Mittwoch, 29. Juni 2016

Reisebus-Unfall auf der A2 bei Dortmund

Wie durch ein Wunder wurden elf Menschen nur leicht verletzt

ANC-NEWS Dortmund- Auf der A2 ereignete sich in der Nacht ein schwerer Unfall. Ein Busfahrer war bei Dortmund-Mengede in Höhe des Parkplatzes "Kleine Herrenthey" gegen das Sicherungsfahrzeug eines Schwertransporters gekracht. Das Sicherungsfahrzeug wurde stark verformt und auf den Tieflieger des Transporters geschleudert, der Reisebus stark aufgerissen. Im letzten Moment hatte der Busfahrer noch reagiert und gegengesteuert. Der Fernbus aus Tschechien war mit 53 Reisenden an Bord auf dem Weg von London nach Berlin. Unter den Passagieren befanden sich auch ein Kind und ein Baby. Insgesamt erlitten elf Personen bei dem Unfall glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Die Höhe des Sachschadens wird auf 750.000 Euro geschätzt.

inkl. O-Ton Polizei



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Feuerwehrgroßeinsatz in Kölner Südstadt

Frau erlitt schwere Brandverletzungen

ANC-NEWS Köln- Die Kölner Feuerwehr musste am späten Abend zu einem Einsatz in die Südstadt ausrücken. Im Ober-und Dachgeschoss eines Wohnhauses war ein Feuer ausgebrochen. Bei Eintreffen der ersten Löschkräfte schlugen bereits Flammen aus den Fenstern. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 61 Einsatzkräften und 20 Fahrzeugen vor Ort. Eine 59-jährige Frau musste mit schweren Brandverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Teile des Hauses sind vorerst unbewohnbar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.



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Großbrand in einem Spänebunker

Wohngebäude evakuiert- schwierige Löscharbeiten mit Kohlendioxid

ANC-NEWS Leichlingen (Rheinisch-Bergischer Kreis)- Am Dienstagabend mussten Feuerwehren aus mehreren Städten und Werksfeuerwehren zu einem Brand in einem Silo ausrücken. In dem Silo eines Baustoffhandels lagern vor allem Sägespäne. Diese hatten aus noch ungeklärter Ursache Feuer gefangen und schwelten vor sich hin. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung, deren Auswirkung noch in weiter Entfernung zu riechen war. Der Brand konnte nicht mit Wasser gelöscht werden, da das vollgepumpte Speichergebäude aufgrund des Gewichtes einfach weggeknickt wäre. Die Einsatzleitung musste in ganz NRW Kohlendioxid organisieren, um es in das Silo zu pumpen. Dabei mussten die Löschkräfte behutsam vorgehen, um eine Explosion in jedem Fall zu verhindern.  Einige Anwohner in der Nähe mussten wegen der Explosionsgefahr noch in der Nacht ihre Häuser verlassen. Im Laufe des heutigen Vormittags wird damit begonnen, das gesamte Späne-Silo zu leeren. Der Einsatz könnte sich noch bis in den Mittwochabend hinziehen.



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Dienstag, 28. Juni 2016

Und dann tat sich der Erdboden auf

Defekte Wasserleitung überflutet Straßen und Keller

ANC-NEWS Essen - Ein Defekt an einer Wasserleitung mit 500 Millimetern Durchmesser hat eine halbe Stunde nach Mitternacht mehrere Straßen im Essener Stadtteil Steele überflutet. Geröll verteilte sich in den tiefer liegenden Straßen, einige Keller liefen voll. Direkt an dem etwa 50 Quadratmeter großen Krater, der in der Straße "Am Kalverkämpchen" durch die Wassermassen aufgebrochen war, drohte ein Kleinbus umzustürzen. Mit einem Feuerwehrkran hoben Einsatzkräfte das Fahrzeug an, ein Abschleppunternehmer zog es auf seine Ladefläche. Mit viel Fingerspitzengefühl gelang das Vorhaben problemlos. Ein Trupp des Wasserversorgers war rasch vor Ort und sperrte die mit rund 6 bar betriebene Transportleitung ab, während Feuerwehrkräfte in den umliegenden Straßen Häuser und Keller kontrollierten. In vier Fällen kamen Tauchpumpen zum Einsatz, das Wasser stand bis zu einem Meter hoch in den Kellern. Eine Kehrmaschine der Entsorgungsbetriebe reinigte die Straßen von den gröbsten Verschmutzungen. Die Wasserversorgung der Anwohner ist glücklicherweise nicht gestört, die Häuser sind an eine kleinere Versorgungsleitung angeschlossen. Was den Schaden an der Gussleitung aus den späten sechziger Jahren verursacht hat, ist unklar. Bautrupps der Stadtwerke Essen beginnen unverzüglich mit der Reparatur, die Straße "Am Kalverkämpchen" ist im Bereich der Schadenstelle nicht befahrbar.

inkl. O-Töne Mike Filzen (Pressesprecher Feuerwehr Essen) und Anwohner



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SEK-Einsatz in Düsseldorf

21-Jähriger drohte mit Einsatz von Schusswaffen

ANC-NEWS Düsseldorf- Am Montagabend musste die Polizei nach einem Anruf besorgter Eltern zu einem Einsatz in den Stadtteil Bilk ausrücken. Als die Beamten vor Ort eintrafen, warf ein 21-Jähriger Mobiliar auf die Straße. Als die Polizisten das Haus betreten wollten, warf er einen Eimer Farbe nach ihnen. Gleichzeitig drohte er mit Gewalt gegen sich und andere. Anschließend verbarrikadierte er sich in seiner Wohnung. Aufgrund einer Rauchentwicklung entschlossen sich die Beamten zum Zugriff. Der 21-Jährige wurde festgenommen und in ärztliche Behandlung übergeben. Der Polizei war der Mann aus anderen Einsätzen als psychisch auffällig bekannt. Der Bereich um die Fritz-Reuter-Straße war für den SEK-Einsatz weiträumig abgesperrt worden.



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