Mittwoch, 27. Dezember 2017

Schiffshavarie auf dem Rhein

Über 110 Menschen gerettet - 25 Verletzte - A42 komplett gesperrt

Update 11:15 Uhr: Aktuelle Tagbilder von der Brücke, dem Schiff und O-Ton der Polizei Duisburg vorhanden.

ANC-NEWS Duisburg - Die Feuerwehr wurde um 20:50 Uhr am Dienstagabend (26.12.) zu einer Schiffshavarie auf dem Rhein (Kilometer 785) in Duisburg gerufen. Ein Passagierschiff mit über 110 Menschen lief aus noch ungeklärter Ursache unter der A42 mit dem Bug auf Grund und geriet in Schieflage. Ein zweites, nicht betroffenes Schiff kam zu Hilfe und stabilisierte den Havaristen. Das quer zum Strom liegende Passagierschiff übergab die Passagiere später an das andere, noch intakte Schiff. Hier wurden an Bord 25 Verletzte (davon vier schwer und 21 leicht) von 30 Feuerwehrkräften versorgt und zu unterschiedlichen Krankenhäusern transportiert. Während des Einsatzes musste die Autobahn 42 in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Anzahl der eingesetzten Kräfte summierte sich auf rund 170, so die Feuerwehr. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen bereits.

  • Inkl. O-Ton Sprecher der Feuerwehr Duisburg vor Ort



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Dienstag, 26. Dezember 2017

Feuerwehr in Essen im Großeinsatz

Schwerer Dachstuhlbrand am zweiten Weihnachtstag

ANC-NEWS Essen - Die Feuerwehr Essen ist seit dem Dienstagmorgen (26.12.) im Großeinsatz im Stadtteil Essen-Bolchold. Dort bracht gegen 09:15 Uhr ein schwerer Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Schölerpad aus. Der Dachstuhl des betroffenen Hauses brannte, aus noch ungeklärter Ursache vollständig aus. Alle Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten und wurden in einem Bus der Ruhr-Bahn untergebracht. Derzeit (Stand 11:50 Uhr) wird noch ein Hund aus einer Brandwohnung vermisst. Statiker untersuchen aktuell den Brandort und überprüfen ob Einsturzgefahr besteht. Die Feuerwehr wird noch den ganzen Tag dort im Einsatz sein. Die Bevölkerung rund um den Brandort wurde am Morgen u.a. via (Nina-) App vor der starken Rauchentwicklung gewarnt. Experten der Kriminalpolizei versuchen derzeit die Brandursache zu ermitteln.

  • Inkl. O-Ton Sprecher der Feuerwehr Essen vor Ort



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Montag, 25. Dezember 2017

Unfall fordert mehrere Schwerverletzte an Heiligabend

Fünf Personen verletzt, darunter drei Kinder

ANC-NEWS Köln – Feuerwehr und Polizei mussten am Sonntagabend (24.12.) gegen 20:00 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall zur Luxemburgerstraße Ecke Gottesweg nach Köln-Sülz ausrücken. Dort kam es zu einer heftigen Kollision zwischen einem VW Touran und einem Opel Corsa. Nach ersten Angaben der Polizei war der Touran mit einer fünfköpfigen Familie besetzt. Offenbar hatte der Touran-Fahrer ein Rotlicht missachtet und prallte daher auf der Kreuzung mit dem Corsa zusammen. Insgesamt wurden fünf Personen bei dem Unfall schwer verletzt, darunter drei Kinder. Die Polizei sperrte die Kreuzung während des Rettungseinsatzes der Feuerwehr und der anschließenden Bergung durch ein Abschleppunternehmen.



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Rauchwarnmelder rettet Leben

Frau durch Feuerwehr aus verrauchter Wohnung geholt

ANC-NEWS Bochum - Gegen 4.00 Uhr morgens wurden am 1. Weihnachtstag Bewohner eines Mehrfamilienwohnhauses an der Karl-Rawitzki-Straße in Bochum durch den lauten Alarmton eines Heimrauchmelders geweckt. Die Feuerwehrleitstelle wurde über den Notruf 112 informiert. Umgehend erfolgte die Alarmierung der zuständigen Innenstadtwache. Nachdem die Wohnungstür gewaltsam geöffnet werden musste, wurde durch einen Trupp mit Atemschutzgeräten eine Frau in der verrauchten Wohnung vorgefunden und ins Freie gebracht. Nach der ersten medizinischen Versorgung vor Ort durch den Notarzt und den Rettungsdienst wurde die Patientin mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus transportiert. Lebensgefahr bestand nicht. Abschließend wurde die Wohnung intensiv gelüftet. Ursache der Verrauchung waren angebrannte Essensreste auf dem Herd. Aufgrund des ausgelösten Rauchwarnmelders und der frühzeitigen Alarmierung der Feuerwehr konnte noch rechtzeitig die Bewohnerin lebend gerettet und eine Brandausbreitung auf die Kücheneinrichtung verhindert werden. (Quelle: Feuerwehr Bochum)

  • Inkl. O-Ton Feuerwehrsprecher vor Ort



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Sonntag, 24. Dezember 2017

Junge (6) stirbt bei schweren Unfall auf der A4

Vier weitere Familienmitglieder verletzten sich zum Teil schwer

ANC-NEWS Köln - Am frühen Sonntagmorgen (24.12.) befuhr gegen 01:30 Uhr eine Familie aus England mit zwei Fahrzeugen die A4 bei Köln in Richtung Olpe. In Höhe der Anschlussstelle Köln-Klettenberg kam es vermutlich am hinteren Fahrzeug zu einem Reifenplatzer und die Fahrzeugführerin verlor die Kontrolle über das mit fünf Personen besetzte Fahrzeug. Anschließend überschlug sich das Auto und kam an einer Böschung zum Stehen. Ein sechsjähriger Junge wurde dabei aus dem Auto geschleudert und erlitt tödliche Verletzungen. Die 29-jährige Mutter (Fahrerin), ein einjähriges Geschwisterkind (Junge) sowie der Großvater (73) des Jungen erlitten leichte und die Großmutter (64) schwere Verletzungen. Während den Rettungs- und Bergungsarbeiten hielten Gaffer mit ihren Fahrzeugen auf dem Standstreifen der Gegenfahrbahn um Aufnahmen von der Unfallstelle zu machen. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Das Verkehrsunfall-Team der Kölner Polizei war im Einsatz.

  • Inkl. O-Ton Michael Frensch - Sprecher der Polizei Köln



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Samstag, 23. Dezember 2017

Sechs verletzte Personen nach ausgedehntem Kellerbrand

Neun Personen aus dem verrauchten Gebäude gerettet

ANC-NEWS Gelsenkirchen - Gegen 16:30 Uhr erreicht die Feuerwehrleitstelle ein Notruf aus dem Gelsenkirchener Stadtsüden. Der Anrufer meldete eine Rauchentwicklung im Treppenraum eines Mehrfamilienhauses an der Elisabethstraße. Ebenso sollten sich noch mehrere Personen im Gebäude befinden. Unter dem Einsatzstichwort "Feuer mit Menschenleben in Gefahr", entsandte die Leitstelle umgehend Einheiten der Wache Altstadt, Heßler und Buer in den Stadtsüden. Neben den Kräften der Berufsfeuerwehr wurden die Löschzüge Altstadt, Ückendorf und Erle Süd der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Die erst eintreffenden Einheiten der Wache Altstadt bestätigten die Meldung und begann umgehend mit der Menschenrettung. Insgesamt wurden 9 Personen aus dem Gebäude über den Treppenraum und mittels einer Drehleiter gerettet. 6 Personen wurden zur medizinischen Kontrolle in Gelsenkirchener Kliniken transportiert. Der Kellerbrand wurde mit mehreren Hohlstrahlrohren gelöscht und das Gebäude maschinell belüftet. Durch die Emscher Lippe Energie GmbH wurde das Gebäude von der Strom- und Gasversorgung getrennt. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Kripo eingeleitet. Quelle: Feuerwehr Gelsenkirchen

  • Inkl. O-Ton Ansgar Stening - Feuerwehr Gelsenkirchen



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