissar Arndt Mallepree geleiteten Mordkommission IV des Bochumer Polizeipräsidiums wurde das Verfahren dann wegen des Vorwurfes des Mordes gegen den Kindesvater (26) erweitert. So soll der beschuldigte Herner den Säugling aus niedrigen Beweggründen und heimtückisch zu Tode gebracht haben, wobei die genaueren Umstände der weiteren Ermittlung bedürfen. Die Mutter (26) des Jungen wurde einen Tag nach ihrer Festnahme wieder entlassen. Auf Antrag der Bochumer Staatsanwaltschaft wurde der Kindesvater am 24. Juni der Haftrichterin des Amtsgerichts Bochum vorgeführt, die einen Haftbefehl wegen des Vorwurfes des Mordes und der Misshandlung Schutzbefohlener erlassen hat. Die Ermittlungen um das genaue Tatgeschehen dauern an. (Quelle: Polizei Bochum)

Inklusive O-Töne:
  • Volker Schütte - Polizei Bochum
  • Nachbar - ,,Er wollte von meiner Frau Nagellackentferner kaufen, um wohl Spuren zu vernichten."



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Mittwoch, 24. Juni 2020

SEK-Einsatz in Duisburg: Suche nach 21-Jähriger und ihrem Lebensgefährten

Junge Frau sollte gegen ihren Willen in einer Wohnung festgehalten werden 

ANC-NEWS Duisburg - Am Mittwochmorgen (24.06.) rückte die Polizei mit einem Großaufgebot in den Stadtteil Bruckhausen aus. Hintergrund der Maßnahme, an der auch ein Spezialeinsatzkommando beteiligt war, war eine mutmaßliche Bedrohungslage. Eine 21-jährige Frau sollte gegen ihren Willen von ihrem Lebenspartner in einer Wohnung festgehalten werden. Eine Durchsuchungsmaßnahme in dem Objekt blieb ohne Ergebnis. Die Polizei hat ihre Maßnahmen intensiviert, um den Aufenthaltsort der 21-Jährigen und ihres Lebensgefährten zu ermitteln. Die Zuständigkeit für den Fall liegt beim Polizeipräsidium Münster.

  • inkl. O-Ton Stefanie Bersin - Pressesprecherin Polizei Duisburg



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Razzia gegen in Köln ansässige Großfamilie

Sozialbetrug in großem Umfang - Haftbefehle und Durchsuchungen in Köln, Hessen und Paris

ANC-NEWS Köln -  Am Mittwochmorgen (24.06.) haben Polizei und Staatsanwaltschaft Köln im südhessischen Rödermark, in Bondy (in der Nähe von Paris) und in Köln insgesamt acht von neun Haftbefehlen vollstreckt. Außerdem wurden nach offiziellen Informationen 19 Objekte durchsucht und Immobilien beschlagnahmt. Hintergrund der großangelegten Maßnahme sind mehrmonatige verdeckte Ermittlungen gegen eine im rechtsrheinischen Köln ansässige Großfamilie. Mitgliedern der aus dem früheren Jugoslawien stammenden Großfamilie wird zur Last gelegt, vorwiegend ältere Menschen durch Wohnungseinbrüche um ihre Ersparnisse gebracht und durch Betrugshandlungen Sozialleistungen bezogen zu haben. Bei den Durchsuchungen in Köln kam ein Geldscheinspürhund zum Einsatz. Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Maßnahme werden Staatsanwaltschaft und Polizei voraussichtlich im Laufe des heutigen Tages bekanntgeben.



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